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In der Stadt der Zukunft könnte es Flotten mit kleineren Bussen geben, die ihre Route flexibel dahin ändern, wo sie am meisten gebraucht werden, während größere Busse stark frequentierte Strecken in der Hauptverkehrszeit befahren. All dies wird in einem System integriert, das die Fahrten der Busse dynamisch verfolgt und dem wechselnden Bedarf entsprechend anpasst.

Überlastete Verkehrswege erfordern neue Strategien


Wenn Sie das nächste Mal im Stau stehen, denken Sie an Folgendes: So intelligent unsere Fahrzeuge auch geworden sind, unsere Verkehrswege werden bald noch um einiges intelligenter.

Das ist zweifellos notwendig. Allerorten haben Städte mit steigender Verkehrsbelastung zu kämpfen. Bisher sind sie kaum in der Lage, angemessene Infrastrukturen aufzubauen, die dieser Belastung gerecht werden. In den USA wuchs die Bevölkerung zwischen 1982 und 2001 beispielsweise um 20 Prozent, der Verkehr hingegen um 236 Prozent.

Häufig ist der Neu- und Ausbau von Straßen einfach nicht mehr möglich – Straßen und Fahrzeuge hingegen können noch intelligenter gemacht werden: mit Sensoren am Straßenrand, Transpondern und GPS.

In Stockholm trug ein neues intelligentes Mautsystem erheblich zur Reduzierung von Verkehr und CO2-Emissionen bei.

In London ließ sich mit einem Staumanagementsystem das Verkehrsaufkommen auf den Stand von Mitte der Achtzigerjahre senken.

In Singapur vereinfacht ein System zur Verkehrsvorhersage die Umleitung und Steuerung des Verkehrs im gesamten Stadtgebiet, um größere Staus und Überlastungen zu vermeiden.


 

Niemand will Verkehr

Jedes Jahr verbraucht der Verkehr ganze Supertanker voll mit Benzin. Was können wir tun? Machen wir den Planeten ein bisschen smarter.

 


Verkehrssysteme – Teil eines umfassenderen Systems

Um besser von A nach B zu kommen müssen wir lernen, auf manche Gewohnheiten und Vorstellungen zu verzichten und stattdessen neue Strategien und Technologien anwenden. Es gilt nicht nur die Route und den Zeitpunkt einer Fahrt zu optimieren, sondern den gesamten Fahrtverlauf zu optimieren und für den Reisenden möglichst angenehm zu gestalten. Dies könnte auch zu Fortschritten bei den verwendeten Fahrzeugen, den befahrenen Straßen und den alternativ genutzten öffentlichen Verkehrsmitteln führen. Beispiele:

Mit einem intelligenten Verkehrssystem konnte die Stadt Stockholm den Verkehrsstillstand um 20 Prozent verringern, den Schadstoffausstoß um 12 Prozent reduzieren und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erheblich vorantreiben.

Eine aktuelle Befragung von Pendlern (US) in den USA ergab, dass Verkehrsprobleme zu verkürzter Nachtruhe, verlorenen Arbeitsstunden und erheblicher Verärgerung führen. In manchen Städten gab fast die Hälfte der Befragten an, dass das momentane Verkehrssystem bei ihnen zu hohem Stress führe.

Der Verkehr (US) war eines der Themen, die auf der IBM Global Innovation Outlook-Konferenz diskutiert wurden. Dabei beschäftigten sich einige der weltweit klügsten Köpfe mit der Frage, Wie können wie wir unsere Fahrzeuge, unsere Straßen, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr und den Warentransport optimieren können.