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Klimaschutz

Reduktion von CO2 Emissionen durch Energie-Effizienz-Projekte

Die globale Erwärmung der Atmosphäre durch CO2 Emissionen fossiler Brennstoffe (Öl, Kohle, Gas) zur Energiegewinnung gilt als Hauptursache für die Klimaveränderung. Das Kyoto Protokoll hat das Ziel, die Emissionen der sechs wichtigsten Treibhausgase um ca. 5,2 % bis zum Jahr 2008 - 2012 unter das Niveau von 1990 zurückzuführen.

Im Rahmen des "WWF climate savers" Programms hat sich die IBM selbstverpflichtet, weltweit von 1998 bis 2004 jedes Jahr durchschnittlich 4 % weniger CO2 zu emittieren und damit das Weltklima zu schonen. Die Zielsetzung geht weit über bekannte Verpflichtungen der Industrie hinaus. IBM konnte die energiebedingten Kohlendioxid-Emissionen von 1990 bis 1997 um 20 Prozent verringern und verstärkte die Anstrengungen, diesen Trend fortzusetzen.

Zwischen 1990 und 2009 erzielte IBM weltweit beim Stromverbrauch Einsparungen von 5,1 Milliarden kWh, vermied knapp 3,4 Millionen Tonnen CO2-Emissionen (dies entspricht 50 % der weltweiten CO2-Emissionen des Unternehmens im Jahr 1990) und erzielte mit seinen jährlichen Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs Einsparungen von mehr als 370 Millionen US-Dollar. IBM übernimmt damit eine klare Führungsrolle in der Verpflichtung zum Klimaschutz.

Die jährlichen Einsparungen werden durch jährlich neue Projekte im Rahmen des Energiemanagementsystems erreicht.

Die gelungene Verbindung von Klimaschutz und Kosteneinsparungen könnte ein Beispiel und Motivation für andere Organisationen sein.

Um diese bedeutende Leistung weiter auszubauen, setzte sich IBM im Jahr 2006 das neue Ziel, die CO2-Emissionen aus seinem Energieverbrauch zwischen 2005 und 2012 mithilfe der folgenden Maßnahmen um 12 Prozent bezogen auf das Basisjahr 2005 zu senken:

a) Energieeinsparung
b) Nutzung erneuerbarer Energien und
c) Finanzierung von Maßnahmen für eine entsprechende Reduzierung von CO2-Emissionen durch den Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien bzw. vergleichbare Instrumente.

Zum Jahresende 2009 führten diese Maßnahmen zu einer Verringerung von CO2-Emissionen um 5,7 % - bezogen auf das Basisjahr 2005.

Nutzung erneuerbarer Energien:
Eine weitere wichtige Möglichkeit, die IBM zur Senkung der Treibhausgasemissionen nutzt, ist der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien. Im Jahr 2009 kaufte IBM weltweit 560 Millionen kWh an erneuerbaren Energien ein. Dies ist eine Steigerung von 18 % im Vergleich zu 2008 (460 Millionen kWh). Der Anteil an erneuerbaren Energien beträgt 11,3 % des gesamten Stromverbrauches. Hierdurch wurde eine Minderung von 191 Tonnen CO2 Emissionen im Jahr 2009 erzielt.

 

Siehe auch