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Beim jährlich stattfinden Girls'Day – dem Mädchen-Zukunftstag, erhalten Schülerinnen ab Klasse 5 einen Einblick in die Arbeitswelt in Technik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Durch den Aktionstag haben seit Beginn im Jahre 2001 bereits etwa 1.000.000 Mädchen zukunftsorientierte Berufe erkunden können, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind.
Der Girls'Day wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) der Gleichstellungs- und Frauenministerienkonferenz (GFMK) und des Bundeselternrates (BER) begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch in einer Lenkungsgruppe.
Nachhaltig erzeugt und unterstützt der Girls’Day positive Trends, z.B. steigende Anteile weiblicher Studierender in den Ingenieurwissenschaften und mehr weibliche Auszubildende in Metall- und Elektroberufen. Geheimnis des Erfolgs ist die spezifische Ansprache von Mädchen.
Die IBM und der Girls'Day
Es ist eines der strategischen IBM Diversity Ziele, mehr Frauen für die IBM zu begeistern und zu Karrieren im IT-Sektor zu ermutigen. Hierbei setzen wir wie viele andere Unternehmen bereits in der Schule an und wollen so beispielsweise Schülerinnen für ein duales Studium bei der IBM interessieren oder ihre Studienwahl an anderen Hochschulen in Richtung IT und Naturwissenschaften lenken. Dies wird in Zeiten des demografischen Wandels für uns als Unternehmen immer wichtiger.
IBM in Deutschland beteiligt sich daher von Anfang an an dem Event "Girls'Day", inzwischen mit durchschnittlich 12 IBM Lokationen und 800 Workshop-Plätzen in jedem Jahr. Das breit gefächerte Angebot reicht dabei von Themen rund um IBM, das Duale Studium, Hardware, Software, über Soft Skills, das Arrangieren einer Telefonkonferenz, das Entwickeln einer eigenen Homepage bis hin zu RFID, Sicherheit im Netz, barrierefreier Kommunikation, Vereinbarkeit von Familie und Beruf uvm.