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Cloud-Computing wurde als der nächste große Trend tituliert. Das Nonplusultra für Startups. Eine Idee, deren Zeit gekommen ist ... oder deren Durchbruch kurz bevorsteht.
Wenn Sie Web-Mail nutzen, Schnappschüsse über Flickr austauschen oder online mittels LotusLive oder Google-Anwendungen mit anderen zusammenarbeiten, sind Sie schon in der Welt des Cloud-Computing angekommen. Cloud-Computing ist eine internetbasierte IT-Lösung, die Daten, Anwendungen und Hardware an einem eigenen Standort – nicht auf Ihrer lokalen Maschine oder in Ihrem Rechenzentrum – bereitstellt. Cloud-Computing kann selbst die elementarsten Grundlagen der IT verändern. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für Cloud-Computing, um zu expandieren und Ressourcen zu schonen. Hier einige der Gründe dafür:
- Dank schneller Verbindungen kann ein Remote-Cloud-Computing-Center Ihr Rechenzentrum vor Ort ergänzen oder sogar ganz ersetzen. Damit verringern Sie nicht nur Ihre Energiekosten, sondern Sie können durch verlagerte Wartungsaufgaben auch Ihre IT-Mitarbeiter entlasten.
- Sie sparen außerdem Lizenzkosten. Mit einer SaaS-Option (Software as a Service) bezahlen Sie nur für die tatsächlich genutzte Software. So können Sie die Anschaffungs- und Upgradekosten senken, z. B. die Lizenzgebühren für einzelne Anwendungen. Die Gebühren können Ihnen auf der Basis der Serverauslastung, der genutzten Verarbeitungsleistung oder der verbrauchten Bandbreite in Rechnung gestellt werden.
- Da die erforderlichen Systeme in einem Cloud-Center bereits vorhanden sind, kann die Verarbeitungsleistung innerhalb weniger Stunden enorm erhöht werden, wenn Spitzenbelastungen auftreten.
Doch trotz all dieser Vorteile fragen Sie sich vielleicht immer noch, wie ein solch "wolkiges" Konzept eine sichere und zuverlässige Plattform für Ihre vertraulichsten Daten bereitstellen soll, während diese über das Web übertragen werden. Schließlich sind diese Onlineanwendungen und -datenbanken, die Sie kostenlos nutzen, irgendwie so ... öffentlich.

Kann eine Cloud wirklich absolut zuverlässig sein?
In 13 eigenen Cloud-Computing-Centern weltweit und in zahlreichen Projekten für Kunden und im eigenen Unternehmen hat IBM seine Cloud-Computing-Einrichtungen fast ausschließlich hinter Firewalls angeordnet. Diese „privaten“ Clouds sorgen für eine sichere, hoch effiziente IT – durch Strategien wie die Konsolidierung von Assets, die Prozessautomation, die Virtualisierung und „grüne“ Technologien. Werden diese Strategien auf einer breiteren Ebene eingesetzt, erreichen sie verhältnismäßig größere Vorteile als in lokalen Rechenzentren.
Darüber hinaus fördert die auf offenen Technologien basierende IBM Plattform Branchenstandards und die Datenkompatibilität zwischen unterschiedlichen Herstellern. Diese Vorzüge können mit Clouds, die auf proprietären Plattformen betrieben werden, nicht erzielt werden. Um Bedenken wegen der Verfügbarkeit der Infrastruktur zu zerstreuen, hat IBM ein Programm zur Prüfung der Ausfallsicherheit und Datenwiederherstellungsprogramme für Cloud-Service-Provider eingeführt..

