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Life@IBM - Women@IBMReasons to work at IBM
 
Director of IBM Account, Application Management Services EMEA Director of IBM Account, Application Management Services EMEA


Die IT-Branche war schon immer mein Traum. Deshalb studierte ich auch Informatik in Wien. Ich wollte von Anfang an Managerin werden, um selbst Dinge bewegen zu können.

Als Director of IBM Account, Application Management Services EMEA, leite ich seit dem 1. Oktober 2002 ein internationales Team, das Software für IBM interne Anwendungssysteme bereit stellt. Mit ca. 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln wir für die IBM eigene Systeme. Meine Aufgabe ist es, Strategien zu erarbeiten und Ziele zu setzen, die sicherstellen, dass IBM's interne Anwendungssysteme mit der besten Qualität zeitgerecht und wirtschaftlich unter Einbeziehung eines weltweiten Teams entwickelt und gewartet werden.

Zu den wichtigsten Qualitäten eines Leaders gehören die Fähigkeit zu delegieren sowie Schnelligkeit. Entscheidend ist jedoch der Umgang mit Menschen. Man muss ein Gespür für die einzelnen Persönlichkeiten besitzen und offen auf Kolleginnen und Kollegen zugehen.

Am Anfang war die Umstellung auf die virtuelle Teamführung eine große Herausforderung für mich. Normalerweise sitzen die Mitarbeiter wenn nicht in einem Gebäude, so doch in einem Land. Hier ist es komplizierter: die 2.000 Kollegen sind verstreut über ganz Europa. Doch inzwischen sind tägliche Telefonkonferenzen absolute Gewohnheit geworden.

Angefangen habe ich 1989 in der IBM Österreich als Programmiererin. Damals wie heute fasziniert mich das internationale Flair und die Vielfalt der Aufgaben. Jungen Frauen, die ebenfalls Managerin werden wollen, empfehle ich Optimismus, Teamgeist und Schnelligkeit vor Perfektion, denn die Welt ändert sich rasant und Gelegenheiten verschwinden oft so rasch, wie sie kommen. Eigene Berufserfahrung, die man aus herausfordernden Jobs in den verschiedensten Bereichen gewinnt, sowie gezielte Förderprogramme sind für mich die besten Strategien auf dem Weg zur Führungsposition.

Genügend Zeit für Freunde und Privates finde ich durch effizientes Zeitmanagement. Wenn man Prioritäten setzt, bleibt genug Raum für beides. Außerdem erlebe ich Ausgleich beim Malen und beim Sport, oder ich treffe mich mit Freunden und verbringe Zeit mit meiner Familie. Trotz allem muss ich aber zugeben, dass die Familie gelegentlich den beruflichen Anforderungen entgegen kommen und Verständnis zeigen muss.