IBM stellt eine Milliarde Dollar für "grüne" IT-Technologie und IT-Services bereit
Überwindung der Energieengpässe in Rechenzentren / Verdopplung der Rechenkapazität in den eigenen Rechenzentren geplant / Nutzung neuer Technologien zur Vermeidung eines zusätzlichen Energieverbrauchs von 5 Milliarden Kilowattstunden Strom
New York, 10. Mai 2007 -- IBM (NYSE: IBM) hat heute bekanntgegeben, eine Milliarde Dollar pro Jahr künftig über alle Geschäftsbereiche hinweg aufzuwenden, um die Energieeffizienz in der Informationstechnik dramatisch zu erhöhen. Die Initiative umfasst einen Plan für neue Produkte und Services, um den Rechenzentrumsenergieverbrauch und seine Auswirkungen auf die Umwelt bei IBM und seinen Kunden stark zu reduzieren.
Unter dem Namen "Projekt Big Green" zielt die Initiative von IBM auf die Bekämpfung der Energieengpässe in Rechenzentren von Unternehmen und der öffentlichen Hand weltweit, in denen die Nachfrage nach Strom und die Energiekosten deutlich steigt. Die Initiative umfasst neue Technologien und Services für Energieeinsparungen, die von einem neuen weltweit aktiven "Green Team" aus mehr als 850 Spezialisten der IBM für Energieeffizienz getragen wird. Die Einsparmöglichkeiten können enorm sein - bei einem durchschnittlich ca. 2500 qm grossen Rechenzentren könnten Kunden bis zu 42 Prozent Energieeinsparung erreichen. Eine solche Einsparung könnte ca. 7400 Tonnen eingesparter CO2-Emission entsprechen.
Energieeffizienz ist im Rechenzentrumsbetrieb sehr rasch ein kritischer Faktor geworden, da Unternehmen zunehmend auf schnelle IT-Innovationen setzen. Laut IDC werden heute ungefähr für jeden Dollar, der für Computerhardware ausgegeben wird, nochmals 50 Cent für Energie ausgegeben. Über die nächsten vier Jahre wird hier mit einer Steigerung um bis zu 54 Prozent gerechnet (1).
"Die Rechenzentrums-Energiekrise hindert das Geschäftswachstum vieler Kunden, die sich Schwierigkeiten bei der Stromversorgung gegenübersehen" sagt Mike Daniels, Senior Vice President, IBM Global Technology Services. "Viele Rechenzentren haben ihre maximale Kapazität erreicht, was die Möglichkeit einer Firma limitiert, weiter zu wachsen oder neue Kapitalinvestitionen erforderlich macht. IBM kann heute mit Kunden den gleichen Aktionsplan teilen, den wir selbst bei der Modernisierung unserer Rechenzentren anwenden."
IBM betreibt derzeit die weltweit grösste kommerzielle Technologieinfrastruktur mit mehr als 8 Millionen Quadratfuss (ca. 800.000qm) Rechenzentrumsfläche in sechs Kontinenten. Mittels neuer Ansätze erwartet IBM eine Verdopplung der Rechenkapazität in diesen Rechenzentren in den nächsten drei Jahren, ohne den Stromverbrauch oder die CO2-Emissionen anheben zu müssen (2). Im Vergleich zu einer Verdopplung der Rechenzentrumsfläche lassen sich nach IBM Erwartung mehr als fünf Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr einsparen.
Details zum IBM Projekt "Big Green"
IBM hat seine Expertise und energie-intelligente Technologie in einen Fünf-Schritte-Plan für Kunden zusammengefasst, der bei der Verbesserung der Energieeffizienz deutliche Steigerungen ermöglichen kann:
- Diagnose: Untersuchung vorhandener Betriebsstätten - Energieverbrauchseinschätzung, 3-D-Modellierung und Wärmeanalyse
- Build: Planung, Bau oder Umbau hin zu einem energieeffizienten Rechenzentrum
- Virtualize: Virtualisierung von IT-Infrastrukturen und Einsatz von Spezialprozessoren
- Manage: Energiemanagement-Software zur Steuerung des Energieverbrauchs
- Cool: Nutzung von Flüssigkühlungslösungen innerhalb und ausserhalb des Rechenzentrums
Detailinformationen:
1. DIAGNOSE
Die Herausforderung für Kunden liegt oft im Zusammentragen der Fakten rund um die Energieeffizienz eines Rechenzentrums und in der Bestimmung, welche Möglichkeiten zur Verbesserung bestehen. Rechenzentren zeigen oft signifikante Hotspots - Regionen hoher Energiedichte - die aus einem ungünstigen Layout bei der Auslegung von Serverracks und ihrer Aufstellung resultieren - woraus sich häufig unerwünschte Vermischungen zwischen Kalt- und Warmluft ergeben können.
- IBM kann Energieeffizienz-Assessments für Kundenrechenzentren durchführen, die die Energiekosten um bis zu 40 Prozent reduzieren können. Dieser Service - genannt IBM Data Center Energy Effiicency Assessment - nützt eine neue Standard-Metrik, um die Energieeffizienz eines Rechenzentrums zu bewerten und schlägt einen Plan für die Erhöhung der Effizienz vor.
- Mobile Messtechnologie (MMT), eine neue Technologie aus der IBM Forschung, misst die dreidimensionale Temperaturverteilung innerhalb von Rechenzentren. Die Lösung besteht aus einem beweglichen Gerät mit einem Positionsverfolgungssystem und einem grossen Sensornetzwerk, das Wärmedaten in bisher nicht gekannter Geschwindigkeit und Genauigkeit zusammentragen kann. Beim Kunden "Pacific Gas&Electric" wurde das System eingesetzt und konnte die gewünschten Daten zu Hotspots, Luftströmungslecks und anderen Verbesserungspotenzialen in den Rechenzentren des Kunden innerhalb weniger Tage zusammentragen. Für eine Erfassung von Hand wären alternativ mehrere Wochen erforderlich gewesen.
- Das Serviceangebot "IBM Thermal Analysis for High Density Computing" identifziert und entschärft vorhandene und potentielle wärmebezogene Vorgänge, die für mögliche Ausfälle in Rechenzentren sorgen könnten, und stellt Optionen für Stromeinsparung und künftige Expansion bereit.
- IBM hat heute ebenfalls einen Weg vorgestellt, virtuelle Welten für die Untersuchung der 3-D-Modellierung energieeffizienter Rechenzentren in Second Life (www.secondlife.com) zu nutzen. Ziel dieser Pilotprojekte ist der Einsatz fortgeschrittener Visualisierungstechnologie, um ein komplettes Rechenzentrum in Second Life abzubilden und damit den Betrieb grosser Rechenzentren künftig vereinfachen zu können, was ebenfalls in erhöhter Effizienz bei der Energienutzung resultieren könnte.
2. BUILD
Auf der Basis der IBM Erfahrung beim Bau von bisher annähernd 30 Millionen Quadratfuss Rechenzentrumsfläche für Kunden weltweit (das entspricht ungefähr der Fläche des gesamten Central Parks in New York), ergänzt der "Data Center Energie Efficiency Assessment"-Service neue Serviceprodukte zur Energieeffizienz, die heute vorgestellt wurden:
- Das "Energie Efficiency Self Assement" bietet Kunden eine kostenfreie Online-Sicht auf ihre Rechenzentrumsenergieeffizienz
- Das "IBM Scalable Modular Data Center", eine vorkonfigurierte 500- oder 1000-Quadratfuss-Rechenzentrumslösung (ca. 50 oder 100 qm) mit energieeffizienten Technologien, die in 8 bis 12 Wochen implementiert werden und bis zu 15 Prozent kostengünstiger als traditionelle Rechenzentrumsneuerstellungen sein kann
- Das "IBM Optimized Airflow Assessment for Cabling", das Kunden dabei hilft, den Luftfluss unter dem Doppelboden des Rechenzentrums zu verbessern und die Verkabelungskosten zu reduzieren
- Spezialisierte Gebäudeservices zum Entwurf und zum Bau von "grünen Gebäuden", die Kunden dabei helfen, alle Gebäudesubsysteme einzubinden, um einen Betrieb in einer sicheren, effizienten und umweltfreundlichen Umgebung sicherzustellen und signifikante Einsparungen zu ermöglichen.
- Zusätzliche Service-Angebote sind von Energie- und Kühlungstechnologieanbietern (IBM Partnern) verfügbar, unter anderem von den Anbietern Anixter, APC-MGE, Eaton, Emerson Network Power / Liebert, GE Consumer & Industrial und Schneider Electric.
3. VIRTUALIZE
Für die weitere Reduktion des Stromverbrauchs müssen Anwender zunehmend virtualisierte IT-Infrastruktiuren und Hybrid-Systeme, die Special-Purpose-Prozessoren verwenden, einsetzen.
- IBM bietet hier eines der industrieweit umfassendsten Portfolios bei Virtualisierungstechnologien. Dies ermöglicht es Kunden, ihre Arbeitslast auf weniger Computer zu konsolidiern, deren Auslastung zu erhöhen, und damit signifikant die Energie- und Wartungskosten zu reduzieren sowie die eigene Infrastruktur zu vereinfachen. Derzeit nützen viele Computersysteme nur 5 bis 10 Prozent ihrer Kapazität. Mit Grossrechnertechnologie sind jedoch bis zu annähernd 100 Prozent Serverauslastung möglich.
- Das IBM BladeCenter - ein kompaktes Plug-In-Blade-Server-Konzept für die Konsolidierung von IT-Infrastrukturen, kann nicht nur bei der physischen Integration einer Infrastruktur helfen, sondern unterstützt auch bei der Reduktion der Stromaufnahme durch das Design seiner Switch-Technologie. Nach IBM internen Studien kann ein durchschnittliches BladeCenter-System mit integrierten Ethernet- und Fiber-Channel-Switches bis zu 50 Prozent Strom pro Port gegenüber einer typischen rack-optimierten Serverkonfiguration einsparen
- Spezialprozessoren können den Strom- und Flächenverbrauch (Systems Footprint) ebenfalls deutlich reduzieren. Als Beispiel: WebSphere-DataPower-SOA-Appliances konnten XML- und Webservices-Security-Processing um bis zu 72 mal schneller als einfache server-basierte Systeme abarbeiten. Dies bedeutet, dass Kunden, die XML-Anwendungen einsetzen und ihre Webservices sicher betreiben möchten, die Leistung und die Anwendungslatenz ihrer Lösung verbessern und gleichzeitig den Bedarf an zusätzlichen Hardwareressourcen reduzieren können.
- Für Analyseaufgaben und digitale Medienanwendungen kann der IBM Cell BE-Prozessor extreme Leistungswerte im Vergleich zu konventionellen Prozessoren bereitstellen. Der IBM Kunde Mayo Klinik nützt Cell-Prozessoren als Teil einer Blade-Serverkonfiguration und konnte die Verarbeitung von dreidimensionalen medizinischen Aufnahmen für Radiologen um das bis zu 50-fache beschleunigen.
4. MANAGE
Provisioning-Software kann den Stromverbrauch von Servern um bis zu 80 Prozent senken, indem sie diese in Standby-Mode versetzt, wenn sie nicht gebraucht werden. Wenn eine solche Software in jedem US-Rechenzentrum eingesetzt würde, könne das Land bis zu 5.4 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr einsparen, das entspricht der Elektrizitätsmenge, um beispielsweise 370.000 Häuser in einem Winter zu beheizen.
- IBM erweitert sein Cool Blue-Portfolio aus energieeffizienten Technologien mit neuer Software aus dem Tivoli Systems Management-Softwareportfolio. DieseSoftware überwacht den Energieverbrauch und erlaubt es den Anwendern, Energieverbrauchspolicies einzusetzen und den Energieverbrauch genau zu verfolgen. Damit wird eine exakte Weiterbelastung der Energiekosten an Fachabteilungen möglich. Als Ergebnis kann jede Abteilung für ihren Verbrauch verantwortlich gemacht werden und lernen, höhere Effizienzniveaus zu erreichen durch die Beobachtung des Energieverbrauchs und verringerten Verbrauch durch Serverprovisioning und -deprovisioning. Im Staat Kalifornien plant IBM, Kunden eine kostenfreie Information über Provisioningtechnologie zur Verfügung stellen, die dabei helfen kann, den Energieverbrauch der Unternehmen zu senken und die Energieversorgungsengpässe dieses Staats zu vermindern.
- Die PowerExecutive-Software, Teil des IBM Systems Director-Portfolios, wird jetzt für alle IBM Server- und Speichersysteme verfügbar. Die Lösung wurde ursprünglich für IBM BladeCenter und System x entwickelt. Ab November 2007 wird IBM die kostenfreie Energiemanagementtechnologie auch voraussichtlich für System i, System p, System z und System Storage verfügbar machen. Es handelt sich hierbei um das derzeit einzige Energiemanagement-Softwarewerkzeug, das Kunden mit einer Sicht auf den aktuellen Stromverbrauch versorgt und effektiv Strom im Rechenzentrum allozieren, zuordnen und begrenzen kann, unter Beachtung von Wärmeabgabebegrenzungen. Dies gilt für System-, Chassis- oder Racklevel. Durch den Einsatz von Power Capping können Kunden ihre Systeme besonders effektiv betreiben.
5. COOL
Die Analystenfirma IDC schätzt, dass im Jahr 2006 29 Milliarden Dollar für Stromaufnahme und Kühlung von IT-Systemen ausgegeben wurden (3)
- IBM kündigt eine patentierte "stored cooling"-Lösung an, die die Effizizenz des grössten Verbrauchers von Strom im Rechenzentrum deutlich erhöht, nämlich des gesamten Kühlsystems. Das "IBM Data Center Stored Cooling Solution"-Serviceprodukt wurde in IBM Rechenzentren in Quebec im Piloteinsatz betrieben und konnte bis zu 45 Prozent Einsparungen erzielen. Es wurde bereits jetzt zum "best new energy product" der American Society of Heating, Refrigeration and Air Conditioning Engineers (ASHRAE) ernannt.
- Die patentierten "Rear Door Heat eXchanger"-Kühlungstüren sind jetzt für die meisten IBM System-Angebote verfügbar. Ohne Bedarf für zusätzliche Lüfter oder Elektrizität, können diese Türen den Hitzeausstoss in Rechenzentren um bis zu 60 Prozent senken durch die Nutzung von gekühltem Wasser, um die von Computersystemen ausgestrahlte Hitze aufzunehmen. IBM plant darüber hinaus die Einführung weiterer Flüssigkühlungstechnologien, die derzeit von den IBM Forschungslaboren entwickelt werden.
IBM plant auch die Eröffnung eines offenen, web-basierten Clearinghouses für Anreize rund um Energieeffizienz. Der "Energy Efficiency Incentive Finder" wird eine zentrale Webseite für Details über Energieeffizienz-Anreize und -Programme werden, die von lokalen Energieversorgern, Verwaltungen und teilnehmenden Partnern weltweit verfügbar sind. Alle heute vorgestellten Produkte und Services werden ergänzt durch eine Angebotssuite der IBM Global Financing Group, um Rechenzentrumsbetreibern einen leichten Einstieg in eine energieeffizientere Technologie zu ermöglichen.
IBM Entwicklung Böblingen liefert wichtige Beitrage
Firmware-Experten aus dem Labor Böblingen arbeiten bereits seit mehreren Jahren in enger Kooperation mit IBM Research an dem Thema Power/Thermal Management und Energy Efficiency für IBM Server, mit besonderem Fokus auf System i/p und System z. Zusammen mit Kollegen aus Austin war das IBM Entwicklungszentrum Böblingen federführend an Architektur und Design des Projekts EMPATH (Energy-Aware Management of Performance and Thermals)beteiligt. EMPATH erlaubt, unter Echtzeitbedingungen Temperaturverhalten und Leistungsaufnahme eines Server zu beobachten, verbindlich Verbrauchsobergrenzen festzulegen sowie die Leistungsaufnahme der Server signifikant zu verringern. Eingebunden ist der EMPATH Kontrollmechanismus in das IBM Systems Management via PowerExecutive. PowerExecutive ist die strategische DataCenter Energy Management-Lösung von IBM.
Desweiteren wurde aus Böblingen eine Power/Thermal-Management-Roadmap für System z etabliert. Ein Team aus Firmware-Entwicklern arbeitet an dem Design und der Implementierung von fortschrittlichen Power/Thermal-Monitoring- und Management-Funktionen fuer System z. Bereits jetzt wurden hier erste Funktionalitäten zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen zur Energieeffizienz-Initiative unter: www.ibm.com/press/greendatacenter
Zusätzliche Informationen in der original US-Presseinformation anbei.
[1] aus: IDC, Worldwide Server Power and Cooling Expense 2006–2010 Forecast, Doc #203598, September 2006
[2] aus: IDC, Worldwide Server Power and Cooling Expense 2006–2010 Forecast, Doc #203598, September 2006
[3] aus: IDC, Worldwide Server Power and Cooling Expense 2006–2010 Forecast, Doc #203598, September 2006 Presseinformation 113/2007
Contacts:
Lisa Lanspery IBM
914-766-1273
lisalans@us.ibm.com
Vineeta Durani IBM
415-218-3494
vdurani@us.ibm.com
IBM UNVEILS PLAN TO COMBAT DATA CENTER ENERGY CRISIS; ALLOCATES $1 BILLION TO ADVANCE “GREEN” TECHNOLOGY AND SERVICES
IBM to Double Computing Capacity in its Own Data Centers, Uses New Technologies to Avoid Five Billion Kilowatt Hours of New Energy Use
NEW YORK – May 10, 2007 – IBM (NYSE: IBM) today announced it is redirecting $1 billion per year across its businesses, mobilizing the company’s resources to dramatically increase the level of energy efficiency in IT. The plan includes new products and services for IBM and its clients to sharply reduce data center energy consumption, transforming the world’s business and public technology infrastructures into “green” data centers.
The savings are substantial -- for an average 25,000 square foot data center, clients should be able to achieve 42 percent energy savings. Based on the energy mix in the US, this savings equates to 7,439 tons of carbon emissions saved per year.
Called “Project Big Green,” IBM’s initiative targets corporate data centers where energy constraints and costs can limit their ability to grow. The initiative includes a new global “green team” of more than 850 energy efficiency architects from across IBM.
Today, according to analyst firm IDC, roughly 50 cents is spent on energy for every dollar of computer hardware. This is expected to increase by 54 percent to 71 cents over the next four years. [1]
“The data center energy crisis is inhibiting our clients’ business growth as they seek to access computing power,” said Mike Daniels, senior vice president, IBM Global Technology Services. “Many data centers have now reached full capacity, limiting a firm’s ability to grow and make necessary capital investments. Today we are providing clients the IBM action plan to make their data centers fully utilized and energy efficient.”
IBM currently runs the world’s largest commercial technology infrastructure, with more than eight million square feet of data centers in six continents. By using the same energy efficiency initiatives it is offering clients today, IBM expects to double the computing capacity of its data centers within the next three years without increasing power consumption or its carbon footprint [2]. Compared to doubling the size of its data centers by building out new space, IBM expects this will help save more than five billion kilowatt hours of energy per year.
IBM Details “Project Big Green”
IBM is using its expertise and energy-smart technology innovations to outline a five-step approach for clients that is designed to dramatically improve energy efficiency:
1. DIAGNOSE: Evaluate existing facilities -- energy assessment, virtual 3-D power management and thermal analytics
2. BUILD: Plan, build or update to an energy efficient data center
3. VIRTUALIZE: Virtualize IT infrastructures and special purpose processors
4. MANAGE: Seize control with power management software
5. COOL: Exploit liquid cooling solutions -- inside and out of the data center
“Just as IBM helped organizations grapple with new innovations around the Internet and Linux, we will again assist clients navigate this new era of energy efficient computing,” said Bill Zeitler, senior vice president, IBM Systems and Technology Group. “Relief from the energy crisis can’t be achieved through incremental improvements. Bold ideas and actionable plans are needed to deal with this issue.”
1. DIAGNOSE: Evaluate existing facilities -- energy assessment, virtual 3-D power management and thermal analytics Clients struggle to obtain accurate and detailed information on the energy efficiency of their data centers and what major opportunities exist for improvement. Data centers exhibit significant hotspots – regions of high power density – which result from a flawed layout of server racks, unsound floor designs, and the undesired intermixing of hot and cold air.
- IBM can conduct an energy efficiency assessment for clients’ data centers that can reduce energy costs by up to 40 percent. This service – the IBM Data Center Energy Efficiency Assessment – utilizes a new standard metric to rate the energy efficiency of the data center, and presents a plan for clients to increase their efficiency.
- Mobile Measurement Technology (MMT), a new technology from IBM Research, measures 3-D temperature distributions within data centers. The new mobile measurement machine includes a position monitoring system with a network of up to 100 sensors used to gather thermal data at a granular level, with unprecedented speed and accuracy as it travels through the data center. MMT was implemented at Pacific Gas & Electric’s three data centers in California where it accurately visualized hot spots, air leakage and other inefficiencies across their 40,000 square feet of data center space in a few days, as opposed to a few weeks if surveyed by hand.
- IBM Thermal Analysis for High Density Computing service product identifies and resolves existing and potential heat-related issues that are likely to create outages in existing data centers, and provides options for power savings and future expansion.
- IBM will use virtual worlds to explore virtual 3-D power management of data centers, resulting in more efficient energy use.
2. BUILD: Plan, build or update an energy efficient data center Based on IBM’s experience of building 30 million square feet of data center space for clients worldwide, the Data Center Energy Efficiency Assessment service complements additional new energy efficient service products announced today, including:
- The Energy Efficiency Self Assessment provides clients a free online view of their data center energy efficiency;
- The IBM Scalable Modular Data Center, a pre-configured 500 or 1,000 square foot data center solution with energy efficient technologies that can be implemented in 8-12 weeks and is 15 percent less expensive than traditional data center builds;
- The IBM Optimized Airflow Assessment for Cabling, which helps clients improve air flow under the data center raised floor and reduce cabling costs, and;
- Specialized Facilities capabilities to design and build green buildings which help clients integrate all building subsystems to operate in a safe, efficient and ecologically friendly environment leading to significant energy savings. Additional IBM partner-enabled service offerings are available from leading global power and cooling technology, providers including Anixter, Inc., APC-MGE, Eaton, Emerson Network Power / Liebert, GE Consumer & Industrial, and Schneider Electric.
3. VIRTUALIZE: Virtualize IT infrastructure and exploit special purpose processors Clients need to move to virtualized infrastructure and take advantage of emerging hybrid systems that utilize special purpose processors to improve performance and reduce energy consumption.
- IBM leads in providing the industry’s most comprehensive virtualization technologies – including mainframe, UNIX, x86, and storage systems -- which allow clients to consolidate work onto fewer computers, increasing utilization, which can significantly reduce energy and maintenance bills and simplify their infrastructure. Today, many computer systems use 5 percent to 12 percent of their capacity. IBM’s mainframe, which includes the world’s most sophisticated virtualization technologies, already allows clients to reach nearly 100 percent server utilization.
- IBM’s BladeCenter, a thin, plug-in blade server for consolidating IT infrastructures, can not only provide physical integration of an infrastructure, but the design of its switching technology can help result in reduced power consumption. According to IBM internal studies, an average BladeCenter with embedded Ethernet and Fibre Channel switches can help save clients up to 50 percent power, per port over a typical rack optimized server.
- WebSphere DataPower SOA Appliances have been shown to perform XML and Web services security processing as much as 72 times better than server-based systems alone. This translates into clients who are deploying XML applications and seeking to secure their Web services can increase their performance and reduce application latency while at the same time reducing their need for additional hardware resources to accomplish the same job with reduced system footprint and power consumption.
- For analytics and digital media, the IBM Cell Broadband Engine can deliver extreme performance compared with conventional processors. IBM client Mayo Clinic is using Cell as part of its BladeCenter and can now speed the processing of 3-D medical images for use by radiologists by up to 50 times faster than on a traditional processor configuration.
4. MANAGE: Seize control with power management software Provisioning software can reduce 80 percent of power consumption on servers automatically by putting them on standby mode when they are not needed. If this software was deployed in all the estimated U.S. data centers, the country could save 5.4 billion kilowatt hours per year, enough electricity to heat 370,000 homes for a winter.
- Tivoli management software will expand the IBM Cool Blue portfolio of energy efficient technology with software that monitors power consumption, allows users to set power policies and tracks energy usage and accurately charges back departments’ power consumption in a data center. As a result, every department can be held accountable and learn to create efficiencies by both monitoring for current energy use to find opportunities for savings, and by allowing users to save energy through minimizing consumption via server provisioning and de-provisioning. In the State of California, IBM will send clients free information on provisioning technology that can reduce energy consumption to help businesses deal with the state’s acute energy crisis.
- PowerExecutive software, part of the IBM Systems Director portfolio, will now be available across all IBM systems and storage. Originally designed from IBM BladeCenter and System x, in November 2007 IBM will roll the free energy management technology out across IBM System i, System p, System z and System Storage. It is the only energy management software tool that can provide clients with a view of the actual power used, as opposed to benchmarked power consumption, and can effectively allocate, match and cap power and thermal limits in the data center at the system, chassis or rack level. By enabling power capping, clients can effectively run their systems on cruise control.
5. COOL: Exploit liquid cooling solutions -- inside and out of the data center Analyst firm IDC estimates that in 2006 $29 billion was spent on powering and cooling IT systems [3].
- IBM is announcing a patented “stored cooling” solution that dramatically increases the efficiency of the largest single use of power in the data center – the end-to-end cooling system. The IBM Data Center Stored Cooling Solution service product, implemented at an IBM data center in Quebec, achieved 45 percent savings and has already been named the “best new energy product” by the American Society of Heating, Refrigeration, and Air Conditioning Engineers (ASHRAE).
- IBM’s patented Rear Door Heat eXchanger “cooling doors” are now available across most IBM Systems offerings. While requiring no additional fans or electricity, they reduce server heat output in data centers up to 60 percent by utilizing chilled water to dissipate heat generated by computer systems. IBM also plans to introduce a new set of liquid cooling technologies later this year developed by IBM Research Labs.
IBM will soon launch an open, Web-enabled clearinghouse for energy efficiency incentives. The Energy Efficiency Incentive Finder will be one central website for details about energy efficiency incentives and programs that are available from local utility companies, governments, and other participating agencies anywhere in the world.
IBM Global Financing (IGF), the financing business segment of IBM, is uniquely positioned as part of Project Big Green to provide a “green wrapper” of financing solutions to help data center owners access or acquire the hardware, software and services they need to build an energy-efficient data center. IGF’s simple financing solutions to qualified customers will help alleviate some of the capital constraints and allow enterprises, the opportunity to align their upfront costs to anticipated project benefits. Easy lease and loan terms will also help facilitate the planning and tracking of project costs.
IBM is a long-standing leader in environmental protection, having taken early action to establish its environmental affairs policy in 1971. For more information about IBM’s Energy Efficiency Initiative, news announced today, access to video and audio interviews with IBM and industry leaders, please visit: www.ibm.com/press/greendatacenter.
[1] Source: IDC, Worldwide Server Power and Cooling Expense 2006–2010 Forecast, Doc #203598, September 2006
[2] Based on greenhouse gas production, the size of a carbon footprint is determined by the amount of carbon dioxide that comes from human activities.
[3] Source: IDC, Worldwide Server Power and Cooling Expense 2006–2010 Forecast, Doc #203598, September 2006
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