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Technik-Teens kommen auf dem Campus an
Studienbeginn, das hieß früher, bei der Einführungsveranstaltung Bekanntschaften schließen, zum Einschreiben in langen Schlangen warten, Bücher besorgen... Heute kommt die erste Generation der „digital natives“ auf dem Campus an, und sie hat ganz andere Gewohnheiten, Lerntechniken und Erwartungen.

Sie erwarten, dass sie rund um die Uhr Zugriff auf Onlineinformationen, Spiele, Musik und Services haben, und zwar über ihr Lieblingsgerät: Handy, Laptop, was auch immer. Wenn sie auf dem Campus ankommen, haben sie sich bereits in Internetforen mit anderen Erstsemestern bekannt gemacht. Sie melden sich online für Seminare an - besorgen sich im Internet Waschmaschinen, Zimmer und Mitfahrgelegenheiten. Sie besorgen sich zwar auch die Bücher, nutzen aber während des Semesters auch Videokonferenzen, virtuelle Welten und Podcasts.
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* digital native: ein Kind, das umgeben von Technologie aufgewachsen ist: Internet, Spiele, digitale Abspielgeräte für Musik, Handys, Instant Messaging1. digital immigrant: jemand, der nicht in die digitale Welt hineingeboren wurde, sondern sich daran angepasst hat.2 |
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Nicht am Campus sein heißt online sein
Virtuelle Welten sind 3D-Internetumgebungen, mit deren Hilfe komplexe Phänomene, z. B. die Hirnfunktionen, visuell dargestellt werden können. Daher eignen sie sich auch gut für den Unterricht. Virtuelle Welten sind aber mehr als visuelle Tools. Sie enthalten die Interaktionsfunktionalität von Web 2.0, z. B. Instant Messaging, um überaus soziale, interaktive Welten zu kreieren, in denen Menschen zusammenkommen, die nicht am selben Ort sein können. Sie bieten Kapazitäten für riesige Mengen an Content, Ressourcen und Personen [oder Avatare] und sind daher ein ideales Medium für Fernstudien. Und weil die Einstellungen generisch sind, können sie für ein riesiges Themenspektrum angepasst werden. IBM setzt Second Life derzeit für Lerninitiativen, z. B. zur Neuorientierung von Mitarbeitern, und für Produkteinführungen ein.
Gehen Sie mit auf eine Tour durch einige der Universitäten in Second Life. (WMV, 5:15 min, 9.9MB). |
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Einführung 101 in Web 2.0
Das soziale Networking ist nicht mehr wegzudenken, und an den Hochschulen wird derzeit überlegt, wie die Web 2.0-Technologien am besten eingesetzt werden können, um die Studenten zu erreichen, Unterschiedliches miteinander zu verbinden und den Gemeinschaftssinn zu fördern - ohne dabei den Datenschutz und die Sicherheit aus den Augen zu verlieren.
Einrichtungen wie das Allegheny College, PA, University of Pennsylvania4 und das Eckerd College, Fla,5 haben das soziale Networking für Erstsemester eingeführt. Es umfasst Blogs, Profilerstellung und Foren, sodass die Kommilitonen sich schon kennen lernen können, bevor sie auf dem Campus ankommen.
Die Universität Cardiff, eine der führenden Lehr- und Forschungseinrichtungen in Großbritannien mit einer Studentenzahl, die einer Kleinstadt entspricht - rund 30.000 - arbeitet mit IBM an der Entwicklung eines umfassenden Portals, das Studierende und künftig Studierende, Mitarbeiter, Professoren, Alumni und Forscher verbindet. Es wird Networking-Tools wie E-Mail, Arbeitsbereiche für die Onlinezusammenarbeit, Instant Messaging und Online-Profilerstellung enthalten. Forscher können zu Kollegen an anderen Universitäten Verbindung aufnehmen, Studierende können mit Professoren kommunizieren und sich mit Kommilitonen vernetzen und Administratoren können mit der gesamten Community arbeiten.
Portale dienen auch als virtuelle Erweiterung des Hörsaals, bieten Audio- und Video-Podcasts von Vorlesungen und Links zu Arbeitsmaterialien. Mehr als die Hälfte der Studierenden am Eckerd College geht ins Ausland und jeder erhält eine Website für Blogs über seine/ihre Erlebnisse; es gibt bereits einen frühen Eintrag mit Fotos, der über Satellitentelefon von einer Wintertrekking-Tour in der Antarktis überspielt wurde. 6
Viele Studierende wollen ohne Instant Messaging (IM) nicht mehr leben. Colleges in den USA verwenden IM-Services zur Verbreitung von Informationen, wie z. B. Benachrichtigungen. Ein College teilte den Bewerbern per Instant Messaging mit, ob sie einen Studienplatz erhalten haben, und an der Stanford University haben die Professoren IM-Sprechstunden.7
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Das alte Computerlabor in neuem Gewand
Die „Immer-Online-Erwartungen“ der Erstsemester und die veränderten Bedürfnisse einer älteren, heterogeneren Studentenschaft schaffen eine nie dagewesene Nachfrage nach IT-Ressourcen. An der North Carolina State University war die Verwaltung der Kapazitäten des Computerlabors seit langem schwierig. Die Entwickler wussten, dass es auch besser gehen müsste, und schufen zusammen mit IBM ein Virtual Computing Lab (VCL).
Einfach ausgedrückt, werden die IT-Ressourcen durch die Virtualisierung von den einzelnen Desktops gelöst und auf Blade-Servern zentralisiert. Dann werden die IT-Ressourcen über das Internet berechtigten Nutzern zur Verfügung gestellt. Ein Student, Dozent oder Forscher kann Ressourcen anfordern, die von einem einzelnen Platz mit einer Anwendung für die Sekundarstufe, über eine Reihe synchronisierter Plätze für ein Geschichtsseminar bis zu leistungsfähigen Forschungsservern reichen können, die eine ganze Reihe von Algorithmen abarbeiten müssen. Auf die IT-Ressourcen kann überall, jederzeit und über jedes Gerät zugegriffen werden. Die Rechenleistung wird jedoch mit Hilfe eines on demand Modells, das freie Kapazität für andere Hochleistungsaufgaben übertragen kann, zentral verwaltet und verteilt.
Virtuelle Datenverarbeitung heißt virtuose Verteilung
Seit dem Herbst wird das VCL auch für ein Netzwerk aus Bildungseinrichtungen in North Carolina genutzt, das aus Schulbezirken in ländlichen, unterversorgten Regionen und Community Colleges besteht. Virtualisierte Datenverarbeitung kann einem Land helfen, die „digitale Kluft“ zu überbrücken, d. h. die Tendenz von IT-Ressourcen, sich in wohlhabenderen Gegenden zu kumulieren.
Die Einrichtungen tauschen sich mit den betreffenden VCL-Pilotprojekten aus, unter anderem mit Virginia Tech, Boston College, MA, Duke University, NC, in den USA, und der University of Hyderabad und dem Amrita Institute/Coimbatore in Indien.
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1, 2, 3: On the Horizon , "Digital Natives, Digital Immigrants," Marc Prensky, 2001
4: The 2007 Horizon Report, The NEW MEDIA CONSORTIUM and EDUCAUSE Learning Initiative
5, 6, 7: PCmag.com, "Top 20 Wired Colleges," 12.20.06 |
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| Angebote für Lehre und Forschung |
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