Stuttgart, 28. September 2007 – Zum zweiten Mal, seit 2006, ist in diesem Jahr das IBM Business Blue Sommerpraktikum erfolgreich zu Ende gegangen. Bei dem achtwöchigen Praktikum haben 14 Studierende der Wirtschaftswissenschaften und verwandter Fachrichtungen in Teamarbeit an Problemlösungen zu Themen aus dem Service- und Consulting-Bereich gearbeitet. Business Blue steht damit in der Tradition des technisch orientierten und seit Jahren in der IT-Branche etablierten IBM Praktikumsprogramm Extreme Blue.

In drei Teams haben die 14 Studierenden selbstständig Lösungen für marktaktuelle Problemstellungen erarbeitet. Sie konnten so, schon während ihres Studiums, einen frühen Einblick in die konkrete Projektarbeit eines global integrierten Unternehmens gewinnen. Unterstützt wurden sie während der gesamten Zeit durch erfahrene Mentoren. Das Themenspektrum in diesem Jahr war breit gefächert und reichte von Virtuellen Welten über „Marketing Analytics“ bis zu Serviceorientierter Architektur (SOA). Heute präsentieren die 14 Teilnehmer ihre Ergebnisse. „Mit Spannung erwarten wir die Präsentation und innovative Lösungsansätze der drei Projektgruppen“, so IBM Personalchef Christoph Grandpierre. Auf die Karrieremöglichkeiten der Teilnehmer angesprochen, erwiderte er, „Die am Business Blue Programm beteiligten Studierenden gehören zu den besten Köpfen ihrer Fachrichtung. Unser Ziel ist es natürlich, die besten Absolventen für die IBM zu gewinnen“. Durch das Business Blue Programm können die Absolventen die IBM und umgekehrt in konkreten Arbeitssituationen kennen lernen; die beste Art, um eine mögliche erfolgreiche Zusammenarbeit zu starten.
Innovation stand im Mittelpunkt der Gruppe Web 2.0,Virtuelle Welten - Neue Märkte und Chancen für Unternehmen. Die Studierenden untersuchten, welche aktuellen und neuen Geschäftsmodelle sich für Unternehmen in virtuellen Welten, beispielsweise Second Life eignen.
Dafür entwickelten sie ein Konzept, um das Szenario einer TV-Serie in der virtuellen Realität nachzubilden. Interessierte können Szenen ihrer Lieblingsserie nachspielen oder gar neue animierte Videosequenzen drehen. Dafür erschaffen sie sich Avatare (digitale Darstellung echter Personen in virtuellen Welten) und steuern diese durch Schauplätze, die dem Fernsehoriginal nachempfunden sind.
Die Teilnehmer des zweiten Projektes beschäftigten sich mit SOA. Sie analysierten die unterschiedlichen Kommunikationskanäle des Vertriebs, um die Kundenorientierung zu optimieren. Die Gruppe „Marketing Analytics“ ging der Frage nach, wie Marketingabteilungen mittels IT-Unterstützung ihre vergangenen Kampagnen genauer bewerten können.
„Die erzielten Ergebnisse liefern wertvolle Impulse auch für Zusammenarbeit mit unseren Kunden“, so Erwin Jung, Leiter der Wissenschaftsbeziehungen bei IBM. Die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Wirtschaft hat für die IBM einen besonders hohen Stellenwert.
Begeistert äußert sich Till Issler aus dem Team Web 2.0 und Virtuelle Welten. Der Student der Medieninformatik an der Hochschule der Medien in Stuttgart sagte: „IBM hat uns einen großartigen Einblick in die Arbeitsweise eines global integrierten Unternehmens ermöglicht. Unsere Mentoren standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite. Dank der gewonnenen Praxiserfahrungen im Consultingbereich, sind mir meine Karrieremöglichkeiten in diesem spannenden Betätigungsumfeld bewusst geworden“. |