Globalisierung wird heute zunehmend als Bedrohung empfunden – trotz der Tatsache, dass die deutsche Wirtschaft ohne Globalisierung nicht mehr für die Beschäftigung sorgen könnte, die zum Erhalt unseres Wohlstandsniveaus nötig ist. Besonders deutsche Mitarbeiter müssen sich zunehmend in multikulturellen Teams integrieren – was ein Grundwissen über die Gepflogenheiten anderer Kulturen voraussetzt.

Was kann man tun, um die Chancen einer weltweit vernetzten Welt positiv zu vermitteln?

Der erste Schritt setzt bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an: So hat IBM in 2007 das Corporate Service Corps ins Leben gerufen, um Know-how an Orte zu bringen, wo aufwendige Beratung in der Regel nicht bezahlbar ist.

Die Teams unterstützen bei ihren Einsätzen rund um den Globus lokale Unternehmen, gemeinnützige Organisationen oder Bildungseinrichtungen zum Beispiel in der Gestaltung von Geschäftsprozessen, Einsatz von Technologien und im Marketing. Sie bringen dadurch Ländern wie Tansania, Vietnam oder den Philippinen konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen. Die Umsetzung der Beratungsprojekte folgt gemeinsam mit Partner vor Ort, die sich zuvor im Rahmen einer Ausschreibung qualifizieren mussten, in den Zielländern geeignete Projekte initiieren und begleiten zu können.

IBM behandelt diese Einsätze wie reguläre Beratungsprojekte und stellt die Teams mit dem bestmöglichen Talent-Mix zusammen, um für die gestellten Herausforderungen Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Bis Ende 2014 sollen bis zu 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Corporate Service Corps – Projekte in über 30 verschiedenen Länder im Einsatz sein.

Ziel des Corporate Service Corps ist die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Schwellen-und Entwicklungsländern – das Programm dient aber gleichzeitig als Weiterbildungsinstrument für die Mitarbeiter. Denn als global aufgestelltes Unternehmen hängt der Geschäftserfolg für IBM auch davon ab, dass die Mitarbeiter unter vielfältigen kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen agieren können. Die Projektteilnehmer müssen sich in einer anderen Kultur zurechtzufinden und neue Aufgaben erfüllen, ohne klare Direktiven zu bekommen oder vergeben zu können. Die Tatsache, dass ein Mitarbeiter ein begabter Programmierer oder erfolgreicher Projektmanager ist, bedeutet nicht automatisch, dass er auch einen vorbildlichen Beitrag außerhalb seines Fachgebietes leisten kann. Im Rahmen des Corporate Service Corps hat er die Möglichkeit, seine gewohnte Komfort-Zone des Arbeitsalltags zu verlassen und in einem fremden und unbekannten Umfeld seine Kompetenzen und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Im Einklang mit unserer Unternehmensstrategie setzen die Mitarbeiter dabei ihre Stärken immer dort ein, wo der Bedarf an diesem Know-how sehr hoch, die Mittel aber begrenzt sind. Gemeinwohl und Unternehmensziele unterstützen sich damit gegenseitig.

Am CSC begeistert mich, dass IBM mit diesem Projekt die wirtschaftliche Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern unterstützt und damit über das Business hinaus gesellschaftliche Verantwortung übernimmt: Auf diesen neuen Ansatz bin ich als IBMer sehr stolz.
IBM hilft Unternehmen im Rahmen der Smarter-Planet-Initiative mit Beratungsexpertise und modernen IT-Technologien, die Optimierungspotenziale zu identifiizieren und die anvisierten Ziele möglichst schnell zu erreichen.

Corporate Service Corps-Teilnehmer Jens Heidelberg


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Peter Kusterer

Leiter, Corporate Citizenship & Corporate Affairs
IBM Deutschland GmbH

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