232/2008
Stuttgart, 20. November 2008 – IBM präsentiert auf der Online Educa in Berlin vom 03. bis zum 05. Dezember Software und Services für eine bessere Zusammenarbeit in Bildungseinrichtungen, Unternehmen und dem öffentlichen Sektor (http://www.online-educa.com/de). Vorgestellt werden Lösungen der IBM im Bereich Collaboration und Social Networking. Diese umfassen neben den Software-Lösungen Lotus Connections und Lotus Quickr auch eine Reihe von Onlinespielen und darüber hinausgehende Serviceleistungen, um ein informelles Lernen zu ermöglichen. Auch Beispiele, bei denen entsprechende Projekte bereits umgesetzt wurden, werden vorgestellt.
Die breite Masse der Lehrkräfte gilt gemeinhin als Einzelkämpfer; dabei würde ihnen ein Austausch mit Kollegen auch über die Mauern von Schule und Uni hinweg ungemein helfen. Dies ist die Basis informellen Lernens und ermöglicht, wie Studien belegen, auch einen interessanteren Unterricht. Nur fehlen oft technische Voraussetzungen und Strukturen. Um diesen Mangel zu beheben, bietet IBM ein Paket aus Software und Services zur Stärkung der Zusammenarbeit.
"Der persönliche Informationsaustausch und Wissenstransfer wird vielen Internet- und Intranet Nutzern immer wichtiger. Genau hier setzen wir an. Wir bieten diesen Nutzern einfach zu bedienende Anwendungen, die es Ihnen ermöglichen relevante Informationen schnell zu finden und sich mit anderen Wissensträgern und Experten zu vernetzen.", Rene Werth, Sales Leader Social Software, IBM Software Group Deutschland.
So wurde etwa am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) mit ONLIFE eine Online-Plattform geschaffen, auf der sich Lehrkräfte schulform- und fachübergreifend austauschen können. Der Zweck ist keine passive Materialsammlung, aus der sich jeder bedienen kann: jeder Nutzer ist verpflichtet, seine eigene Kompetenz einzubringen, vorhandene Inhalte weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen. IBM stellte dem Projekt neben der nötigen Software auch einen Experten während der Einführung zur Seite, so dass „weiche Faktoren“, wie Änderungen in bislang vertrauten Abläufen und Verantwortlichkeiten oder die Konfrontation mit zusätzlicher „Informationsflut“, den Projektverlauf nicht gefährden.
„Bei informellem Lernen geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um neue Wege der Kommunikation, des Zusammenarbeitens und des Austauschs“, so Michael King, Vice President IBM Education Industry. Man muss "Lernwillige" also stärker einbinden und ein Mitmachen ermöglichen. „Dies befähigt jeden, egal ob Student, Lehrer oder Mitarbeiter im Unternehmen, sein Potenzial auszuschöpfen”, so King weiter.
Egal ob Schüler, Student oder Lehrer: Sie profitieren durch aktiven Austausch, im Klassenzimmer oder bei virtuellen Spielen, wie sie IBM ebenfalls bietet. Und in Finnland gibt es etwa schon Projekte, die Schüler mit dem lokalen Mittelstand vernetzen, was den Lerninhalt mit der Lebenswirklichkeit verbindet.
Auch außerhalb von Bildungseinrichtungen, in Unternehmen und Behörden, bieten Lösungen zur Zusammenarbeit Mehrwerte. So kann ein Kreisverband durch den Aufbau von Communities die Bürger direkt an Diskussionen beteiligen. Weiter können sich ehrenamtliche Mitarbeiter durch die Nutzung von Lotus Quickr jederzeit abstimmen und die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr können sicher per Internet auf einen zentralen Bereich zugreifen, auf dem sie relevante Informationen, Dokumente und Diskussionen finden. Ein nächster Schritt könnte ein Bürger-Blog mit Lotus Connections sein, das eine noch engere Kommunikation mit den Bürgern schafft.
Weitere Informationen zu den Enterprise 2.0-Angeboten von IBM:
http://www-01.ibm.com/software/de/web20/
Weitere Informationen zur IBM Academic Initiative:
http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/university_relations/index.html
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