Stuttgart, 24.11.2008: IBM Supercomputer (NYSE: IBM) zählen nicht nur zu den schnellsten Computern weltweit, sondern auch zu den energieeffizientesten. Dies bestätigt die aktuelle Supercomputing Green500-Liste, die von The Green500.org veröffentlicht wird.
Die Untersuchung zeigt, dass die Top 20 der energieeffizientesten Supercomputer weltweit auf IBM High-Performance-Computing-Technologie basieren. Die Liste bewertet Supercomputer auf der ganzen Welt, die für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden, zum Beispiel in der Astronomie, Klimaforschung und Pharmazeutik. IBM belegt zudem 39 Plätze in den Top 50 der Green500-Liste. Das energieeffizienteste System weltweit ist laut des Rankings ein IBM Supercomputer mit QS22 Blade-Servern im Interdisciplinary Centre for Mathematical and Computational Modelling der Universität Warschau. Es leistet mehr als 536 Megaflops (millions of floating point operations per second) pro Watt.
Der bestplatzierte Supercomputer eines Wettbewerbers bietet mit 240 Megaflops pro Watt nur ungefähr die Hälfte der Leistung des führenden IBM Systems. Das energieeffizienteste System von HP verfügt mit 217 Megaflops pro Watt über weniger als die Hälfte der Leistungsfähigkeit des effizientesten IBM Systems.
Der IBM Petaflop-Supercomputer in den Los Alamos National Laboratories, der kürzlich zum schnellsten Computer der Welt erklärt wurde, belegt im Energieeffizienz-Ranking Platz 9. Der zweitschnellste Computer der Welt, ein Cray-Produkt, erreicht dagegen mit einer Leistung von 153 Megaflops pro Watt nur Platz 80.
Neben der reinen Rechenpower von Hochleistungscomputern spielt der Energiebedarf eine immer bedeutendere Rolle für High Performance Computing. Zudem ist Energieeffizienz auch ein strategischer Innovationsfaktor für kleinere Rechenzentren auf der ganzen Welt bis hin zu Kleinunternehmen, die für ihr tägliches Geschäft auf Rechenleistung angewiesen sind. Dr. Oliver Rettig, der mit dem Böblinger IBM Entwicklungsteam die Basiskomponenten der weltweit energieeffizientesten Systeme entwickelt: "Das leistungsfähigste System der Welt, der IBM Supercomputer der Los Alamos National Laboratories, verbraucht 2,5 Megawatt, das sind zu den heutigen Strompreisen etwa 4,2 Millionen Euro pro Jahr. Das zweitplazierte System von Cray verbraucht noch 6,95 Megawatt und generiert jährlich Kosten in Höhe von etwa 12 Millionen Euro. Der Trend zum grünen Computing geht von den reinen Stromkosten zu den gesamten Betriebskosten eines Rechenzentrum, dies impliziert Klimatisierung, Systemmanagament und Systemzuverlässigkeit."
Die durchschnittliche Energieeffizienz aller IBM Systeme auf der Green500-Liste liegt bei 135,58 Megaflops pro Watt. Damit ist die Energieeffizienz der IBM Systeme deutlich höher als die durchschnittliche Energieeffizienz aller Wettbewerbssysteme (76,34 Megaflops pro Watt) und mehr als doppelt so hoch wie die aller gelisteten Systeme von HP (57,22 Megaflops pro Watt).
Die Green500-Liste wird von The Green500.org veröffentlicht. Sie bietet ein Ranking der Supercomputer mit der höchsten Energieeffizienz weltweit. Die Green500-Liste bietet eine ergänzende Sichtweise auf die Top500-Liste der Supercomputer weltweit, die kürzlich von Top500.org veröffentlicht wurde. Weitere Informationen zur Green500-Liste unter http://www.green500.org/lists/2008/11/list.php. Weitere Informationen unter www.ibm.com/deepcomputing und in der original US-Presseinformation.
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