Direkt zum Inhalt

"Grüne" Gebäude sind intelligente Gebäude


Wenn Sie gerade in einem herkömmlichen Bürogebäude sitzen, während Sie dies lesen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, auf die Geräusche Ihrer Umgebung zu achten.

Klimaanlage, Licht, Wasser, Aufzüge, Stromversorgung und Kühlung für die Technologie, Heizung und Kühlung für die Menschen: all dies macht Gebäude zu einer nicht zu vernachlässigenden Quelle von Treibhausgasemissionen – und zu einem erheblichen Energieverbraucher. Im Jahr 2025 wird von Gebäuden mehr Energie genutzt werden als von jeder anderen Kategorie von "Verbrauchern". (Bereits heute entfallen in den USA 70 Prozent des Energieverbrauchs auf Gebäude.) Zudem werden 40 Prozent des aktuellen Rohstoffertrags der Welt für Gebäude eingesetzt. Das sind etwa 3 Milliarden Tonnen – jährlich.

70 Prozent des Stromverbrauchs in den USA entfallen auf Gebäude.

 

Gebäude gehören zu den größten Verbrauchern von natürlichen Ressourcen und sind für einen erheblichen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich, die den Klimawandel beeinflussen. In den USA verursachen Gebäude 38 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes.

Kurzum: Gebäude sind teuer – sowohl in Bezug auf die Immobilien- und Betriebsausgaben als auch im Hinblick darauf, was sie den Planeten kosten. Wenn wir die wichtigsten Ursachen hierfür analysieren, kristallisieren sich jedoch verschiedene Möglichkeiten heraus, Gebäude umweltfreundlicher zu gestalten:

Technologische Ausstattung: Heute werden viele der in Gebäuden eingesetzten Systeme unabhängig voneinander verwaltet und gesteuert. Dabei wird häufig weder ihre Nutzung, ihr Energieverbrauch noch ihre Wärmeentwicklung überwacht. Der Grund dafür ist in fehlenden Sensoren und Überwachungsprogrammen zu suchen, die dafür erforderlich wären.

Vernetzung: Durch das Fehlen von Standards zur Messung von Energieverbrauch und CO2-Ausstoß werden die Gebäudesysteme voneinander isoliert. So sind Verfahren zur Steuerung und Regelung des Energieverbrauchs schwerer umzusetzen. Durch mangelnde Standardschnittstellen für die große Bandbreite von Geräten und Systemen, die in einem Gebäude zum Einsatz kommen, wird das zentrale Management oder die zentrale Planung dieser Einheiten fast unmöglich.

Intelligenz: Mit einem technologisch entsprechend ausgestatteten und vernetzten Gebäude sind die Eigentümer und Bewohner hingegen in der Lage, fundiertere Entscheidungen im Hinblick auf den Energieverbrauch des Gebäudes zu treffen – und häufig dem Gebäude selbst die "Entscheidung" zu überlassen. Darüber hinaus können "smarte" Richtlinien – neue staatliche Energieeffizienzstandards sowie Anreize für Architekten, Bauherren, Bauträger und Eigentümer, bei denen die in Zukunft eingesparten Betriebskosten denjenigen zugute kommen, die die Vorlaufkosten tragen – in Kombination mit Anreizen für Versorgungsunternehmen zu einer Senkung des Energie- und Wasserverbrauchs im Gebäude führen.


 

IBM nimmt eine Spitzenposition bei der Erstellung von "grünen" Rechenzentren und Spezialanlagen ein, die technologisch eng integriert sind (z. B. Börsensäle und automatisierte Produktionsstätten). Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen erkennen zunehmend, dass ihr Betrieb und ihre Anlagen mit ebensolchen – und manchmal sogar höheren – technologischen Anforderungen verbunden sind wie die Arbeit ihres Personals. Insbesondere in der asiatisch-pazifischen Region wurde IBM aufgrund seines Know-hows im Bereich umweltfreundlicher Gebäude mit dem Consulting, dem Entwurf und dem Projektmanagement für ganze Unternehmen und die entsprechenden Subsysteme betraut – mit bahnbrechenden Ergebnissen (z. B. beim Schanghai St. Regis Hotel) und wegbereitenden Kundenprojekten (z.B. beim Büropark GreenSpaces (Link befindet sich außerhalb von ibm.com) im indischen Delhi).

Unterstützt durch die IBM Green Sigma-Beratungsservices, die auf dem Lean Six Sigma-Konzept basieren, können die Kunden ihren Energie- und Wasserverbrauch besser reduzieren. Wird die IBM Erfahrung in puncto Energieeffizienz und CO2-Reduzierung mit Lean Six Sigma-Prozessen und CSR-Consulting (Corporate Social Responsibility) kombiniert, lässt sich diese Strategie mithilfe von Green Sigma auf den Kundenbetrieb und die umweltrelevanten Verfahren anwenden. Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  • Management und Reduzierung von CO2-Ausstoß und ineffizientem Wasserverbrauch
  • Senkung des Energie- und Wasserbedarfs sowie der entsprechenden Kosten
  • Innovative Analysemethoden für das permanente CO2- und Wassermanagement
  • Gewinnsteigerung durch Möglichkeiten wie den Emissionshandel

Unsere Kunden profitieren nicht nur von dem IBM Know-how (und der Erfahrung von IBM mit der intelligenten Gestaltung seiner eigenen Rechenzentren und Gebäuden), sondern auch von der IBM Software (z.B. IBM Maximo),mit der sich Statusübersichten und Betriebssteuerungszentren erstellen lassen. Dadurch können alle berechtigten Personen – vom Hausmeister bis zum CFO – sich einen Überblick über die zahlreichen Subsysteme, Messgeräte und Sensoren verschaffen und diese so steuern, damit sie optimal und umweltschonend eingesetzt werden.