SWG/219//2007
Stammdaten zentral managen
Beta Test-Programm für IBM Master Data Management Server
gestartet
Stuttgart/München, 08. November 2007 – Mit dem neuen IBM Master
Data Management Server bietet IBM als erstes Unternehmen eine
Software an, die verschiedene Arten von Stammdaten in einer
Serviceorientierten Architektur (SOA) als strategische Aktivposten
verwaltet. Der IBM Master Data Management Server wurde
entwickelt, um Stammdaten von Kunden, Produkten und Konten
zentral zu verwalten und Unternehmen darin zu unterstützen, diese
Daten in Echtzeit zu definieren, anzuzeigen und zu nutzen. IBM
kündigte außerdem ein Beta Test-Programm für die neue
Softwarelösung an, die im ersten Quartal 2008.
In der Vergangenheit haben die Unternehmen für das Management ihrer
Stammdaten normalerweise die vorhandenen Geschäftsanwendungen
eingesetzt, die zwar einige kunden-, produkt- oder kontospezifische
Daten enthalten, jedoch nicht darauf ausgelegt sind, Stammdaten
unternehmensweit als Aktivposten zu verwalten. Daher gestaltet es sich
für Unternehmen häufig sehr schwierig, Unternehmensprozesse zu
entwickeln und zu implementieren, da diese auf präzise, vollständige und
konsistente Stammdaten angewiesen sind.
Finanzdienstleister, Einzelhändler, Hersteller, Telekommunikationsanbieter,
Behörden und Unternehmen anderer Branchen erkennen heute
zunehmend die Notwendigkeit einer, zentralen Sicht auf ihre
verschiedenen Arten von Stammdaten, um ihre Wettbewerbsposition zu
stärken und neu entstehende Geschäftsmöglichkeiten besser nutzen zu
können. Darauf reagiert IBM nun mit ihrer Multiform Master Data
Management-Strategie – einem neuen Ansatz für das Arbeiten mit
Geschäftsinformationen, bei dem eine einheitliche Version der
Stammdaten in einer Weise zugänglich gemacht wird, die eine Nutzung
durch unterschiedliche Anwendungen und Benutzer ermöglicht. Dieser
Ansatz unterstützt die verschiedenen Arten, in denen ein Unternehmen
seine Stammdaten definiert, erstellt, nutzt und analysiert.
SOA-basierte Softwareplattform
Dr. Wolfgang Martin, IT Consultant und Analyst, Wolfgang MARTIN
Team, erklärt den Zusammenhang zwischen SOA und Master Data
Management-Lösungen: „Lösungen für Stammdatenmanagement laufen
abteilungs-und unternehmensübergreifend ab und müssen eng mit
Geschäftsprozessen verknüpft sein. Für die benötigte Flexibilität und
Integration bietet sich eine Serviceorientierte Architektur als ITInfrastruktur
an. Mit einer SOA als Kommunikations-und Transportschicht
weist der MDM-Prozess alle Vorteile einer SOA auf, nämlich höhere
Qualität bei geringeren Kosten, höhere Produktivität und Flexibilität sowie
Revisionssicherheit. Ich sehe Master Data Management als einen
Business Case für SOA".
IBM Master Data Management Server wird das erste Produkt sein, mit
dem Unternehmen die wesentlichen Daten ihrer Partner (z.B. Kunde,
Lieferant, Mitarbeiter, Interessent,), ihrer Produkte (z.B. Einzelprodukt,
Produkt-Bundle oder Ersatzteil) und ihrer Konten oder Verträge in einer
Serviceorientierten Architektur verwalten können. Frank Theisen,
Business Unit Executive, Information Management, IBM Deutschland
erläutert: „Mit dem IBM Master Data Management Server ermöglichen wir
Unternehmen, mit einer einzigen Plattform in verschiedenen Ansichten
und Bereitstellungsformaten auf Kunden-, Produkt- und Kontoinformationen zuzugreifen. In Verbindung mit dem IBM Information
Server hilft diese Software den Kunden, durch die innovative Nutzung der
Stammdaten Wertschöpfungspotenziale schneller zu realisieren.“
Die Software verfügt über die gesamte Funktionalität des aktuellen IBM
Produkts zur Kundendatenintegration, WebSphere Customer Center. Mit
dem IBM Master Data Management Server können jedoch auch Partner-,
Produkt- und Kontoinformationen verwaltet werden, und zudem bietet das
Produkt neue Funktionen für Data Governance sowie mehr Flexibilität –
sowohl bei der Implementierung der Software als auch bei der
Einfachheit, mit der die Software für die Unterstützung von
Geschäftsprozessen verwendet werden kann.
Marktführerschaft beim Produktinformationsmanagement
Mit einer weiteren Ankündigung bestätigte IBM ihre Marktführerschaft
beim Produktinformationsmanagement: WebSphere Product Center
(WPC) wird durch neue Servicefunktionen erweitert. Damit baut IBM die
Erfahrungen, die sie durch die zahlreichen MDM Implementierungen im
Handel und im produzierenden Gewerbe gewonnen hat, auch in die neue
WPC Version ein. Die innovativen Funktionen werden Unternehmen
dabei unterstützen, WebSphere Product Center noch effektiver für das
Management von Produktstammdaten zu nutzen und damit die
Einführung neuer Produkte zu beschleunigen und die Qualität der Inhalte
für E-Commerce-Anwendungen weiter zu verbessern.
Die neuen Services für WebSphere Product Center und der IBM Master
Data Server werden voraussichtlich Anfang 2008 verfügbar sein.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www-306.ibm.com/software/data/ips/products/masterdata/
IBM Information Management
IBM Information Management Software bietet ein innovatives Portfolio an Daten-,
Informations- und Content-Management Lösungen und ermöglicht damit zuverlässige und
auswertbare Geschäftsdaten.
Darauf basierend treibt IBM mit Software, Hardware und Beratungsleistungen die
weltweite Information On Demand Initiative (IOD) voran - mit dem Ziel, Informationen
jeder Art integriert und bereichsübergreifend als Service bereitzustellen.
Das Portfolio erstreckt sich von den Datenbanken (DB2 9, Informix Dynamic Server) und
Datawarehouse Lösungen über Content Management Lösungen (DB2 Content Manager,
IBM FileNet P8 4.0) bis hin zu Information Integration Lösungen, wie dem IBM Information
Server. Im Bereich Master Data Management bietet IBM SOA-basierte
Middlewarelösungen, die ein äußerst flexibles Framework für strukturierte und
unstrukturierte Daten und Geschäftsservices im Unternehmen bereitstellen.
Mit IBM Information Management Lösungen können Unternehmen Informationen als
strategische Aktivposten nutzen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft
verbessern und somit neue Marktchancen ergreifen.
Weitere Informationen für Journalisten:
IBM Deutschland GmbH
Christine Paulus
Media Relations Software Group
Hollerithstraße 1
81829 München
Tel: 089 4504 1396
HO: 089 260 255 33
E-Mail: christine.paulus@de.ibm.com |
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