169/2008
Los Angeles, U.S.A., 3. September 2008 - IBM Research (NYSE: IBM) gibt auf der Virtual Worlds Conference die erfolgreiche Integration von IBM Unified Communications and Collaboration (UC2), IBM Lotus Sametime und verschiedenen virtuellen Umgebungen bekannt. Das Forschungsprojekt mit dem Namen „Sametime 3-D” verdeutlicht die wirtschaftlichen Vorteile virtueller Umgebungen für die integrierte Echtzeitkommunikation und Zusammenarbeit der Zukunft. Das "Sametime 3D" Projekt wird von einem internationalen Team unter der Leitung des deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Böblingen durchgeführt.
IBM Forscher demonstrieren heute die Integration von Lotus Sametime mit der OpenSim Virtual World Plattform. Eine 3D-Konferenz kann damit direkt aus Sametime gestartet werden. Dabei entsteht „on demand” ein virtueller Konferenzraum, in dem virtuelle Sametime-Funktionen wie z.B. Präsentationswerkzeuge und die volle Funktionalität des Avatars genutzt werden können. Sehen Sie hier das Demovideo: http://www.youtube.com/watch?v=QzuiEzTah5w
Dreidimensionale Anwendungen und Benutzerschnittstellen werden in der Zukunft völlig neue Möglichkeiten eröffnen, die zweidimensionalen Lösungen in Effektivität und intuitiver Bedienung überlegen sind. „Das schafft vor allem auch einen Mehrwert für Geschäftsanwendungen. Neben der Erweiterung von Kommunikations- und Kollaborationslösungen in die dritte Dimension, sind auch andere Anwendungen denkbar, wie z.B. Simulations-, Wartungs- oder Notfallszenarien“, sagt Thomas Kasemir, Manager Architecture & Innovation Practice und Leiter des Projektes, vom Forschungs- und Entwicklungszentrum Böblingen. Unter der Leitung des Böblinger Labors sind auch das Forschungslabor Zürich und IBM Teams aus Irland, den U.S.A. und China an dem Projekt beteiligt.
“Die Wahl der OpenSim-Plattform ermöglichte eine flexible und erweiterbare Anbindung der IBM Lotus Produkte an virtuelle Welten durch die Verwendung von offenen Standards”, betont Dr. Dirk Husemann, Virtual Worlds Experte am Zürcher Labor, der als einer der IBM OpenSim-Core-Entwickler für die Integration verantwortlich ist.
Beim Starten des 3-D Konferenzraumes können die Teilnehmer Präsentationsmaterialien bereitstellen, einen bestimmten Konferenzraum wählen und sich mit ihren Authentifikationstools anmelden. Mit Erfassungs- und Reporting-Funktionen soll der Initiator einer Konferenz in Zukunft die Möglichkeit erhalten, Textchats zu erfassen, Videos aufzuzeichnen, und ein Verzeichnis von Teilnehmern und verwendeten Materialien zu erstellen, die auch den virtuellen Konferenzraum selbst mit einschließen.
“Durch die einfache und effiziente Integration bestehender Kommunikations- und Kooperationstools in 3D-Umgebungen können die Unternehmen das wirtschaftliche Potenzial virtueller Welten optimal nutzen,“ sagt Colin Parris, IBM Vice President Digital Convergence. “Die 3D-Weiterentwicklung der Echtzeitkommunikation steigert die Leistung und Produktivität nationaler und internationaler Teams.”
Die Unified Communication and Collaboration von IBM Sametime und die immersive 3D-Umgebung “On-Line Interactive Virtual Environment” (OLIVETM) von Forterra bieten umfassende Kooperationsfunktionen, die jederzeit und überall genutzt werden können.
IBM beschäftigt sich darüber hinaus mit der Entwicklung von Funktionen zur Integration von Lotus® Sametime® /IBM Unified Communications and Collaboration (UC2™) und weiterer Plattformen, einschießlich Second Life-Umgebung und ActiveWorld Plattform.
Mehr Informationen über IBM’s 3D-Internet Initiativen, finden Sie unter: http://www.ibm.com/3Dinternet.
Mehr Informationen über die OpenSim Plattform, finden Sie unter: http://opensimulator.org/wiki/Main_Page
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Simone Endruweit
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