Intelligentes
Gesundheitswesen
Um ein intelligentes System zu schaffen, müssen
Lösungen für das Gesundheitswesen instrumentiert,
miteinander verbunden und intelligent sein.
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Das Gesundheitswesen muss intelligenter sein als Krankheiten.
Die Welt verändert sich, und mit ihr unsere Krankheiten. Deshalb muss das Gesundheitswesen weltweit stets einen Schritt voraus sein.
Ein intelligentes Gesundheitswesen kann Krankenakten, medizinische Fachkräfte und Einrichtungen miteinander vernetzen, um den gesamten Behandlungsbedarf eines Patienten von der Diagnose bis zur Heilung zu koordinieren.
Ein Gesundheitswesen, das den Patienten in den Mittelpunkt stellt
Bis 2010 werden 30 Prozent der auf allen Computern weltweit gespeicherten Daten medizinische Bilder sein. Leider sind diese sämtlichen Informationen isoliert und nicht miteinander verlinkt. Machen wir sie intelligent!
Doch was können wir außerdem von einem intelligenteren Gesundheitssystem erwarten?

Informationen sind nicht auf einsamen Inseln verstreut.
Ein intelligenteres Gesundheitswesen ist vernetzt. So z. B. der spanische Servicio Extremeño de Salud (SES), bei dem jeder Standort ein eigenes Patientenaktensystem hatte. Die Organisation ergriff Maßnahmen zur Errichtung einer globalen Plattform, die nahezu 13.000 Fachkräfte über ein Planungssystem vernetzt, das neun Millionen ambulante Besuche pro Jahr verwaltet.
Know-how braucht keinen Reisepass
Ein intelligenteres Gesundheitswesen hört an geografischen Grenzen nicht auf. Nehmen wir z. B. die Insel Tristan da Cunha. Sie liegt über 2.665 Kilometer westlich von Kapstadt, Südafrika, und ist nur über eine wochenlange Schiffsreise zu erreichen. Doch dies bedeutet nicht, dass ihre Bewohner nicht auf technologisch hochwertige Gesundheitsfürsorge zugreifen könnten. "Project Tristan", verbindet medizinische Geräte, Satellitenkommunikation und über Fernzugriff angebundene EHR-Technologie. So können medizinische Fachleute aus der ganzen Welt Krankenhausärzte auf der Insel bei ihren täglichen Aufgaben unterstützen, was medizinische Diagnosen und Notfallhilfe betrifft.

Tödlicher Vogelzug — Wie kann man die Vogelgrippe intelligent überlisten?
Schauen Sie IBM, dem Scripps Forschungszentrum und verschiedenen internationalen Gesundheitsorganisationen über die Schulter, die gemeinsam dabei helfen, einen Impfstoff gegen Vogelgrippe zu entwickeln.
Die Medizinische Hochschule Hannover nutzt RFID-Technologie, um Abläufe zu verbessern, Wartezeiten zu reduzieren und so die Sicherheit der Patienten zu erhöhen. Durch mobile, kabellose Technologie können die Daten verletzter Patienten während des ganzen Krankenhausaufenthalts sicher in Echtzeit erfasst werden, so dass das System mitteilen kann: "Patient X wartet in Zimmer Y auf Dr. Z."

