SWG 047/2007
IBM, AMD und Novell kooperieren an einer Linux-Lösung für den Informix Dynamic Server
Start der Open Beta Testphase für die nächste Informix Dynamic Server Generation mit Codenamen ,Cheetah'
Stuttgart, 20. Februar 2007 – IBM gibt seine Zusammenarbeit mit AMD und Novell bekannt, um eine integrierte Linux-Lösung auf Basis des zur nächsten Generation gehörenden Datenservers Informix Dynamic Server (IDS) von IBM mit dem Codenamen ‚Cheetah’ (Gepard) zu realisieren. Wie IBM außerdem mitteilte, haben bei Kunden und Geschäftspartnern die offenen Beta-Tests von Cheetah begonnen. In Deutschland wird „Cheetah“ erstmalig auf der CeBIT, IBM Stand Halle 1, F41&51, Demopunkt 89 gezeigt.
Die neue Linux-Lösung wird IDS ‚Cheetah’ mit dem SUSE Linux Enterprise Server von Novell und den hochskalierbaren IBM xSeries 3105 Servern auf Basis der zur zweiten Generation zählenden Prozessoren der Serie AMD Opteron 1000 kombinieren. Ziel ist es, neue Verfügbarkeit- und Sicherheits-Features in einer kostengünstigen Lösung anzubieten, die auf die kritischen Anforderungen von Kleinunternehmen und mittelständischen Betrieben abgestimmt ist.
„Der IDS Datenserver stellt eine Umgebung mit geringem Administrationsaufwand zur Verfügung, was den Total Cost of Ownership senkt und Datenbank-Administratoren die Freiheit gibt, ihre Aufmerksamkeit vermehrt auf ihre allgemeine ‚Information-on-Demand’-Strategie zu richten“, sagt Arvind Krishna, Vice President IBM Data Servers. „IDS Cheetah baut auf der IDS-typischen Zuverlässigkeit auf und bringt ein breites Spektrum von High-Availability-Optionen mit, die für einen ununterbrochenen Geschäftsbetrieb sorgen und fortschrittliche Sicherheitsmerkmale bieten. Informationen sind für Unternehmen zu einem wichtigen strategischen Gut geworden, dessen Wert sie mit IDS optimal nutzen können.“
Die Einführung von IDS Cheetah ist in diesem Jahr vorgesehen und soll den Kunden durch neue Fähigkeiten helfen, ihren wechselnden Zielsetzungen bezüglich des Datenmanagements Rechnung zu tragen. Zu diesem Zweck werden die Anwender befähigt, einen größeren Nutzen aus ihren geschäftlichen Informationen zu ziehen.
„Daten sind das Herzstück eines jeden Unternehmens. Dementsprechend ist die Fähigkeit, effizient und zuverlässig auf diese Daten zuzugreifen, von zentraler Bedeutung für den geschäftlichen Erfolg“, betont Terri Hall, Vice President, Commercial Solutions and Alliances bei AMD. „Durch IDS Cheetah in Verbindung mit den xSeries 3105 Servern auf Basis von AMD Opteron-Prozessoren mit Direct Connect Architecture erhalten die Kunden eine kosteneffektive, hochverfügbare Lösung, mit der sie ihre kritischen Anforderungen im Datenmanagement erfüllen können.“
Cheetah hat bezüglich der Applikationsentwicklung entscheidende Verbesserungen vorzuweisen, deren Ziel es ist, bei der Einführung neuer Applikationen und der Portierung existierender Anwendungen auf IDS in kürzerer Zeit produktiv zu arbeiten. Darüber hinaus wird Cheetah erweiterte Unterstützung für die Applikations-Kooperation und die Integration Serviceorientierter Architekturen (SOA) bieten. Bestandteile der neuen Version sind außerdem vermehrter Support für hierarchische Datenstrukturen, eingebaute flexible Textsuche in unstrukturierten Dokumenten, erweiterte Unterstützung für Datentypen sowie die Möglichkeit verteilter Anfragen auf mehrere IDS-Instanzen.
„Die von IDS Cheetah gebotene Unterstützung für die Entwicklung von Open-Source-Applikationen wird uns – verbunden mit dem hohen Performance- und Zuverlässigkeitsniveau von SUSE Linux Enterprise Server – die Möglichkeit geben, den Kunden eine Lösung zu liefern, mit der sie in maximalem Umfang von ihren Investitionen und von dem enormen Bestand an Applikations-Ressourcen profitieren können“, sagt Roger Levy, Vice President und General Manager of Open Platform Solutions bei Novell.
Zu den ersten Cheetah-Kunden gehört ProSiebenSat.1 Produktion, das Technologie-Kompetenzzentrum von Deutschlands größter privater Fernsehanstalt ProSiebenSat.1. Das Unternehmen möchte den IDS Datenserver der nächsten Generation als Hilfestellung beim Management seiner zahlreichen TV, Mobil und Multimedia-Produktionsdienst-leistungen nutzen.
„Als Teilnehmer am geschlossenen Beta-Programm von Cheetah sind wir beeindruckt von den Fähigkeiten, die IDS künftig bieten wird“, sagt Markus Holzbauer, Senior Database Administrator bei ProSiebenSat.1 Produktion. „Besonders angetan sind wir von der hohen Zuverlässigkeit und dem außerordentlichen Transaktionsdurchsatz. Mit der Entwicklung von Cheetah macht IBM deutlich, dass IDS weiterhin ein wichtiges strategisches Produkt in seinem Portfolio sein wird.“
IDS stellt in der Tat ein strategisches Element im Rahmen des Information Management Software Portfolios von IBM dar und zeichnet sich durch herausragend schnelle OLTP-Performance, hohe Zuverlässigkeit und kostengünstige Administration aus. IDS bewährt sich als führender integrierter Datenserver in zahlreichen Marktsegmenten, deren Palette vom Einzelhandel über die Telekommunikation, das Gesundheitswesen, staatliche Einrichtungen, den Bank- und Finanzsektor und die Unterhaltungsbranche bis hin zu Klein- und Mittelbetrieben reicht. Überdies bringt IDS ein breites Spektrum von High-Availability-Features mit, die den Kunden – von Kleinunternehmen über mittelständische Betriebe bis zu Weltkonzernen – einen ununterbrochenen Geschäftsbetrieb ermöglichen. Die anhaltende Popularität und Verbreitung von IDS wird durch die Tatsache unterstrichen, dass allein in Nordamerika 8 der 10 führenden Einzelhandelsunternehmen und 20 der 25 führenden Supermärkte mit IDS arbeiten.
Das neue IDS Cheetah Linux Bundle dürfte ab 2007 im Rahmen des ValueNet Business Partner Programms angeboten werden, dessen genaue Konditionen derzeit ausgearbeitet und bei Einführung des Produkts bekannt gegeben werden.
Weitere Informationen über IDS für Kunden, Entwickler und Partner siehe unter http://www.ibm.com/software/data/informix/ids/new.
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