90 Jahre IBM Österreich

Am 18. Mai 1928 wurde die „Internationale Geschäftsmaschinen Vertriebsgesellschaft GmbH“ in das Handelsregister eingetragen. Als Gegenstand des Unternehmens wurde der „Handel mit Geschäftsmaschinen, insbesondere automatischen Schnellwaagen, Arbeiterkontrolluhren, Statistik- und Buchhaltungsmaschinen“ angegeben. Damit war IBM Österreich vor 90 Jahren genauso am „Puls der Zeit“ wie heute. Mag sich seither vieles verändert haben - eines ist gleich geblieben: IBM stellt ihren Kunden jene Werkzeuge zur Verfügung, die diese brauchen, um im Markt erfolgreich zu sein.

Damals, wie heute, geht es darum, Technologie so umzusetzen, dass der Nutzen im Vordergrund steht. Wenn man auf den Beitrag von IBM zurückblickt, kann man erkennen, dass IBM an wesentlichen Verbesserungen des Alltags mitgearbeitet habt, immer im Einklang mit dem Respekt vor den Menschen und deren Kultur.

Am 18. Mai 1928 wurde die „Internationale Geschäftsmaschinen Vertriebsgesellschaft GmbH“ in das Handelsregister eingetragen. Als Gegenstand des Unternehmens wurde der „Handel mit Geschäftsmaschinen, insbesondere automatischen Schnellwaagen, Arbeiterkontrolluhren, Statistik- und Buchhaltungsmaschinen“ angegeben.

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Damit war IBM Österreich vor 90 Jahren genauso am „Puls der Zeit“ wie heute. Mag sich seither vieles verändert haben - eines ist gleich geblieben: IBM stellt ihren Kunden jene Werkzeuge zur Verfügung, die diese brauchen, um im Markt erfolgreich zu sein.

Damals, wie heute, geht es darum, Technologie so umzusetzen, dass der Nutzen im Vordergrund steht. Wenn man auf den Beitrag von IBM zurückblickt, kann man erkennen, dass IBM an wesentlichen Verbesserungen des Alltags mitgearbeitet habt, immer im Einklang mit dem Respekt vor den Menschen und deren Kultur.

’20er und ’30er Jahre

Die Welt wird berechenbar

Die Welt zu verstehen, ist eng mit dem Wunsch verbunden, sie zu berechnen. Bereits im 18. Jahrhundert begann man mit Lochkarten mechanische Geräte zu steuern. Charles Babbage wurde für seine Maschinen weltberühmt, in mechanischen Drehorgeln hat sich sein Prinzip bis heute erhalten.

1890 entwickelte Hermann Hollerith für die amerikanische Volkszählung eine Lochkarte, die erstmals auf vorgegebenen allgemeinen Codierungen basierte, und damit die Grundlage für die elektronische Datenverarbeitung wurde. Österreich war 1890 das erste europäische Land, in dem im Zuge der Volkszählung eine mechanische Datenverarbeitungsanlage zum Einsatz kam.

Namhafte Unternehmen wie Schoeller-Bleckmann, Austria-Email-Ditmar, die Wiener Städtische Versicherung und die Landeskrankenkasse Graz zählten damals zu den IBM Kunden für Lochkartenanlagen.

Im Jahr 1936 gründete IBM Österreich die erste Lochkartendruckerei in Wien. Der Personalstand war zwischenzeitlich auf 50 MitarbeiterInnen angewachsen. Während des Zweiten Weltkrieges, 1939 erfolgte im Zuge der Übernahme der IBM durch die DEHOMAG Deutsche Hollerith Maschinen Gesellschaft, die Übersiedlung in die Wipplingerstraße 33.

Lochkarte der Volkszählung von 1910

Lochkarte der Volkszählung von (1910)

Besuch von IBM Gründer Thomas J. Watson in Wien im Jahr (1930)

Besuch von IBM Gründer Thomas J. Watson in Wien im Jahr (1930)

Die ersten IBM Mitarbeiter (1928)

Die ersten IBM Mitarbeiter (1928)

Büro in der Wipplingerstraße (1939)

Büro in der Wipplingerstraße (1939)

’40er Jahre

Von Blechmaschinen zu Denkmaschinen

Der Amerikaner Howard Aiken wollte sich für seine Dissertation die langweiligen Rechenoperationen ersparen. Das sollte eine Maschine für ihn tun. Diese wurde als „Harvard Mark I“ bekannt. Die Weiterentwicklung IBM ASCC gilt als Geburtsstunde des modernen Computers. Mit einer Länge von 15 Metern, bestand er aus 700.000 Einzelteilen und 80 Kilometern Leitungsdraht, brauchte er für eine Addition 0,3 Sekunden. Hinter diesem Konzept steht die Idee des Computers als Werkzeug. Das zeigte sich auch in der abschätzigen Bezeichnung dieser Maschinen als Blechtrottel, worin auch der Respekt und manchmal die Angst, dass diese Geräte den Menschen ersetzten könnten, zum Ausdruck kam. Science Fiction Autoren hatten jedenfalls ein interessantes Sujet gefunden. Heute sind wir gewohnt für komplizierte Abwicklungen auf Computerleistung zu vertrauen, wie bei jeder Landung eines Flugzeugs. Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Schnelligkeit kennzeichnen die IBM Systeme auch heute.

Auch für die IBM Österreich waren die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg vom Wiederaufbau geprägt. Die in den letzten Kriegsjahren zerbombte Lochkartendruckerei wird 1950 in der Nattergasse im 17. Wiener Bezirk wiedereröffnet.

Die „IBM Mark I“ mit seinen 80 Kilometer Leitungsdraht wog stolze 5 Tonnen (1944)

Die „IBM Mark I“ mit seinen 80 Kilometer Leitungsdraht wog stolze 5 Tonnen (1944)

’50er Jahre

Daten sind Silber, Finden ist Gold

Das alltägliche Problem etwas zu finden, steht am Beginn der Speichertechnologie. Der Rechner IBM 701 gilt als das erste „elektronische Datenverarbeitungssystem“. Es besteht aus einer elektronischen Zentraleinheit, einer elektrostatischen Speichereinheit, einem Lochkartenleser und einem Alphabetdrucker.

Der entscheidende Fortschritt war, dass Daten als eigenständiger Aufgabenbereich definiert wurden, die Erfindung der Festplatte (IBM 350) war ein weiterer Schritt. Es konnten 6 Millionen Zeichen gespeichert werden. Dazu waren 50 Platten mit einem Durchmesser von 61 cm notwendig.

Techniken wie Business Intelligence, die beispielsweise justin- time Produktion ermöglichen, sind erst aufgrund dieser Entwicklungen denkbar. Virtualisierung hat das Management von Daten nochmals vereinfacht, so dass die Frage nach dem materiellen Ort der Ablage unwesentlich ist, nur mehr die Verwendung zählt.

Doch zurück nach Wien: Der erste Transistoren Rechner namens „Mailüfterl“ wurde ab 1955 an der Technischen Universität Wien von Heinz Zemanek gebaut. 1961 bot IBM dem Computerpionier an, ein Laboratorium aufzubauen, woraufhin Zemanek mit seinem gesamten Staab in den Konzern wechselte. IBM kaufte der Universität das Mailüfterl ab, um es dem Labor, dem Zemanek bis 1976 vorstand, zur Verfügung zu stellen. IBM musterte den Rechner erst 1966 aus und übergab ihn 1973 dem Technischen Museum Wien.

1959 übersiedelt die IBM Österreich samt ihren 50 Mitarbeiterinnen in die neu errichteten Büros der Wiener Börse.

Großraumbüro Wiener Börse (1959)

Großraumbüro Wiener Börse (1959)

Erster Transistor-Computer „Mailüfterl“ (1959)

Erster Transistor-Computer „Mailüfterl“ (1959)

’60er

Information bleibt Information

Der Witz des Kinderspiels „Stille Post“ liegt darin, dass Worte schlampig weitergesagt werden, so dass am Ende ein „witziger Unsinn“ entsteht. Ein Prinzip, das in der Wirtschaft wenig Anklang gefunden hat.

Der Einsatz der Kugelkopfschreibmaschine brachte eine Verbesserung der Schnelligkeit der Texterstellung um mehr als das Zehnfache. Die elektronische Verbindung führte die Schreibmaschine letztendlich auch an die Peripherie des Computers, so dass die Erstellung und insbesondere die Korrektur von Texten in eine neue Dimension gebracht wurde.

Zugleich wurde mit der Entwicklung des Rechners IBM S/360 der problemlose Datenaustausch ermöglicht. Denn dieses System war das erste, das sich „kompatibel“ nennen durfte, es konnte nämlich andere Systeme emulieren. Bis zu diesem Zeitpunkt führte der Umstieg von einem System auf ein anderes immer zu Datenverlust.

Am Anfang eines Prozesses stehen genaue Daten, an seinem Ende erwarten wir eine richtige Information – fürs Gaudium sind andere Geräte zuständig.

1969 zählt die IBM, alleine in Wien, stolze zwölf Standorte wo sie operiert.

IBM Kugelkopfschreibmaschine (1965)

IBM Kugelkopfschreibmaschine (1965)

IBM S/360

IBM S/360

’70er

Von den Waren zum Angebot

Im September 1973 sorgten schwarze Balken für eine Revolution im Handel. Der Barcode (genauer UPC = Universal Product Code) war geboren. Auf dieser IBM Entwicklung beruhen bis heute alle elektronischen Artikelkennzeichnungen, unter anderem der bei uns gebräuchliche EAN (European Article Number) Code, der dafür sorgt, dass Artikel rasch und sicher über Scanner Kassen abgerechnet werden.

Ebenso bedeutsam war die Vorstellung des ersten tragbaren Computers (IBM 5100). Mit rund 20 Kilo war die Beweglichkeit erst im Vergleich zu den üblichen zimmergroßen Rechnern zu verstehen.

Tatsache ist jedoch, dass damit der Computer zu den entstehenden Daten gebracht werden konnte. Nicht nur, aber besonders im Handel, löste das eine Revolution aus, waren doch nun Computerkassen, die später auch mit dem Warenwirtschaftssystem verbunden werden konnten, für die schnelle Abwicklung des Einkaufs verantwortlich.

Als neueste Entwicklung ist der RFID-Chip zu sehen, der eine Vielzahl von Daten einer Ware „tragen“ kann und damit eine weitere Beschleunigung, aber auch eine höhere Sicherheit, des Warenkreislaufes bringen wird.

Am 1.Jänner 1970 bezieht die IBM ihr neues Gebäude in der Oberen Donaustrasse 95, das bis zum heutigen Tag im Einsatz ist. Das war auch der Sitz für ein großes Kundenrechenzentrum für über 700 lokalen Kunden.

Geschaeftsstelle

Geschaeftsstelle Salzburg (1972)

IBM Werbebrochüre für Kugelkopfschreibmaschine (Preisangabe in Schillingen)

IBM Werbebrochüre für Kugelkopfschreibmaschine (Preisangabe in Schillingen)

’80er

Der Computer wird persönlich

Es gab einmal eine Zeit, in der es nicht selbstverständlich war, dass man zu Hause „den Computer einschaltet“. Etwas mehr als ein Kleinwagen kostete Beginn dieses Jahrzehnts ein persönlicher Computer (PC), ganz abgesehen davon, dass man auch nicht genau wusste, was man damit anfangen könnte. Zunächst wurde das Gerät mit ein oder zwei Diskettenlaufwerken ausgeliefert, Festplatte war noch unbekannt, die Taktrate betrug 4,77 Megaherz. Doch bereits 1982 zierte die IBM Entwicklung das Titelblatt des „Time Magazines“ als „Machine (= Man) of the Year“. Die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung wurden persönlich zugänglich, auch im Business Bereich.

Frank Soltis’ Entwicklung eines mittelständischen Rechners (AS/400) machte kleineren Unternehmen die Vorteile der EDV zugänglich und eröffnete ihnen ungeahnte Marktchancen. Heute ist Computerpower derart alltäglich, dass wir das gar nicht mehr bemerken, wer denkt schon daran, dass in seinem mobilen Telefon mehr Power steckt als im IBM PC I.

Der erste Personal Computer (IBM PC 1)

Der erste Personal Computer (IBM PC 1)

OS/2 Betriebssystem für den PC-Markt (1987)

OS/2 Betriebssystem für den PC-Markt (1987)

’90er

Die Welt in der Aktentasche

Es ist erstaunlich, dass es nicht mehr erstaunlich ist, weltweite Kontakte zu haben und länderübergreifend zu arbeiten. Eine Entwicklung lag darin, dass man den PC immer kleiner machte. Waren die ersten tragbaren noch alles andere als leicht, oft scherzhaft „Schlepptop“ genannt, so konnte IBM mit der Entwicklung des ThinkPads eine Modellreihe vorstellen, die praktische Nutzung mit neuester Technik so verband, dass die Geräte für den Einsatz im Business geeignet waren.

Zugleich erkannte man bei IBM, dass der Middleware – jenem Teil der Software, der zwischen Betriebssystem und Applikation für das Funktionieren Sorge trägt – eine immense Bedeutung zukommen wird. Mit dem Kauf von Lotus begann der Aufbau eines Portfolios, das optimale Sicherheit, Flexibilität und Verfügbarkeit von komplexen Systemen ermöglicht.

Der Zugriff mit mobilen Geräten auf Firmendaten ist erst durch die Verbindung dieser beiden Entwicklungen möglich. Konzepte, wie Telearbeit, real-time Information oder Web 2.0 sind ohne diese Werkzeuge undenkbar.

IBM Österreich, die bereits in allen Bundesländern Geschäftsstellen etabliert hat, eröffnen einen zweiten Standort in Wien. Neben der Obere Donausstrasse wird 1992 unter Beisein des damaligen Bundeskanzlers Dr.Vranitzky das Gebäude in der Lassallestrasse eröffnet.

IBM Microdrive (1998)

IBM Microdrive (1998)

IBM Thinkpads im Einsatz in der NASA (1998)

IBM Thinkpads im Einsatz in der NASA (1998)

IBM Thinkpad 365X

IBM Thinkpad 365X

’00er

Was kommt? Was geht?

Wen kümmern noch die Neuigkeiten in der Informationstechnologie? Der bedarfsorientierte Zugriff auf Informationen, wie Strom aus der Steckdose, ist Realität. Die ganze Welt liegt vor uns, Bilder und Töne sind allgegenwärtig, live und von überall. Man vergisst, dass zu Beginn des neuen Jahrtausends dem Begriff „e-business“, den IBM geprägt hatte, noch mit einiger Skepsis begegnet wurde. Und das mit Recht. Zu unsicher, zu komplex und zu teuer schien diese neue Wunderwelt.

Doch heute ist es allgemein akzeptiertes wirtschaftliches Verhalten, nicht zu fragen, ob etwas „geht“, sondern nur mehr die Frage „wie es geht“.

Die Unternehmen sind nicht mehr von Technologie abhängig, sondern von ihrer Innovationskraft, längst sind wir gewohnt in Konzepten wie Virtualisierung, SOA oder grünes Rechenzentrum zu denken.

Wir bewegen uns in virtuellen Welten, wir erleben Lösungen, die uns visuell in unserer Umwelt (enhanced reality) helfen, und wir lassen uns von elektronischen Systemen bei unseren Autofahrten leiten.

2002 entsteht durch die Übernahme der PricewaterhouseCoopers Consulting Sparte eine neue formierter Bereich namens IBM Business Consulting Services, die in Wien im Diana Haus ihren Sitz hat. Im gleichen Jahr erhält die IBM den Zuschlag für die Errichtung des 21-stöckigen Saturn Tower auf der Wiener Donau-City Platte.

I Series

iSeries Models 820, 830 und 840

IBM CEO Sam Palmisano kündigt e-business on demand an (2002)

IBM CEO Sam Palmisano kündigt e-business on demand an (2002)

e-business logo

e-business logo

'10 Jahre 1/2

Grosse Datenmengen brauchen intelligente Algorithmen

Die IBM bleibt ihren Grundsätzen treu und setzt weiterhin auf Innovation und Weiterentwicklung. Dazu gehören ein strategischer Wechsel und eine Neuausrichtung des Konzerns auf die Kernthemen der Zukunft: Cloud Computing, Analytics, Mobile und Security.

Das Wissen um technologischen Wandel und die Anpassungen an die zukünftigen Markterfordernisse zahlen sich aus. 90% der weltweiten Branchenführer in unterschiedlichen Sektoren vertrauen im Jahr 2015 auf Services von IBM. Die weltweit erfolgreichsten Unternehmungen aus dem Bereich Banken und Versicherungen, Energiekonzerne sowie Elektronikhersteller, Telekommunikation, Unternehmen im Gesundheitswesen als auch staatliche Einrichtungen haben alle eines gemeinsam: ihr Erfolg wird mithilfe von IBM Technologie erbracht.

Besondere Bekanntheit erfährt IBMs kognitives Computersystem Watson im Jahr 2011 durch die Siege über zwei menschliche Champions in der, vor allem in den Vereinigten Staaten, populären Quizshow Jeopardy!. Gleichzeitig gelingen IBM Watson bahnbrechende Fortschritte auf dem Gebiet der Krebsforschung und Krankheitsbehandlung. Durch das selbständige Lernen abertausend weltweit publizierter Forschungsergebnisse und Krankheitsverläufe, können aktuelle Krebsfälle exakter analysiert werden und somit die bestmöglichen Therapiepläne erstellt werden. Eine Wissensbasis die Ärzten im Kampf um die Gesundheit der Menschen große Dienste leisten wird.

Aber die IBM stellt sich auch auf anderer Ebene in den Dienst der guten Sache. Als eines von weltweit 11 sozialen Projekten des IBM Centennial Jahres wird 2011 die Zusammenarbeit mit der „Wiener Tafel“ mit einer Spende von 100.000 US Dollar bedacht. Die „Wiener Tafel“ ist eine soziale Organisation, die überschüssige Lebensmittel einsammelt und an armutsbetroffene Menschen weiterverteilt. Im Rahmen des IBM Ehrenamtsprogrammes entwickeln Mitarbeiter für die Wiener Tafel ein Logistik-Konzept, das bis zu 13 Prozent an CO2-Einsparungen bei den Lieferungen der überschüssigen Lebensmittel ermöglicht. Bis heute engagieren sich mehr als ein Drittel der IBM Österreich MitarbeiterInnen ehrenamtlich.

Watson gewinnt bei Jeopardy (2011)

Watson gewinnt bei Jeopardy (2011)

IBM MitarbeiterInnen engagieren sich für die gute Sache

IBM MitarbeiterInnen engagieren sich für die gute Sache

'10 Jahre 2/2

IBM Österreich wächst erneut

In 2016 übernimmt Österreich IBM die Digitalagentur ecx.io. Das Unternehmen ist eine der größten Digitalagenturen in Österreich mit Standorten in Wels und Wien.

Ebenfalls 2016 eröffnet IBM ein Client Innovation Center (CIC) in Wien. Das Gestaltungsfeld reicht von Applikationen bis hin zu den Innovationstreibern des digitalen Zeitalters, wie Mobile, Cloud, Big Data, Internet of Things und Cognitive. Mit den unterschiedlichsten Technologien bedient das CIC Unternehmenskunden der IBM aus allen Branchen.

2017 baut IBM ein Rechenzentrum für Österreichs größten Telekommunikationsanbieter A1Telekom Austria AG. Mithilfe von IBM profitiert das neue Rechenzentrum, das 2018 in Wien Floridsdorf in Betrieb gehen soll, von den aktuell höchsten Zertifizierungen für Sicherheit und Umweltmanagement. Es etabliert ein für Europa einzigartiges, redundantes Rechenzentrumsnetzwerk mit hochsicherer Datenverbindung.

In der IBM Österreich übernimmt im Herbst 2017 Patricia Neumann die Geschäftsführung von Tatjana Oppitz. Nach über 10 Jahren internationaler Konzernkarriere kehrt die in Wien aufgewachsene Neumann als Generaldirektorin in ihren Heimatmarkt Österreich zurück, um hier das Thema Digitalisierung im kognitiven Zeitalter weiter voranzutreiben.

Patricia Neumann

Patricia Neumann

IBM Watson Logo

IBM Watson Logo

Unsere Zukunft

Erhöhte Datenvernetzung und wachsende Datenkomplexität

So wie auch in den vergangenen neun Dekaden wird IBM auch weiterhin das Augenmerk auf wegweisende Themen legen. Auf der IBM Think 2018 Konferenz in Las Vegas wurden die 5 Innovationen genannt die unser aller Leben in den nächsten 5 Jahren erleichtern werden. Dazu gehört die Blockchain Technologie, erhöhte Sicherheit durch Lattice Kryptografie, verbesserter AI, die Verbreitung von Quantencomputer sowie die Erhaltung unserer Meere mit Hilfe von 3D Microskopen. Ausführlichere Information zu diesen Themen finden sich auf unserer Research Seite.

AI und Blockchain verändern unseren Alltag