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Intelligente Städte

Sichere Stadtviertel. Erstklassige Schulen. Günstige Wohnungen. Funktionierender Verkehr. All dies ist möglich.

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Die lebenswertesten Städte der Welt.

In den nächsten zwanzig Jahren werden jede Minute 30 Inder aus ihrer ländlichen Heimat in Ballungsräume ziehen.

Indien benötigt rund 500 neue Städte. Darum ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Fokus auf intelligentes Wachstum unserer Ballungszentren zu richten.

Die Bevölkerungen wachsen rasant und stellen höhere Anforderungen an die städtischen Infrastrukturen, die essenzielle Systeme wie Verkehr, Gesundheitswesen, Bildung und öffentliche Sicherheit gewährleisten. Die Belastung steigt zusätzlich durch immer neue Ansprüche der Öffentlichkeit, was ein besseres Bildungssystem, umweltfreundlichere Programme, barrierefreie Behörden, günstige Wohnungen sowie weitere Optionen für ältere Mitbürger betrifft..

Ein Austausch der gegenwärtigen städtischen Infrastrukturen ist häufig hinsichtlich der Kosten und der Zeit unrealistisch. Mithilfe der jüngsten technologischen Fortschritte sind wir jedoch imstande, unsere bestehenden Infrastrukturen intelligenter umzugestalten. Es geht um die Digitalisierung und Vernetzung unserer Systeme, sodass sie Daten sammeln, analysieren und integrieren können, um intelligent auf den Bedarf der einzelnen Bezirke zu reagieren. Kurzum, wir können unsere Städte neu beleben, sodass sie intelligenter und effizienter werden.


By 2050, 70 percent of people will be living in cities.

Smarte Ideen weltweit

Mehr Menschen leben jetzt in den Städten der Welt als auf dem Land. Kein Wunder, dass Städte intelligenter werden.


Innovative Städte



Intelligenter Verkehr
Einige Städte beginnen mit der Erneuerung ihrer Transportsysteme. Stockholm, Dublin (US), Singapore (US) und Brisbane (US) arbeiten gemeinsam mit IBM an der Entwicklung intelligenter Systeme, von Vorhersagewerkzeugen über Chipkarten bis zu einer City-Maut, um Verkehr und Schadstoffbelastung zu reduzieren.

Intelligente Polizeiarbeit und Notfallabwehr
New York, Syracuse (PDF) (US), Santa Barbara (US) und St. Louis (US) setzen Datenanalyse, Funk- und Videoüberwachung ein, um die Verbrechensbekämpfung und die Koordination der Notfall-Einsatzkräfte zu verbessern.

 

Intelligente Energie- und Wasserwirtschaft
IBM arbeitet zusammen mit lokalen Behörden, Landwirten und Viehzüchtern im Flussgebiet des Paraguay-Paraná bei São Paulo (US) daran, die Faktoren zu verstehen, die zur Sicherung der Qualität und Verfügbarkeit des Wassersystems beitragen können.

Malta baut ein Smart Grid auf, das die Energie- und Wassersysteme vernetzt. Es wird Lecks aufspüren, eine variable Preisgestaltung ermöglichen und den Kunden mehr Kontrolle geben. Letztendlich wird der Inselstaat auf diese Weise die fossilen Brennstoffe durch nachhaltige Energiequellen ersetzen können.

Intelligente Verwaltung
Albuquerque, die Hauptstadt von New Mexico, setzt eine Business-Intelligence-Lösung ein, um den Datenaustausch unter den 7.000 Mitarbeitern in über 20 Abteilungen zu automatisieren. So erhält jeder Mitarbeiter eine einzige, konsistente Version der Daten. Die Kosten wurden um fast 2.000 Prozent gesenkt.

Drei britische Kommunen haben ein neues IBM Geschäftsmodell eingeführt, das die Verwaltung der lokalen Behörden reformieren könnte. Über Southwest One Shared Services wird IBM die Verwaltung der IT-Infrastruktur, der Beschaffung, des Kundendienstes und des Personalwesens übernehmen, sodass sich die Behörden darauf konzentrieren können, den Bürgern wichtige Dienste zur Verfügung zu stellen. Das Modell kann auf bis zu 30 Einrichtungen des öffentlichen Sektors ausgedehnt werden.

Projekte in Deutschland
Ein Beispiel hierfür ist das Projekt das mit dem Kreis Aachen durchgeführt wird. Dort wird zukünftig das Internet genutzt, um den Bürgern die Behördengänge zu erleichtern und Verwaltungsabläufe zu optimieren. So sollen alle Formulare zum Download angeboten werden, damit man sich bereits vor dem Gang zum Amt damit auseinandersetzen kann. In einem zweiten Schritt soll es dann möglich sein, Formulare direkt online auszufüllen, so dass der Weg zum Amt für einige Anliegen komplett entfällt.

Das Projekt "Modellstadt Mannheim" richtet sich an Privathaushalte. Ziel ist es, einen Energie-Marktplatz zu schaffen, auf dem die Kunden zu den jeweils günstigen Lastzeiten im Netz Strom kaufen und verkaufen können. Gesteuert wird es über einen "Energie-Butler", der mit dem Internet verbunden ist und damit kontinuierlich Daten austauschen kann. Die Verbraucher können Ihren Energieverbrauch in Echtzeit überwachen und so einen persönlichen Beitrag zu mehr Energieeffizienz leisten.