Intelligente Energieversorgung
Energieversorger können intelligente Entscheidungen für ihr Versorgungsnetz treffen. Sie können intelligente Entscheidungen für Ihr Zuhause treffen.
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- Merkmale eines smarten Planeten- selected tab,
Über Jahrzehnte war Strom etwas, über das der Normalverbraucher
kaum nachdachten – er kam einfach aus der Steckdose.
Das hat sich geändert. Der Durchschnittsverbraucher ist zum bewussten Kunden herangereift, der sich ernsthaft für Stromerzeugung und Stromverbrauch interessiert.
Smarte Versorgungsnetze sind heute nicht nur in der Lage, den Strom effizient zu verteilen, sondern auch die Kunden zu informieren – die dann ihrerseits proaktiv ihr Verhalten ändern können, um Verbrauch und Kosten zu reduzieren.
Land für Land zu einem smarteren Planeten.
Auf der Mittelmeerinsel Malta sind die Elektrizitäts- und Wassersysteme untrennbar verzahnt. Hinsichtlich der gesamten Stromproduktion und mehr als der Hälfte der Wasserversorgung, die der Filterung durch einen energieaufwendigen Entsalzungsprozess bedarf, ist Malta vollständig auf importiertes Erdöl angewiesen. So entfallen ca. 75 Prozent der Kosten für das Wasser, das diese Werke in Malta liefern, auf die Energieproduktion. Darüber hinaus bedroht der steigende Meeresspiegel das auf Malta vorhandene Grundwasser.
Der Inselstaat sieht sich so einer Reihe komplexer, miteinander verbundener Herausforderungen gegenüber, denen umgehend die gebührende Aufmerksamkeit zu widmen ist, um dem Land nachhaltige Ressourcen für die Zukunft zu sichern.
Eine intelligentere Welt benötigt intelligentere Energieversorgungssysteme. Daher haben sich Maltas Unternehmen für die nationale Elektrizitäts- und Wasserversorgung – Enemalta und Water Services Corporation – für IBM entschieden, um ihr Land zum ersten Land der Welt mit landesweitem „Smart Grid“ zu machen, das Strom und Wasser voll integriert.
Dieses System wird in der Lage sein, undichte Stellen und Stromverluste im Netz zu identifizieren, so dass die Versorger ihre Investitionen in das Netz effizienter planen und unnötige Verluste vermeiden können. 250.000 interaktive Messgeräte sollen den Stromverbrauch in Echtzeit überwachen, variable Gebührensätze einstellen und besonders sparsame Kunden belohnen. Tausende von intelligenten Sensoren an Leitungen, Umspannstationen und anderen vorhandenen Infrastrukturen sollen für ein effizienteres Management der Stromverteilung sorgen, um Probleme antizipieren zu können.
Die so gesammelten Daten können erfasst und analysiert werden, um zu Kosten- und Verbrauchssenkungen und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beizutragen. Indem die Regierung Maltas Wasser und Strom in ein System einbindet, kann sie den Bürgern gezieltere Informationen liefern, um fundiertere Entscheidungen über den Stromverbrauch zu treffen, und das Land kann mit dem Ersetz des emissionsintensiven Erdöls durch nachhaltige Energiequellen beginnen.
Wir brauchen ein intelligentes Versorgungsnetz
Mehr als die Hälfte des produzierten Stroms gelangt nie bis zum Endverbraucher.
Wenn Unternehmen ein Licht aufgeht …
Intelligente Messgeräte verringern Stromrechnung
Im Rahmen des GridWise Olympic Peninsula Projects von Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) wurden intelligente Geräte (z. B. Thermostate) in den Wohnhäusern von Kunden mit dem PNNL-System verknüpft. Dieses steuerte dann den Stromverbrauch automatisch auf Grundlage von Preissignalen und Kundenwünschen. So konnten die Kunden ihre Stromrechnungen durchschnittlich um 10 Prozent senken
Energie Baden-Württemberg AG (PDF, 12KB), ein innovativer deutscher Energieversorger, war der Überzeugung, dass der Variabilität auf der Angebotsseite am besten durch höhere Flexibilität auf der Nachfrageseite begegnet werden könne. Dazu erhalten die Kunden die nötigen Informationen, um ihre Verbrauchsmuster – insbesondere die zeitabhängigen Stromkosten – so zu ändern, dass zu Spitzenzeiten weniger Strom verbraucht wird.
Stromnetze wirken Ausfällen entgegen
Mit intelligenten Stromnetzen können Energieversorger Stromausfälle augenblicklich erkennen, den genauen Ort des Ausfalls ermitteln und schneller darauf reagieren. Genau das tut DONG Energy (US) in Dänemark.



