Meine Ausbildung und mein Weg zu IBM Global Business Services
Nach dem Abitur habe ich mich für ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik bei IBM und der Berufsakademie Berlin entschieden. Praxisnähe, Kürze des Studiums, Unabhängigkeit durch die Ausbildungsvergütung und gute Zukunftschancen sind die wichtigsten Gründe gewesen. Zu Recht, denn es hat sich bewahrheitet: Viele unterschiedliche Praxisphasen bei IBM und deren Töchtern in Hannover und Berlin, mein Abschluss als Bachelor of Science nach 3 Jahren, ... und nach Ausbildungsende Consultant bei IBM Global Business Services (IBM GBS).
Mein Start bei IBM Global Business Services
Mein Start bei IBM Global Business Services hätte nicht besser sein können. Am ersten Tag konnte ich auf einem internationalen SAP R/3 Projekt in der Schweiz neue Kollegen bei einem Teammeeting treffen, sie in den folgenden Tagen vor Ort mit operativem Projektmanagement und -controlling unterstützen und die Arbeit mit SAP R/3 kennen lernen. Die Einarbeitung in Tools und Prozesse der IBM fiel mir sehr leicht, da mir als ehemaligem IBM BA Student vieles bereits vertraut war. Schon wenige Tage später habe ich bei der "GBS University" - einem großen Event für 3.500 GBS Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum und Osteuropa - in Berlin teilgenommen. Hier konnte ich Executives persönlich kennen lernen, viele neue Kollegen treffen und viel über Strategien und Methoden von GBS erfahren.
Im Januar 2005 habe ich gemeinsam mit Kollegen aus ganz Europa in den Niederlanden eine mehrwöchige Schulung absolviert und kann mich nun "Solution Consultant mySAP Supply Chain Management - Order Fulfillment" nennen. So bin ich gut vorbereitet, um als SAP SD Junior Consultant meinen Beitrag zu beispielsweise ERP-Harmonisierungs- oder SAP R/3 Roll-Out-Projekten zu leisten.
Neben der fachlichen Vorbereitung stehen die Entwicklung von Softskills und das Networking mit im Vordergrund. In New Joiner-Schulungen habe ich die Möglichkeit, meine Erfahrungen mit anderen neuen Kollegen auszutauschen und wichtige Tipps zu sammeln. Doch die Phase des Lernens ist noch lange nicht vorbei. Zum einen lerne ich natürlich tagtäglich in den Kundenprojekten. Vor allem macht es Spaß, von der Erfahrung meiner Kollegen zu profitieren. Zum anderen steht mir kontinuierlich ein breites E-Learning und Trainings-Angebot zur Verfügung, auf das ich bei Bedarf zurückgreifen kann.
Mein Arbeitsplatz
Als Consultant bei IBM genießt man zwar in Bezug auf die Arbeitszeit Freiheiten und Vertrauen, der Job erfordert dafür aber Flexibilität und Mobilität. Vier bis fünf Tage Projekteinsatz vor Ort beim Kunden können zu Wochenbeginn oder -ende schon mal anstrengend werden. Auch mit kurzfristigen Einsätzen muss man umgehen können. Für Bürotage kann ich eine IBM Lokation in meiner Nähe nutzen. Mit dem neuesten Equipment ausgestattet, kann man von überall aus arbeiten.
Dadurch dass ich direkt beim Kunden arbeite und somit auf dessen Infrastruktur angewiesen bin, ist jedoch der direkte Zugriff auf die "IBM-Welt" - interne Chat-Tools oder das Intranet als zentrale Informations- und Kommunikationsplattform - manchmal limitiert. Trotzdem bleibe ich unkompliziert per Handy oder E-Mail mit meinen Kollegen in Kontakt.
IBM als Arbeitgeber
Mich begeistert die Vielfältigkeit der Karrieremöglichkeiten. Durch meinen jetzigen Job baue ich Wissen über Geschäftsprozesse, Projektmanagement, Controlling, aber auch durch die Implementierung von SAP Modulen technisches Know-how auf. Als Consultant bei IBM gelingt mir so der Spagat zwischen Betriebswirtschaft und Informatik, den ich mit dem Wirtschaftsinformatikstudium begonnen habe. Spätere Karriereschritte können sich durch die derzeitige sehr vielseitige Aufgabenstellung auch in sehr unterschiedlichen Bereichen ergeben.
Außerdem freue ich mich auf viele internationale Projekte und die Möglichkeit, zu Kollegen aus anderen Ländern Kontakte aufzubauen. Teamgeist, Humor und freundschaftliche Verhältnisse zu Kollegen und Kolleginnen und zu Vorgesetzten sind mir sehr wichtig.