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Chancen schaffen, um technischen Nachwuchs anzusprechen

Aktion „Schüler - Technik - Woche“ im IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen

Nur für jeden zehnten Schüler kommt derzeit in Deutschland ein Ingenieurberuf in Betracht. Und nach wie vor entscheiden sich Mädchen überproportional häufig für typisch weibliche Berufe und nicht für technische Studienfächer. Dies ergab das jüngste Nachwuchsbarometer, eine Studie der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften und des VDIs. Um nicht noch mehr Potenziale zu verschenken, ist das vordringliche Anliegen für Unternehmen, junge Menschen für Technik und IT zu begeistern. Gerade ging zum vierten Mal die Aktion „Schüler - Technik - Woche“ zu Ende, bei der interessierte Gymnasiasten der Klassenstufe 11 auch einen Tag im IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen verbrachten.

Die 20 Jugendlichen aus Gymnasien der Landkreise Böblingen, Stuttgart und Esslingen bekamen im Rahmend der Aktion Vorträge bei unterschiedlichen Unternehmen und machten zusammen praktische Übungen zu Themen der Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnologie. Im IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum veranstaltete Werner Tod, EWeek-Koordinator für den Raum Stuttgart, den IBM Tag und eröffnete die Veranstaltung mit der Vorstellung des Unternehmens und des Böblinger Entwicklungszentrums. Werner Tod : "Die Förderung des technischen Nachwuchses ist für Deutschland als Hochtechnologieland von entscheidender Bedeutung. In diesem Bereich wird es auch in Zukunft sichere Jobangebote geben, wenn sich die Entwicklungen in Deutschland durch herausragende Qualität und Innovation weiterhin auszeichnen. Hierfür brauchen wir engagierten und hervorragend ausgebildeten Nachwuchs mit viel Elan und Ideenreichtum - damit "Made in Germany" weiterhin ein weltweit anerkanntes Gütesiegel bleibt."

Bei einem Sprachsynthese-Workshop wurden die Grundlagen der Sprachsynthese erläutert, was die Jugendlichen dann in eigenen Übungen mit Laptop und Headset mit viel Spaß vertieften. Des weiteren wurde gezeigt, dass Linux eine echte Alternative zu Windows sein kann und welche Möglichkeiten für Schüler bestehen, sich in der Welt von Linux zu tummeln. Durch die richtige Beantwortung von Testfragen konnten die Jugendlichen das plüschige Linux-Maskottchen "Tux" gewinnen. Im Rechenzentrum erfuhren die interessierten Teenagern, wie IBM Server-Hardware in einem produktiven Rechenzentrum eingesetzt wird, und welche Herausforderungen beim Einsatz dieser Technologien zu bewältigen sind. Last but not least erzählten zwei IBM Mitarbeiterinnen ihren Werdegang und plauderten mit den Gymnasiasten über ihre Erfahrungen und Herausforderungen in ihrem technischen Beruf und dem IBM Arbeitsumfeld. Sie konnten ihre Erfahrungen positiv vermitteln und viele der Mädchen waren doch überrascht wieviel Spaß die Arbeit als Ingenieurin oder Informatikein macht. Besonders nützlich waren für sie die konkreten Tipps, die sie zu den Themen Berufswahl und Bewerbung mitnehmen konnten.

Auch in diesem Jahr sind noch weitere nachwuchsfördernde Aktionen für technische Berufe im Plan: Zum neunten Mal findet im April der deutschlandweite „Girls' Day’ statt, wo wieder 80 bis 100 Mädchen die Chance nutzen können das IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum kennenzulernen. Zudem werden wieder diverse Technikworkshops von IBM Experten an Schulen durchgeführt. Es wird noch eine weitere Schüler-Technik-Woche geben und es ist mit freiwilligen Helfern der IBM eine „Week of Experience“ am Pfarrwiesengymnasium in Sindelfingen geplant. Zudem werden noch mehr Schülerinnengruppen eingeladen, die sich ein Bild davon machen können, wie ein Arbeitsplatz in einem internationalen Technologiekonzern aussieht.

Kontakt

IBM Deutschland GmbH
Corporate Citizenship & Corporate Affairs

Peter Kusterer
Leiter