IIP/56/2007
CeBIT 2007: Innovative Lösungen von IBM zur medizinischen Fallsteuerung in der Telematikinfrastruktur der Zukunft
IBM präsentiert erstmals eine Mehrwertlösung für die Nutzung der Telematikinfrastruktur rund um die elektronische Gesundheitskarte
Stuttgart, 05. März 2007 – Auf der CeBIT 2007 in Hannover stellt die IBM gemeinsam mit der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und weiteren Partnern erstmalig eine Lösung vor, die schon heute eine medizinische Fallsteuerung ermöglicht, mit der die Qualität in der Patientenversorgung verbessert und die Kosten gesenkt werden können. Möglich wird dies auf Basis einer Service-orientierten Architektur (SOA), die es erlaubt, Telematikkomponenten und Produkte so zu kombinieren, dass eine integrierte Fallsteuerung möglich wird.
„Wir zeigen auf der diesjährigen CeBIT erstmals Lösungen auf einer Telematikinfrastruktur, die die Kommunikation zwischen allen beteiligten Partnern im Gesundheitswesen – Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen, Apotheken – enorm verbessert und damit neue Kooperationsformen und Geschäftsmodelle ermöglicht“, sagt Eberhard Armbruster, Leiter der Beratung für den öffentlichen Sektor bei IBM Global Business Services.
Im Mittelpunkt der Lösung steht die Integration einer Fallakte und einer Patientenakte, die in eine Fallsteuerung zur Versorgung der Patienten eingebunden wird. Das System basiert auf einer sicheren Telematikinfrastruktur unter Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte und des Heilberufsausweises. Integriert werden Standardprodukte und erprobte Fall- und Patientenakten, die seit Jahren erfolgreich im nationalen Gesundheitsnetzwerk in Dänemark eingesetzt werden und dort bereits über fünf Millionen Versicherten eine integrierte Versorgung ermöglichen.
Durch den Einsatz einer Service-orientierten Architektur ist eine nahtlose und sichere Integration von CRM-Lösungen (Customer Relationship Management) sowie von Fall- und Patientenakten möglich. Eingebunden werden können auch Praxisverwaltungssysteme und elektronische Kiosksysteme. SOA ermöglicht außerdem jederzeit die Integration zusätzlicher Komponenten – wie zum Beispiel die auf dem IBM Stand C61 im Public Sector Parc in Halle 9 dargestellte Einbindung eines telemedizinischen Monitorings zur effizienten Patientenbetreuung.
„Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur in Deutschland berührt zahlreiche Schnittstellen zu den Krankenkassen“, sagt Eberhard Armbruster. „Neben den technischen und administrativen Schnittstellen zur Telematikinfrastruktur können Mehrwertlösungen erheblich zur Wirtschaftlichkeit der Versorgungsprozesse im Gesundheitswesen beitragen. Die IBM und ihre Partner bieten der Sozialversicherung und dem deutschen Gesundheitswesen an, die telematische Zukunft mit zu gestalten.“
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