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SMB/143/2007

Bei der IT-Konsolidierung spielt der hessische Mittelstand eine Vorreiterrolle

Führend bei SOA – zurückhaltend bei IT-Diensten: Mittelstandsstudie von IBM und impulse vergleicht IT-Einsatz in Hessen mit Gesamtdeutschland

Stuttgart/Frankfurt, 25. Juli 2007 – Bei Maßnahmen zur IT-Konsolidierung ist der Mittelstand in Hessen Vorreiter in Deutschland: 30 Prozent haben ihre Konsolidierung bereits abgeschlossen und 36 Prozent sind derzeit dabei, bundesweit liegen die Werte bei 22 beziehungsweise 38 Prozent. Um ihre Innovationskraft voranzutreiben, wollen 26 Prozent des Mittelstandes aus Hessen in den kommenden zwei Jahren „tiefgreifende“ Veränderungen vornehmen. Dabei setzen 10 Prozent der mittelständischen Unternehmen aus Hessen auf Serviceorientierte Architekturen (SOA) – so viele wie in keiner anderen Region. Zu diesem Ergebnis kommt die regionale Trendauswertung der Studie „E-Business im Mittelstand“, die IBM und das Unternehmermagazin impulse in diesem Jahr zum neunten Mal durchgeführt haben.

„Für die Modernisierung der IT spielt die Konsolidierung bzw. Vereinheitlichung der Infrastruktur die zentrale Rolle, das haben die Mittelständler aus Hessen erkannt und auch bereits zu gut einen Drittel durchgeführt“, sagt Rainer Strohm, Vertriebsdirektor im IBM Geschäftsbereich Mittelstand für die Region Mitte. „IT ist eine wichtige Voraussetzung für Innovationskraft, deshalb ist auch die IT-Strategie bei fast 70 Prozent stets oder zumindest häufig Bestandteil der gesamten Unternehmensstrategie.“

Eine Serverkonsolidierung war auch für die mittelständische UNI ELEKTRO Fachgroßhandel GmbH & Co. KG aus Eschborn der richtige Schritt, um die Leistungskapazität ihrer IT auszubauen. Das mittelständische Unternehmen mit rund 950 Mitarbeitern setzt seit Jahren auf IBM Server als Plattform für ihre SAP Lösung. Performance- und Kapazitätsgründe machten einen Austausch der Server notwendig. Mit dem Ziel, gleichzeitig die Sicherheit und Verfügbarkeit zu optimieren, erstellte der IBM Business Partner UBL Informationssysteme ein Konzept zur Konsolidierung der vier System i Server auf zwei in einem Cluster. Durch den Einsatz von räumlich getrennten Speichersystemen können Daten zwischen Produktion und Backup-Umgebungen gespiegelt werden. Der umschaltbare Speicher erhöht die Verfügbarkeit des Betriebssystems und reduziert den zeitlichen Aufwand für Wartung der Hardware und ungeplante Systemausfälle.

„Die neue System i5 Lösung macht es möglich, SAP komplett auf nur zwei Servern laufen zu lassen. So können wir Wartungskosten sparen und gleichzeitig unser Rechenzentrum vereinfachen“, stellt Michael Brünnemann, CIO UNI ELEKTRO Fachgroßhandel fest.

IT-Modernisierung für mehr Innovationskraft steht an
Um erfolgreicher im Markt zu agieren, hat sich der hessische Mittelstand viel vorgenommen: 26 Prozent der Unternehmen wollen in den kommenden zwei Jahren „tiefgreifende“ Veränderungen vornehmen – der bundesweite Schnitt liegt bei 24 Prozent. Und immerhin gaben 43 Prozent an, dass ihre Veränderungen „mittleren Ausmaßes“ sein werden. Auffallend sorgfältig ist der hessische Mittelstand bei der Planung seiner IT-Investitionen: 30 Prozent der befragten Unternehmen nehmen immer – und 28 Prozent häufig – eine Wirtschaftlichkeitsanalyse vor. Die bundesweiten Vergleichswerte liegen bei 27 beziehungsweise 26 Prozent.

Dies sind zentrale Ergebnisse der regionalen Trendauswertung für Hessen, die aus der Studie „E-Business im Mittelstand“ gewonnen wurden. Seit 1999 veröffentlichen IBM und das Unternehmermagazin impulse jährlich diese Studie, für die das Marktforschungsinstitut TechConsult 2007 bundesweit über 1000 mittelständische Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeiter befragt hat. Rund 10 Prozent der befragten Unternehmen stammen aus Hessen.

Hessen ist Spitzenreiter bei SOA
Bundesweit eine Vorreiterrolle spielt Hessen beim Einsatz von Serviceorientierten Architekturen (SOA). Eine SOA besitzt kleine Softwarebausteine, ähnlich dem Legoprinzip, die je nach Anforderungen zu einer ganzen Anwendung zusammengesetzt werden können. Mehrere Anwendungen greifen auf ein- und denselben Service zu, was Programmieraufwand und somit Zeit und Geld spart. Diese relativ neue Architektur setzen 10 Prozent des hessischen Mittelstandes ein, im Vergleich zu bundesweit nur 6 Prozent. Zusätzlich gaben 21 Prozent (bundesweit 23 Prozent) der befragten Unternehmen an, dass sie die Bedeutung von SOA kennen. Von diesen sagt weit über die Hälfte, dass SOA für mittelständische Unternehmen ein sehr guter Ansatz ist – bundesweit ist nur etwa ein Drittel dieser Meinung.

Firewall und Virenscanner haben fast alle
Beim Thema IT-Sicherheit zählt Hessen zu den Vorreitern in Deutschland: Insgesamt 70 Prozent (bundesweit 66 Prozent) setzen eine Datenverschlüsselung ein, noch vor einem Jahr waren es in Hessen erst 40 Prozent der Mittelständler. Bei der Digitalen Signatur stieg der Einsatz um rund 10 Prozent auf heute 45 Prozent (bundesweit 37 Prozent). Der Einsatz einer Firewall (98 Prozent) und eines Virenscanners (99 Prozent) ist in Hessen wie in Gesamtdeutschland bereits Standard im Mittelstand.

IT-Dienstleister sind in Hessen etwas seltener gefragt
Zurückhaltender als der Rest der Republik sind die Hessen, wenn es um die Unterstützung durch externe Dienstleister geht. Während bundesweit 55 Prozent des Mittelstandes Beratung und IT-Strategien von Dienstleistern beziehen, sind es in Hessen weniger als die Hälfte. Das gleiche Bild zeigt sich beim Thema Entwicklung und Konzeption: In Hessen wird diese Leistung nur bei 33 Prozent von externen Dienstleistern bezogen (bundesweit 41 Prozent).

„Auch wenn der hessische Mittelstand externe Anbieter etwas seltener einsetzt als der Rest der Republik, so ist die Tendenz hin zur externen Unterstützung unverkennbar. Bereits fast zwei Drittel des deutschen Mittelstandes nutzen Dienstleistungen von außen für Betreuung, Wartung und Support der IT“, sagt Thomas Fell, Geschäftsführer IBM Deutschland GmbH Geschäftsbereich Mittelstand. „Gemeinsam mit den Business Partnern unterstützt die IBM diesen Trend und bietet mittelstandsgerechte IT-Lösungen an, die nicht nur einfach und kostengünstig installiert werden können, sondern auch deutlich zur Steigerung der Innovationskraft beitragen.“

Die komplette Studie finden Sie unter: http://www.ibm.com/businesscenter/smb/de/de/

Über UBL Informationssysteme: www.ubl-is.de

Über den IBM Geschäftsbereich Mittelstand: www.ibm.com/de/mittelstand

Weitere Informationen zu IBM finden Sie unter: www.ibm.com/de/pressroom

Weitere Informationen für Journalisten:
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