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IBM auf der CeBIT 2008: Klimaschutz im Fokus

Energieeffizienz wird zum Wettbewerbsfaktor

Stuttgart/Hannover, März 2008: Mit ihrem Ausstellungsschwerpunkt „Green Responsibility“, präsentiert die IBM auf der CeBIT 2008 Lösungen und Technologien, die zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes beitragen können. Die Demopunkte auf dem IBM Stand A 10 in Halle 2 zeigen, wie Kunden durch Informationstechnologien Energie einsparen und damit Kosten senken können. Zu den Demopunkten gehören ebenfalls IBM Forschungs- und Technologieprojekte, die das Energiesparpotential von Morgen aufzeigen.

Für Martin Jetter, Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, steht das Thema Green Responsibility weit oben auf der Agenda: „Ökologische Nachhaltigkeit wird ein großer und dauerhafter Trend sein, keine Eintagsfliege. Kunden eines jeden Unternehmens werden sich in immer stärkerem Maß damit auseinandersetzen, was ihr Lieferant in dieser Richtung tut. Damit ist auch das Thema nachhaltiges Wirtschaften schon jetzt ein echter Wettbewerbsfaktor“.

Steigende Energie- und Rohstoffpreise und bestehende Klimaschutzbestimmungen erhöhen die Ausgaben der Unternehmen und Privathaushalte. Branchenunabhängig nehmen die Kosten für Energie einen immer größeren Anteil an den Gesamtkosten der Wertschöpfung ein. Hohe Energiekosten werden deshalb zu einem Wettbewerbsfaktor. Eine McKinsey Untersuchung ergab, dass über 70 Prozent der Geschäftsführer umweltverträglichen Konzepten in ihren Entscheidungen Vorrang geben werden.

Fakt ist auch, dass heute für jeden Dollar, der in Computerhardware investiert wird, nochmals 50 Cent für Energie ausgegeben werden, wie Analysten der International Data Corporation (IDC) ermittelt haben. In den nächsten zwei Jahren entfallen auf jeden Dollar, der für Hardware aufgewendet wird, weitere 70 Cent für Strom und Kühlung. Bis 2012 gleichen sich die Investitionen von Hardware und benötigtem Strom an.

Auf der Suche nach den besten Lösungen zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen, nimmt die Informationstechnik- und Telekommunikationsbranche (ITK) eine Schlüsselposition ein. Denn der wachsende Stromverbrauch dieser Branche ist klimapolitisch bedeutsam. Nach einer Gartner Studie ist sie für rund zwei Prozent des weltweiten Kohlendioxidausstoßes verantwortlich, genauso viel wie der globale Flugverkehr. Energie lässt sich zudem in Rechenzentren einsparen. Denn allein in Deutschland betrug 2006 der Stromverbrauch der 50.000 Rechenzentren mit 8,7 Milliarden Kilowattstunden mehr als das 1,5-fache der Jahresstromproduktion des Kernkraftwerks Brunsbüttel. Der weltweite Energieverbrauch durch Rechenzentren liegt bei über 120 Milliarden Kilowattstunden und ergibt eine Stromrechnung von rund 5,5 Milliarden Euro, wie das Lawrence Berkeley National Laboratory im amerikanischen Kalifornien herausfand. Ein Handlungsbedarf ist demnach nötig, denn laut einer IDC Studie wird der Strombedarf in Rechenzentren bis 2010 um 60 Prozent steigen. Hier sind energieeffiziente Verbesserungen gefragt, werden doch in einem typischen Rechenzentrum nur etwa 30 bis 40 Prozent der Energie für den Betrieb der IT-Anlagen aufgewendet.

Schon 1967 hatte IBM weltweit gültige Leitlinien zur Energieeffizienz festgelegt, 1971 folgten die Leitlinien zum Umweltschutz. Im Mai 2007 hat sie das Projekt „Big Green“ gestartet und investiert jährlich eine Milliarde Dollar in neue Produkte, Services und Technologien, um Kunden bei Energieeinsparungen zu unterstützen. Weltweit arbeiten 850 IBM Spezialisten am Thema Energieeffizienz. Die Bemühungen der IBM, den Energieverbrauch bei gleichzeitiger Verdoppelung der Rechenleistung konstant zu halten, führten zwischen 1990 und 2005 zu 40 Prozent weniger Kohlendioxidemissionen. IBM verpflichtet sich zudem, den Kohlendioxidausstoß bis 2012 um zwölf Prozent zu reduzieren. Das Unternehmen beabsichtigt die Computerkapazität seiner Rechenzentren von 2007 bis 2010 zu verdoppeln – ohne eine Zunahme des Stromverbrauches und damit Erhöhung des Kohlendioxidausstoßes.

Green Responsibility Demopunkte auf der CeBIT 2008

IBM konzentriert sich auf der CeBIT im Rahmen von energieeffizienten ITLösungen auf die Schwerpunkte „Energieerzeugung“, „Steuerung“ und „Verbrauchsoptimierung“. Forschungs- und Technologieprojekte zeigen das Energiesparpotential von Morgen auf.

Energieeffizienz

Forschungs- und Technologieprojekte

Photovoltaik

Scientific Modelling

Eco Social Responsibility

Über IBM
IBM ist einer der weltweit größten Anbieter von Informationstechnologie (Hardware, Software und Services). Das Unternehmen beschäftigt rund 356.000 Mitarbeiter und ist in 170 Ländern aktiv. IBM und Partner bieten den Kunden eine komplette Produktpalette an innovativer Informationstechnologie an: von der Hardware, Software über Dienstleistung und komplexe Anwendungslösungen bis hin zu Outsourcingprojekten und Weiterbildungsangeboten sowie Finanzierungskonzepten. Mit fortschrittlichen Lösungen bereitet IBM seine Kunden auf künftige Herausforderungen und sich schnell verändernde Marktanforderungen vor.

Weitere Informationen zu IBM unter: www.ibm.com

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