Mainframe plus Cell-Prozessor: Nennen Sie es Projekt "Gameframe"....
Am heutigen Donnerstag unternimmt IBM einen Schritt hin zu dreidimensionalen Umgebungen wie virtuellen Welten oder Online Spielewelten, in denen künftig Millionen Menschen gleichzeitig unterwegs sein können und die wesentlich mehr Details und realistischere Darstellungen bieten:
Das Unternehmen kündigt heute eine Partnerschaft mit der Online-Spielefirma Hoplon an, um die IBM Großrechnerplattform System z und Cell Broadband Engine (Cell B.E.) kurz Cell-Prozessor, der auch die Sony PlayStation 3 antreibt, in einer Hybrid-Umgebung zu kombinieren, die ein enorm hohes Maß an Rechenleistung und Flexibilität bietet.
Die Kombination eines extrem leistungsfähigen Chips für eine Spielekonsole mit der IBM System z ist auch eine mutige unternehmerische
Entscheidung zugunsten der zu erwartenden Geschäftsrelevanz von virtuellen Welten, die Erinnerungen an die frühen Investitionen von IBM in
Internettechnologien und das Betriebssystem Linux weckt .
"Die Kombination aus der Großrechnerplattform IBM System z als sichere und zuverlässige Transaktionsplattform mit der Cell Broadband Engine zeigt, wie Innovation aussehen kann: Die für viele sicher überraschende Kombination zweier Technologien, mit deren Hilfe virtuelle Welten und das 3D-Internet die stabile Technologieplattform erhalten, die es braucht, damit aus Visionen Realität wird," sagt Herbert Kircher, Geschäftsführer des deutschen IBM Entwicklungszentrums. Im Böblinger Zentrum bei Stuttgart arbeiten Experten unter anderem sowohl an der Entwicklung von IBM Großrechnertechnologien und dem Cell Prozessor wie auch im Rahmen eines dort ansässigen Kompetenzzentrum am Thema virtuelle Welten.
Die Verknüpfung beider Technologien im Rahmen der Partnerschaft mit Hoplon ist das jüngste Kapitel in der wiederentdeckten zentralen Rolle des Großrechners in der IT-Welt, die sich auch durch ein Umsatzwachstum von 12 Prozent im ersten Quartal 2007 manifestiert. IBM hat in den vergangenen Jahren den Großrechner konsequent weiterentwickelt und zu einer Schlüsselplattform für Linux-, Java- und andere Anwendungen gemacht, die traditionell auf x86- oder Unix-Systemen zuhause waren.
Anbei die Presseinformationen. IBM Experten und Fotoaufnahmen sind auf Anfrage verfügbar!
Cell-Prozessor-Projekt beschleunigt Großrechner für virtuelle Welten
Zusammenarbeit von IBM mit brasilianischem Spieleentwickler Hoplon Infotainment evaluiert Hybrid-Plattform für 3D-Simulationen
Armonk, NY und Florianopolis, Brasilien, 26. April 2007 - IBM hat heute ein firmenübergreifendes Projekt vorgestellt, in dessen Verlauf der Cell-Prozessor (Cell Broadband Engine, Cell B.E.) mit dem IBM Großrechner System z auf einer Hybrid-Plattform integriert wird, die sich durch besonders hohe Leistung auszeichnet. Das System soll mit den Sicherheitsmerkmalen des Großrechners dafür ausgelegt werden, eine neue Generation von Anwendungen für virtuelle Welten wie das 3-D-Internet betreiben zu können. Das Projekt baut auf den Eigenschaften des Großrechners auf, Workloads über Spezialprozessoren beschleunigen zu können und nutzt dessen besondere Netzwerkarchitektur. Diese ermöglicht die Art von ultraschneller Kommunikation, die benötigt wird, um virtuelle Welten mit Millionen von simultanen Benutzern zu einem gemeinsamen "Universum" zu verknüpfen.
Das Projekt verbindet Expertise aus der IBM Forschung und den IBM Software- und Hardwarebereichen, und wird in Zusammenarbeit mit der Firma Hoplon Infotainment, einer brasilianischen Online-Spielefirma, vorangetrieben, deren Software eine Schlüsselkomponente für den Test dieser neuen dreidimensionalen Umgebungen ist.
"Im gleichen Maß, wie Online-Umgebungen zunehmend Aspekte virtueller Realität in sich aufnehmen, beispielsweise 3-D-Grafik und lebensechte Real-Time-Interaktion zwischen sehr vielen simultanen Nutzern, werden Firmen aller Art eine Computing-Plattform benötigen, die ein breites Spektrum an anspruchsvollen Leistungs- und Sicherheitsanforderungen abdecken kann,", sagt Jim Stallings, General Manager, IBM System z. "Um diesen Markt zu bedienen, ist der Cell/BE-Prozessor, der auch die Sony Playstation 3 antreibt, eine perfekte Ergänzung des Großrechners - der Serverplattform, die dafür entworfen wurde, auch Millionen simultaner Benutzer zu unterstützen."
Im Kern beabsichtigt das Projekt die Schaffung einer Umgebung, die sehr anspruchsvolle Simulationen durchführen und verwalten kann. Beispiele sind Online Virtual Reality-Umgebungen, 3-D-Anwendungen für ERP und CRM, Virtuelle Ladengeschäfte und Meetingräume in 3-D, Collaboration-Umgebungen und neue Typen von Daten-Repositories. Dabei wird die Workload zwischen dem Mainframe und dem Cell-Prozessor aufgeteilt.
Cell/Broadband Engine und der Großrechner: Eine gelungene Partnerschaft
In dieser Verknüpfung zwischen dem Großrechner und dem Cell-Prozessor wird Cell die komplexen Simulationen leisten, die mit dem Handeln in virtuellen Welten verbunden sind. Ein Beispiel: Ein Ball, der in einer virtuellen Welt geworfen wird, muß auch dort den Gesetzen der Schwerkraft gehorchen.
Zu diesem Zweck portieren IBM und Hoplon die Hoplon-Software auf den Cell-Prozessor, um Message Passing und die Simulation der physikalischen Grundlagen abzubilden. Die beiden Firmen haben bereits ein Programmiermodell und eine Messaging-Architektur geschaffen, die die Anwendungen, die auf dem System laufen, separieren kann.
Der Mainframe wird mit der industriespezifischen Middleware von Hoplon für virtuelle Welten, genannt bitVerse, betrieben werden, die derzeit unter Nutzung von WebSphere XD als der zugrunde liegenden Runtime-Umgebung sowie IBM DB2 entwickelt wird. Zusätzlich wird der Großrechner die administrativen Aufgaben für die Middleware und die Anwendungen übernehmen. Der Großrechner übernimmt auch die Logistik (Rechnungsstellung etc.) und die Verbindung zu Dritten wie auch zu multiplen Clients, wie beispielsweise PCs, Konsolen, Mobiltelefonen, Musikabspielgeräten, Fernsehern und anderen Endgeräten.
Der Großrechner: Ein System mit vielen Eigenschaften
Als Besonderheit im Servermarkt wurde der Großrechner von Beginn an darauf ausgelegt, Prozessoren einzusetzen, die eine Vielzahl spezialisierter Aufgaben übernehmen können. Beispielsweise können Spezialprozessoren Linux-, Java- und Datenworkloads wie auch die Ver- und Entschlüsselung von Daten übernehmen. Zusätzlich kann ein Großrechner bis zu 336 RISC-Prozessoren zur Unterstützung der Ein- und Ausgabe beim so genannten Transaktionshandling enthalten. Es ist anzunehmen, daß dieser Grundgedanke im Design des Großrechners dabei helfen kann, das Mainframe-System nahtlos mit dem Cell-Prozessor zu verbinden.
Wichtig sind auch die besonderen Kommunikationsverbindungen des Großrechners, genannt Hipersockets, die eine schnelle Kommunikation zwischen allen virtuellen Servern innerhalb des physischen Systems ermöglichen. Damit bietet sich der Großrechner als ideale Plattform für große virtuelle Welten an, die oft eine Technologieplattform benötigen, die Millionen von gleichzeitigen Nutzern, über mehrere hundert (virtuelle) Server verteilt, unterstützen kann.
Die Hipersockets des Großrechners ermöglichen Nutzern, die sich auf unterschiedlichen virtuellen Servern befinden, eine Interaktion untereinander mit nur minimaler Zeitverzögerung. Im Gegensatz dazu kann in einer verteilten Umgebung, in der viele physische Server über Netzwerkkabel miteinander verbunden sind, der Zeitverzug bedeutend größer sein.
Andere Eigenschaften des Großrechners wie beispielsweise seine extrem hohen Sicherheitseigenschaften eignen sich ebenfalls besonders gut bei Virtual-Reality-Anwendungen. In der bedeutenden Sicherheitszertifizierung "Common Criteria's Evaluation Assurance Level (EAL)" hat der IBM Großrechner eines der höchstmöglichen Zertifizierungsniveaus - Level 5 - für logische Partitionierung erreicht.
Und - der Großrechner kann extrem hohe Arbeitslasten bewältigen. Ein Beispiel: Vor einiger Zeit hat ein Großrechner das derzeit weltweit höchste Core-Banking-Benchmarkergebnis erzielt - mit 9445 Geschäftstransaktionen pro Sekunde in Echtzeit, und auf Basis von mehr als 380 Millionen Konten mit drei Milliarden Transanktionsvorgängen (1).
Der Cell/Broadband Engine-Prozessor - gemeinsam entwickelt von Sony Group, Toshiba und IBM - ist ein Design, das einen zentralen Prozessorkern auf Basis der IBM Power-Architektur und acht synergistische Prozessorelemente (SPEs) miteinander kombiniert. Cell/BE beschleunigt rechenintensive Anwendungen und bietet eine hohe Leistung für Unterhaltungselektronik, Handhelds, Virtual Reality, Wireless Downloads, Real-Time-Video-Chat, Interaktive TV-Shows und andere "bildhungrige"Computing-Umgebungen. Der Cell/BE-Prozessor wird bisher in der Sony Playstation 3, dem Toshiba Cell/BE-Reference Set, einem Entwicklungswerkzeug für Cell/BE-Produkte und im IBM BladeCenter Blade-Server QS20 eingesetzt . Darüberhinaus wird der Prozessor in kundenspezifischen Angeboten von IBM Global Engineering Solutions genützt.
Weitere Informationen in der original englischsprachigen Information anbei.
Zusätzliche Informationen über IBM: www.ibm.com
Informationen über Hoplon: www.hoplon.com
CELL BROADBAND ENGINE PROJECT AIMS TO SUPERCHARGE IBM MAINFRAME FOR VIRTUAL WORLDS
IBM collaboration with Brazilian game developer, Hoplon Infotainment, looks to hybrid platform for advanced 3D simulations
Unique mainframe architecture speeds integration with Cell/B.E.
ARMONK, NY and FLORIANOPOLIS, BRAZIL, April 26, 2007 -- IBM today disclosed a cross-company project to integrate the Cell Broadband Engine(tm) (Cell/B.E.) with the IBM mainframe for the purpose of creating a hybrid that is blazingly fast and powerful, with security features designed to handle a new generation of “virtual world” applications, such as the 3D Internet.
The project capitalizes on the mainframe’s ability to accelerate work via “specialty processors,” as well as its unique networking architecture, which enables the kind of ultra-fast communication needed to create virtual worlds with large numbers of simultaneous users sharing a single environment.
Drawing on IBM’s research, software and hardware expertise, the project is being undertaken in cooperation with with Hoplon Infotainment, a Brazilian online game company whose software is a key component of testing the capabilities of the new environment.
“As online environments increasingly incorporate aspects of virtual reality – including 3D graphics and lifelike, real-time interaction among many simultaneous users – companies of all types will need a computing platform that can handle a broad spectrum of demanding performance and security requirements,” said Jim Stallings, general manager, IBM System z. “To serve this market, the Cell/B.E. processor is the perfect complement to the mainframe, the only server designed to handle millions of simultaneous users.”
At its heart, the project intends to create an environment that can seamlessly run demanding simulations -- such as massive online virtual reality environments; 3D applications for mapping, enterprise resource planning and customer relationship management; 3D virtual stores and meeting rooms; collaboration environments; and new types of data repositories. It plans to achieve this goal by parceling the workload between the mainframe and the Cell/B.E.
Cell/B.E. and Mainframe: A Beautiful Partnership
In the relationship between the mainframe and Cell/B.E. capabilities, Cell/B.E. will handle the complex simulation associated with operating in virtual worlds – for example, a ball thrown in a virtual reality world must obey the laws of gravity.
To that end, IBM and Hoplon are porting Hoplon software to the Cell/B.E. to handle message passing and physics simulation. The companies have already created a programming model and messaging architecture that separates the application running on the system.
For its part, the mainframe will run Hoplon’s industry-specific middleware for virtual worlds, called bitVerse, currently under development using WebSphere XD as the underlying runtime environment, along with DB2.
In addition, the mainframe will run the administrative tasks for middleware and applications. It will also handle logistics (billing, etc.), and connectivity to third parties as well as to multiple clients, which might include PCs, game systems, mobile phones, music players, TVs, and other devices.
The Mainframe: It Contains Multitudes
Unique among servers, the mainframe was designed from the beginning to incorporate processors that handle a variety of specialized tasks. For example, so-called “specialty processors” are designed for processing eligible Linux, Java and data workloads as well as encrypting and decrypting certain data. In addition, the mainframe can include up to 336 RISC processors to assist I/O. It is anticipated that this powerful design point will help the system to integrate seamlessly with the Cell/B.E.
Just as important, the mainframe’s Hipersockets technology provides fast communication between all the virtual servers contained in a single machine. As a result, it is believed the mainframe may be the ideal platform for large virtual worlds, which often require a technology platform that can handle many simultaneous transactions spread out among several hundred servers. The mainframe’s Hipersockets enable users residing on different virtual servers to interact with each other with minimal lag time. By contrast, in a distributed environment, where many physical servers are connected by networking cables, lag time may be greater.
Other mainframe attributes – its leadership in security capabilities, for example -- also lend themselves to virtual reality applications. In the security certification known as the Common Criteria’s Evaluation Assurance Level (EAL), the IBM mainframe achieved one of the highest levels of certification – Level 5 -- for logical partitioning, IBM’s premier virtualization technology.
And it is able to handle massive workloads. For example, the mainframe recently achieved the world’s largest core banking benchmark result delivering a record 9,445 business transactions per second (tps) in real-time based on more than 380 million accounts with three billion transaction histories IBM Press Release: IBM and Financial Network Services Deliver World's Largest Core Banking Benchmark, http://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/21044.wss.
The revolutionary Cell/B.E. - jointly developed by IBM, Sony Corporation, SCE and Toshiba - is a breakthrough design featuring a central processing core based on IBM's industry-leading Power Architecture™ technology and eight synergistic processing elements (SPE). Cell/B.E. "supercharges" compute-intensive applications, offering fast performance for computer entertainment and handhelds, virtual reality, wireless downloads, real-time video chat, interactive TV shows and other "image-hungry" computing environments. The groundbreaking Cell/B.E. processor appears in products such as Sony Computer Entertainment’s PLAYSTATION®3 and Toshiba’s Cell/B.E. Reference Set, a development tool for Cell/B.E. applications, as well as the IBM BladeCenter QS20. It is also embedded in custom Cell/B.E. based offerings from IBM Global Engineering Solutions.
Founded in 2000, Hoplon Infotainment is dedicated to multiplayer online games and complex simulations, as well as related online entertainment and business training ventures based on advanced information systems. Hoplon is located in Florianopolis, Brazil, and on the Web at http://www.hoplon.com
For more information, please visit www.ibm.com.
“PLAYSTATION” is a registered trademark and “Cell Broadband Engine” is a trademark of Sony Computer Entertainment Inc.
Contact: John Buscemi
IBM
914-766-4495
jbuscemi@us.ibm.com
Hans-Juergen Rehm
Kommunikation/Communications
IBM Deutschland GmbH (IBM Germany)
Tel: +49-711-785-4148
Mobile: +49-171- 55 66 940
E-Mail: hansrehm@de.ibm.com
Fax: +49-711-785-1078
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