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Trends im Supercomputing

Crash-Tests mit Bits und Bytes

Supercomputer sind heute aus der Forschung und Industrie nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen es, neue Technologien, Produkte und wissenschaftliche Modelle im Rechner zu simulieren.

IBM's MareNostrum in einer ehemaligen Kapelle der Universität Barcelona

IBM's MareNostrum in einer ehemaligen Kapelle der Technischen Universität Katalonien (UPC).

So können Schwachstellen entdeckt werden, bevor der erste Prototyp überhaupt gebaut wird oder naturwissenschaftliche Phänomene am Bildschirm nachvollzogen werden.

Gute Beispiele sind Crash-Tests neuer Automodelle oder Risikoanalysen über die Verbreitung von Epidemien. Durch sie können Behörden im Ernstfall schell reagieren.

Die Schlüsse aus den Experimenten zu ziehen, fällt ins zweite Anwendungsfeld des Supercomputing: Die Analyse der aus der Simulation gewonnenen Daten.

Um auch diese Aufgaben bewältigen zu können, müssen Supercomputer immer schneller und leistungsfähiger werden – und ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht. Die beiden Experten Juan Jose Porta und Burkhard Steinmacher-Burow sprechen in der aktuellen Ausgabe des IBM Deutschland Podcasts „Experten im Gespräch“ über die Einsatzmöglichkeiten und Trends im Supercomputing-Umfeld.

Die Nr. 1: Der IBM Blue Gene/L im Lawrence Livermore National Laboratory


Die Experten:

  • Foto: Dr. Juan  Jose Porta

    Dr. Juan Jose Porta, Der Ingenieur Juan José Porta aus der IBM Systems & Technology Group ist Chefdesigner für Supercomputing Systeme und e-Science Lösungen des IBM Forschungs- und Entwicklungszentrums in Böblingen. Dr. Porta leitet ebenfalls die IBM Innovation Initiative am Barcelona Supercomputer Center (I3@BSC). Dort steht MareNostrum, ein Linux Cluster mit ca. 5000 IBM Power Prozessoren. MareNostrum ist damit einer der leistungsfähigsten Supercomputer Europas. Mit seiner Hilfe entwickelt ein hochmotiviertes Forschungsteam innovative Supercomputing-Ansätze zur Lösung von wichtigen Fragestellungen unter anderem in der Biologie, Chemie, Medizin, Klimaforschung, Astrophysik und Strömungsmechanik.

  • Photo: Burkhard Steinmacher-Burow

    Burkhard Steinmacher-Burow ist Supercomputing Experte der IBM und im Entwicklungszentrum in Böblingen Mitglied der IBM Open Systems Design and Development. Seine aktuellen Projektschwerpunkte sind die Entwicklung von Rechnersystemen für IBM BladeCenter. Diese Rechner basieren auf der nächsten Generation von IBM Power Prozessoren, zu denen auch der Cell Prozessor gehört, den IBM zusammen mit Sony und Toshiba entwickelt hat. Er war 2001 maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des bislang schnellsten Supercomputers IBM Blue Gene/L im Lawrence Livermore National Laboratory, damals noch für IBM USA.


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Kontakt:
IBM Deutschland Research & Development GmbH
Michael Kiess
Manager of Communications
Schönaicher Str. 220
D-71032 Böblingen
Tel: +49 7031 16 4051
E-Mail: michael_kiess@de.ibm.com

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