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Globalisierung

Chancen der weltweiten Vernetzung vermitteln

IBM und Gesellschaft

Globalisierung wird heute zunehmend als Bedrohung empfunden – trotz der Tatsache, dass die deutsche Wirtschaft ohne Globalisierung nicht mehr für die Beschäftigung sorgen könnte, die zum Erhalt unseres Wohlstandsniveaus nötig ist. Oft wird verkannt, was hinter dem Titel ‚Exportweltmeister’ steckt – nämlich, dass Arbeit aus fernen Ländern nach Deutschland kommt. Während wir gerne die Exotik fremder Länder im Urlaub genießen, so wissen wir doch wenig um die Arbeitsumstände und Arbeitskultur in diesen Ländern. Doch auch deutsche Mitarbeiter müssen sich zunehmend in multikulturellen Teams integrieren – was ein Grundwissen über die Gepflogenheiten anderer Kulturen voraussetzt.

Was kann man tun, um die Chancen einer weltweit vernetzten Welt positiv zu vermitteln?

Der erste Schritt setzt bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an: So hat IBM das Corporate Service Corps ins Leben gerufen, um Projekt- und IT-Know-how in Länder zu bringen, die sich aufwändige Beratung in der Regel nicht leisten können.

Die insgesamt 12 Teams unterstützen bei ihren Einsätzen rund um den Globus lokale Unternehmen in Bezug auf Geschäftsprozesse, Technologien und Marketing-Know-how und bringen dadurch Ländern wie Tansania, Vietnam oder den Philippinen konkreten wirtschaftlichen Nutzen. Diese Dienstleistungen, die  jeweils den Wert eines umfassenden Beratungsprojektes haben, werden von IBM gemeinsam mit Non-Governmental-Organisations durchgeführt. Diese müssen zuvor im Rahmen einer Ausschreibung ihre Kompetenz nachweisen, in den Zielländern geeignete Projekte initiieren und begleiten zu können.

IBM behandelt die Einsätze des Servicecorps exakt wie reguläre Beratungsprojekte und stellt die Teams mit dem bestmöglichen Talent-Mix zusammen, um Problemlösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dem Corporate Service Corps (CSC) unterstützt IBM die wirtschaftliche Entwicklung in Schwellen-und Entwicklungsländern – das Programm dient aber gleichzeitig als Weiterbildungs-Instrument für die Mitarbeiter. Denn als global aufgestelltes Unternehmen hängt der Geschäftserfolg für IBM auch davon ab, dass die Mitarbeiter unter immer vielfältigeren kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen agieren können. Die Projektteilnehmer müssen sich in einer anderen Kultur zurechtzufinden und neue Aufgaben erfüllen, ohne klare Direktiven zu bekommen oder vergeben zu können. Die Tatsache, dass ein Mitarbeiter ein begabter Programmierer oder erfolgreicher Projektmanager ist, bedeutet nicht automatisch, dass er auch einen vorbildlichen Beitrag außerhalb seines Fachgebietes leisten kann. Im Rahmen des Service Corps-Programms bekommt er die Möglichkeit, die „Komfort-Zone“ seines Arbeitsalltags zu verlassen und in einem fremden und unbekannten Umfeld seine Kompetenzen und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Im Einklang mit unserer Unternehmensstrategie setzen die Mitarbeiter dabei ihre Stärken immer dort ein, wo der Bedarf an diesem Know-how sehr hoch, die Mittel aber begrenzt sind. Gemeinwohl und Unternehmensziele unterstützen sich damit gegenseitig.

„Am CSC begeistert mich, dass IBM mit diesem Projekt die wirtschaftliche Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern unterstützt und damit über das Business hinaus gesellschaftliche Verantwortung übernimmt: Auf diesen neuen Ansatz bin ich als IBMer sehr stolz.“ – Corporate Service Corps-Teilnehmer Jens Heidelberg.