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Seitdem ich in der fünften Klasse meinen ersten Computer bekam, stand für mich fest:
Du wirst Informatiker!
Als es auf das Abitur zuging, wurde es Zeit, mir zu überlegen, was ich danach mache. Um mich näher mit Computern und Informatik auseinander zu setzen, wäre ein Studium ideal. Aber meinen Eltern auf der Tasche liegen? Bei einer Ausbildung könnte ich auf eigenen Beinen stehen, hätte aber keinen Abschluss, was heutzutage nicht gerade unwichtig ist. Einfach beides zu machen war ein logischer Schluss. Durch Zufall war ich auf einer Connect2School-Veranstaltung der IBM, bei der das BA-Studium vorgestellt wurde. Ich war begeistert und habe mich anschließend in Stuttgart für Angewandte Informatik beworben.
Bei einem so großen IT Unternehmen zu sein, konnte gar nicht falsch sein. Wie richtig ich lag, stellte sich aber erst während des Studiums heraus! Anfangs machte ich einen Praxiseinsatz im Marketing. Obwohl es hier weniger technisch zugehen sollte, konnte ich meine Fähigkeiten als angehender Informatiker durchaus einbringen. Die späteren Praxisphasen absolvierte ich jedoch in der Softwareentwicklung. Zunächst konnte ich im Bereich Systems Management mit brandneuen Technologien arbeiten, die bei Privatanwendern keine Verwendung finden. Später konnte ich im Web-Umfeld Portlets (zu deren Entwicklung IBM federführend beigetragen hat) und Business Process Management kennen lernen. Da IBM hier mit WebSphere marktführend ist, bekam ich Wissen aus erster Hand. Zur Zeit arbeite ich mit amerikanischen und deutschen Kollegen an der Entwicklung eines neuen Produktes. Zusammenfassend kann ich sagen, dass IBM durch seine Größe und Vielfalt mir alle Möglichkeiten bietet, mich bestens zu entwickeln. Dies könnte ich bei einer Ausbildung in einem kleinen Betrieb sicherlich nicht erreichen.
Nach einem Jahr durfte ich zusammen mit Kommilitonen eine Schulung zum Thema Linux für die neuen Studenten vorbereiten und durchführen. Als Dozent aufzutreten ist eine wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ende des Monats werden wir die gleiche Schulung für die Studenten halten, die im letzten Oktober anfangen haben.
Durch das Studium an der BA, die Erfahrungen, die man in der Firma sammelt, sowie die Eigeninitiative die man in an den Tag legen muss, stehen wir anderen Studenten in Nichts nach. Ich denke, wir kommen sogar besser mit stressigen oder neuen Situationen klar, da wir es ja gewohnt sind, uns schnell an eines neues Umfeld (BA oder Praxiseinsatz) anzupassen.
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