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IBM System S: Zahlenrausch ohne Kopfschmerzen

IBM läutet die Ära des Stream Computing ein – Neuartige Software ermöglicht die Abfrage von Geschäftszahlen in Echtzeit

089/2009

New York, USA, 13. Mai 2009 – Beim jährlichen Investorentreffen präsentierte IBM heute erstmalig eine neue Art von Software, die es erlaubt unternehmensrelevante Geschäftszahlen in Echtzeit abzufragen: IBM System S. Die innovative Software ist in der Lage den geschäftskritischen Stellenwert von enormen Datenmengen abzuprüfen – und das bereits während ihrer Entstehung. Damit werden schnellere sowie präzisere Entscheidungen für Unternehmen oder auch Organisationen ermöglicht.

System S ist für die konstante Analyse von zahlreichen simultanen Datenströmen geschaffen worden. Es basiert auf einer fortschrittlichen Streamingarchitektur und neu entwickelten mathematischen Algorithmen. Computersysteme, die mit der Software ausgestattet sind, können schnell und zuverlässig viele unstrukturierte und inkompatible Datenquellen in Echtzeit analysieren. Damit kann nahezu unmittelbar eine zukunftsorientierte Analyse als Grundlage wichtiger Entscheidungen bereitgestellt werden - gleich ob Finanzinstitutionen, Regierungseinrichtungen, Transportwesen oder Einzelhandel. Sieben Jahre Entwicklung an IBM Forschungseinrichtungen und mehr als hundert Patente stecken in der neuartigen Softwareplattform.

Im Zuge der Ankündigung von System S gab IBM auch die Eröffnung des IBM European Stream Computing Center im irischen Dublin bekannt. Es soll als zentrales Forschungs- und Testzentrum für Stream Computing dienen. Zugleich wird es auch der Anlaufpunkt für eine wachsende Zahl von europäischen Kunden sein, die Stream Computing für ihre geschäftlichen Herausforderungen einsetzen möchten.

Herkömmliche Analysesysteme durchforschen bereits gespeicherte Daten im Nachhinein, während weiterhin zusätzliche Informationen eingehen. Diese können das Ergebnis der Analyse möglicherweise verändern. Stream Computing kann - basierend auf einer bestimmten Fragestellung - Anfragen in Echtzeit erstellen. Möglich ist dies durch eine neue Softwarearchitektur, welche die einzelnen Komponenten für die bestmögliche Lösung einer Aufgabe selbstständig heranzieht. Dadurch erlaubt System S seinen Nutzern eine stärkere Rückbindung an den Ist-Zustand, um auf Veränderungen in komplexen Systemen frühzeitig reagieren zu können.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung: http://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/27508.wss

Weitere Informationen für Journalisten:

Simone Endruweit
Media Relations Entwicklung und Forschung
IBM Deutschland Research & Development GmbH
Schönaicher Strasse 220
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Telefon: 07031-16-4206
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