Direkt zum Inhalt

Chancengleichheit

Diversity & Inclusion als Erfolgsfaktor

Vielfalt aus Überzeugung

Wir glauben, dass die Vielfalt von Menschen, ihren Anschauungen und Ideen Voraussetzung ist für unsere Fähigkeit, innovative und überlegene Technologien und Lösungen zu entwickeln. Schon lange hat IBM das Potenzial von Diversity erkannt und weltweit zahlreiche Initiativen und Programme ins Leben gerufen, um Vielfalt zu fördern und Chancengleichheit zu verwirklichen.

Unsere Diversity Strategie

Als einer der Unterzeichner der Charta der Vielfalt hat IBM ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen, dass gelebte Vielfalt und Wertschätzung jeder und jedes Einzelnen positive Auswirkungen auf die Gesellschaft in Deutschland hat. IBM als global agierendes Unternehmen hat schon früh erkannt, dass sich Offenheit, Verständnis und Anerkennung sowohl von Unterschieden als auch von Gemeinsamkeiten in unserer Unternehmenskultur wiederfinden müssen.

Dieser weltweit geltende Unternehmensgrundsatz besteht bereits seit 1953 und bedeutet vor allem die Achtung von Würde und Rechten des und der Einzelnen. Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren persönlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Kompetenzen optimal einbringen und weiterentwickeln können.

Vielfalt ist auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Die individuellen Potenziale und Perspektiven unserer weltweiten Teams ermöglichen es uns, kreativ und innovativ zu agieren. Dies schafft gleichermaßen Vorteile für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und auch für unsere Kunden. Indem wir intern die Strukturen am Markt widerspiegeln, können wir die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse besser erkennen und verstehen und sind damit in der Lage, optimale Lösungen zu entwickeln.

Im Rahmen unserer Diversity Strategie fokussieren wir auf verschiedene Zielgruppen und Themen. Zur Förderung der Vielfalt im Unternehmen sprechen wir insbesondere Frauen, Menschen mit unterschiedlichem kulturellen, ethnischen oder religiösen Hintergrund, Menschen mit Behinderungen, Menschen verschiedener sexueller Orientierung und Identität und Menschen allen Alters an. Außerdem nimmt das Thema Work/Life Integration einen hohen Stellenwert ein.

Unser Engagement wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Beispielsweise trägt IBM Deutschland seit 1999 ununterbrochen das Total E-Quality Prädikat für vorbildliches Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalpolitik.

Frauen bei IBM

"Gleiche Arbeit für gleichen Lohn": Das versprach IBM Gründer T. J. Watson sen. seinen Mitarbeiterinnen bereits 1934 - drei Jahrzehnte vor der gesetzlichen Verpflichtung zur Gleichstellung. Eingestellt wurden die ersten Frauen schon viele Jahre vorher, noch lange bevor sie in den USA das Wahlrecht erhielten. Das Thema Chancengleichheit für Frauen hat bei IBM eine lange Tradition und ist nach wie vor ein Schwerpunkt unseres internen und externen Engagements.

Dazu hat IBM ein bundesweites Gremium etabliert, welches die Geschäftsführung in allen frauenrelevanten Themen berät. Das German Women's Leadership Council (GWLC) verfolgt einerseits interne Projekte zur Förderung von Frauen, möchte aber ebenso die Denkweise bezüglich Chancengleichheit von Frauen in Beruf und Gesellschaft verändern. Hierfür engagieren sich die Mitglieder des GWLC beispielsweise mit Vorträgen an Hochschulen, in Gremien, Verbänden und öffentlichen Institutionen. Auch Mentoringprogramme für Studentinnen werden vom GWLC betreut.

Um bereits Schülerinnen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern, beteiligt sich IBM Deutschland an über zehn Standorten am Girls'Day. Seit 2002, also von Anfang an, bieten wir jedes Jahr interessierten Schülerinnen durch Vorträge und Workshops einen Einblick in die beruflichen Perspektiven in der IT-Branche.

Berufstätigen Frauen bietet der Fachkongress WoMenPower die Möglichkeit, durch Workshops, Diskussionen und Networking ihre Kompetenzen auszubauen und neue Berufsperspektiven zu entwickeln. IBM unterstützt das vielfältige Programm zu Karrierefragen, Erfolgsstrategien im Beruf und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Auch auf internationaler Ebene fördern wir Konferenzen für Frauen und unternehmensübergreifende Frauennetzwerke wie beispielsweise das "Women's International Network"(W.I.N.). Im Rahmen unserer Karriereentwicklungsprogramme nehmen an derartigen Veranstaltungen auch unsere weiblichen Talente teil. Durch Angebote wie diese wollen wir den Frauenanteil auf allen Ebenen erhöhen.

Menschen verschiedener sexueller Orientierung und Identität

Wir sind davon überzeugt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich frei zu ihrer sexuellen Orientierung und Identität bekennen können, zufriedener, selbstbewusster und auch leistungsfähiger sind. Deshalb ist für uns ein respektvoller und offener Umgang mit dem Thema GLBT (Gay, Lesbian, Bisexual & Transgender) selbstverständlich und ein dementsprechendes Arbeitsumfeld unerlässlich. Auch bei den Personalprozessen hat IBM die gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen und die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften zur Ehe umgesetzt.

Das weltweite IBM Mitarbeiternetzwerk EAGLE (Employee Alliance for Gay, Lesbian, Bisexual and Transgender Empowerment) trägt auch in Deutschland zur Stärkung der Akzeptanz für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle in Beruf und Gesellschaft bei. Das Netzwerk versteht sich als Ansprechpartner für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, pflegt den Kontakt zu externen Organisationen und nimmt als anerkanntes IBM Gremium an öffentlichen Veranstaltungen teil. Der Austausch mit anderen Unternehmensnetzwerken findet im Rahmen der Initiative PrOut@Work statt. EAGLE in Deutschland, als einer der Mitbegründer, engagiert sich hier mit Anderen, um das Bewusstsein für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu steigern.

GLBT als eine der Diversity Dimensionen rückt auch am Markt immer stärker in den Fokus – mehr und mehr Kunden und Geschäftspartner beziehen Diversity-Aspekte bei der Auftragsvergabe ein. Für die Positionierung von IBM als GLBT-freundlichen Arbeitgeber sowie als attraktiven Kooperationspartner setzt sich insbesondere die deutschlandweit agierende Arbeitsgruppe "GLBT Taskforce" ein.

Die Unterstützung externer Veranstaltungen ist in diesem Zusammenhang fester Bestandteil unserer Diversity-Strategie. So war die IBM im Jahr 2010 auf Europas erster Karrieremesse für Schwule, Lesben und Freunde, der MILK, vertreten. Ziel der MILK ist es, Unternehmen zu präsentieren, die an den Erfolg von Diversity-Management glauben und sich vor allem im Bereich GLBT Diversity durch ein überdurchschnittliches Engagement auszeichnen. Durch Fachvorträge, Workshops und die Vorstellung der beteiligten Unternehmen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über GLBT am Arbeitsplatz informieren. Wir wollen unsere erfolgreiche Partnerschaft mit MILK auch in Zukunft fortsetzen.

Weiterhin pflegt IBM Kontakt zu verschiedenen Organisationen, die sich zu dem Thema GLBT Diversity engagieren. Wir arbeiten mit zwei angesehenen Organisationen homosexueller Berufstätiger in Deutschland zusammen. Mit dem Völklinger Kreis, dem führenden Netzwerk schwuler Manager, Unternehmer und Freiberufler, kooperieren wir seit langem. Ebenso stehen wir in Verbindung mit den Wirtschaftsweibern, dem Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte. IBM unterstützt außerdem ausgewählte Initiativen wie das Projekt Regenbogenfamilien des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (LSVD). Unter einer Regenbogenfamilie versteht man eine Familie mit lesbischen Müttern bzw. schwulen Vätern sowie deren Kindern. Der LSVD möchte hiermit die Diskussion zu diesem Thema anregen.

Unser Engagement findet auch extern Anerkennung. IBM Deutschland erhielt im Oktober 2010 den Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreises für hervorragendes GLBT Diversity Management. IBM belegt hier auch weltweit eine Spitzenposition. Im Juni 2010 wurden wir von der International Gay and Lesbian Chamber of Commerce (IGLCC) als lesben- und schwulenfreundlichstes Unternehmen der Welt ausgezeichnet.

Menschen mit Behinderungen

Die Personalpolitik und das tägliche Miteinander bei IBM basieren auf Chancengleichheit und respektvollem Umgang mit allen Beschäftigten. Wir schätzen die besonderen Fähigkeiten und das Potenzial jedes und jeder Einzelnen und fördern Einstellung, Beschäftigung und Integration von Menschen mit Behinderungen. Auch bei diesem Thema nimmt IBM eine Vorreiterrolle ein: bereits 1914 – 76 Jahre vor Einführung entsprechender gesetzlicher Grundlagen – wurde in den USA der erste Mitarbeiter mit Behinderung eingestellt. Nicht nur als Arbeitgeber sehen wir uns einem integrativen Arbeitsumfeld verpflichtet, auch für unsere Kunden sind wir bei der Gestaltung von barrierefreien Lösungen ein kompetenter Ansprechpartner. Wir entwickeln und optimieren Anwendungen, die behinderten Menschen den Zugang in Alltag und Beruf ermöglichen. Durch die Einbindung von Menschen mit Behinderungen in unsere Projektteams können wir dabei ein besseres Verständnis für barrierefreie Lösungen schaffen und unsere Kunden bei der entsprechenden Gestaltung ihrer Anwendungen bestmöglich unterstützen.

Darüber hinaus nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung durch unsere langjährige Mitarbeit bei der Stiftung barrierefrei kommunizieren wahr. Der Verband versteht sich als Plattform für einen intensiven Dialog zu den Bedürfnissen behinderter Menschen, stellt Handlungsempfehlungen für Online-Lösungen zur Verfügung und bietet Beratung, sowohl für die Anbieter als auch für die Anwender. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und seine Mitgliedsunternehmen verfolgen dieses Thema im Fachausschuss "Barrierefreiheit" ebenfalls mit hoher Aufmerksamkeit. IBM hat sich neben anderen namhaften Unternehmen seit Gründung des Ausschusses an der Diskussion beteiligt.

Seit Dezember 2009 kooperiert die IBM im Rahmen einer "Academic Partnership" mit der Freien Universität Berlin. Ziel ist es, Studentinnen und Studenten mit Behinderungen zu einer Bewerbung auf unsere Praktikaangebote zu begeistern. Zudem wird ein Projekt der Arbeitsgruppe "Künstliche Intelligenz" im Fachbereich Informatik unter der Leitung von Prof. Dr. Raúl Rojas gefördert. Die Projektgruppe entwickelt ein innovatives Lesegerät für Menschen mit Sehbehinderung ("InformA"), das durch eine einfache Bedienbarkeit Unterstützung im Alltag bietet.

Die Selbsthilfevereinigung ProRetina Deutschland e.V. ist der zweitgrößte Verband blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland mit Fokus auf Netzhautdegenerationen. Alle zwei Jahre wird eine bundesweite Tandem-Radtour mit sehenden und sehbehinderten Menschen organisiert, um auf dieses Krankheitsbild aufmerksam zu machen. IBM Deutschland ist seit mehreren Jahren Sponsor dieser Tour.

Kulturelle Vielfalt

Unsere kulturelle Herkunft ist ausschlaggebend für nahezu alle Bereiche unseres Lebens: Wie wir uns verhalten, woran wir glauben, wie wir kommunizieren und arbeiten - dies hängt untrennbar damit zusammen. Um erfolgreich zu sein, ist es in einem global agierenden Unternehmen wie der IBM essentiell, kulturelle Unterschiede nicht nur zu akzeptieren, sondern vielmehr wertzuschätzen, zu fördern und das damit verbundene Potenzial zu nutzen.

Denn tagtäglich kooperieren wir in kulturell gemischten Teams über nationale Grenzen hinweg mit Kundinnen und Kunden aus allen Teilen der Welt. Die Zusammensetzung der Teams erfolgt dabei einzig und allein auf Basis der fachlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - ganz nach dem Motto "best person for the job".

Zu den Fachkompetenzen zählen wir dabei auch die "kulturelle Intelligenz" unserer Belegschaft. Denn um erfolgreich kulturübergreifend zu arbeiten, reicht es nicht kulturelle Unterschiede lediglich zu kennen. Vielmehr müssen sie in der Zusammenarbeit bemerkt und berücksichtigt werden, um als Team erfolgreich zu sein. Daher liegt bei IBM ein besonderer Fokus auf der Schaffung und Entwicklung eben dieser kulturellen Intelligenz. Die Bildung einer solchen Kompetenz erfordert eine Anpassung der eigenen Denkweise und des eigenen Verhaltens in der Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kulturen und ist deshalb Bestandteil unserer globalen Kompetenzmodells.

Das Projekt "Junge MigrantInnen als Lotsen" - kurz: JuMiLo - setzt sich dafür ein, junge Menschen mit Migrationshintergrund zusammenzubringen. Die Unterstützung des Integrationsprozesses steht dabei im Vordergrund. An deutschlandweit 15 Standorten können sich Jugendliche mit Migrationshintergrund als Lotsinnen und Lotsen an dem Projekt beteiligen oder an den Angeboten teilnehmen. Das breite Angebot reicht von Sportkursen über Nachhilfe bis hin zu Konversationskursen in Deutsch und Bewerbungstrainings. IBM engagiert sich bei JuMiLo durch gemeinsame Projekte mit unserem Nachwuchs aus den Hochschulprogrammen und als Unterstützer von Weiterbildungsveranstaltungen für die jungen Migrantinnen und Migranten.

"Bridge IT" ist ein EU-Projekt der Stiftung digitale Chancen, an dem sich IBM ebenfalls beteiligt. Es sollen die Möglichkeiten zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Integration von Migrantinnen und Migranten untersucht und gefördert werden. Aufgrund von steigenden Migrationszahlen in der Europäischen Union stellt sich auch die Frage, wie diese Technologien die Zielgruppe im täglichen Leben, beispielsweise im Bereich Bildung, unterstützen und ihnen die Teilnahme an der Informationsgesellschaft ermöglichen können.

Außerdem sind wir bestrebt, Talente mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen für uns als Arbeitgeber zu begeistern und deren Potenziale zu fördern, damit wir die Vielfalt der Gesellschaft auch in unserer Belegschaft widerspiegeln. Besonders erfolgreich sind dabei unsere Hochschulprogramme, bei denen wir einen steigenden Anteil an Studentinnen und Studenten mit Migrationshintergrund verzeichnen.

Menschen unterschiedlichen Alters

Während die Lebenserwartung in Deutschland wächst, geht die Zahl der Geburten seit Jahrzehnten immer weiter zurück. Gleichzeitig hat sich die ethnische und kulturelle Vielfältigkeit aufgrund von Zuwanderung verstärkt. Unsere Bevölkerung wird daher immer älter und gemischter, die Bevölkerungszahl sinkt. Der demografische Wandel betrifft uns alle und wird unsere Gesellschaft dauerhaft verändern, was selbstverständlich auch Auswirkungen auf Wirtschaft und Unternehmen hat.

Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2005 die Initiative Forum Demografischer Wandel des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen. Ziel ist es, der Öffentlichkeit die Bedeutung der Thematik bewusst zu machen, sowie Konzepte und konkrete Handlungsvorschläge zu erarbeiten.

Neben wenigen anderen Unternehmen hat sich auch IBM am Forum beteiligt. In ganztägigen Workshops und einer Abschlusskonferenz wurden die Handlungsfelder Bildung, Familie und Integration betrachtet. Dabei standen deren Erfolgsfaktoren und Hemmnisse bei der Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels im Fokus. Gemeinsam mit weiteren Unternehmensvertretern konnte IBM die Sichtweise der Wirtschaft in die Diskussion mit Bildungseinrichtungen und Vertretern gemeinnütziger Organisationen einbringen.

Auch unternehmensintern tragen wir der demografischen Entwicklung Rechnung. Wir haben eine Reihe von Angeboten geschaffen um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jeder Lebensphase optimal unterstützen zu können: Ob als junge Berufsanfängerin, als berufstätiger Vater, bei dem Wunsch nach einem weiterbildenden Studium oder der schrittweisen Entlastung kurz vor der Pensionierung – wir bieten unseren Angestellten die nötigen Mittel, um erfolgreich darauf reagieren zu können.

Work/Life Integration

Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges Ziel unserer Personalpolitik. Im Rahmen unserer Angebote zur Work/Life Integration unterstützen wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBM dabei, für sich das Gleichgewicht zwischen beruflichen Herausforderungen, Familie und Freizeit zu finden. Mit unseren Work/Life Programmen, insbesondere bei der Arbeitsflexibilität, nehmen wir schon seit Jahren eine Vorreiterrolle ein und setzen mit unseren Initiativen neue Standards: Als eines der ersten Unternehmen haben wir beispielsweise die Vertrauensarbeitszeit eingeführt.

Grundsätzlich ist es allen IBMerinnen und IBMern freigestellt, wann und wo sie arbeiten. Mobiles Arbeiten und Zeitsouveränität gewähren die bestmögliche Flexibilität im Hinblick auf die Integration von Beruf und Privatleben und den sich im Laufe des Lebens wandelnden persönlichen Verhältnissen. Des Weiteren bieten wir flexible Modelle zur Arbeitszeitreduzierung, etwa für eine Fortbildung oder zur Übernahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Gänzlich ruhende Arbeitsverhältnisse sind dabei ebenfalls möglich: Im Rahmen eines Sabbaticals können Interessentinnen und Interessenten beispielsweise eine Auszeit von sechs bis achtzehn Monaten vom Berufsleben in Anspruch nehmen.

Auch mit unserem Angebot zur Pflegezeit sind wir der aktuellen Diskussion in Politik und Gesellschaft voraus. Wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Pflege von Angehörigen übernehmen, können sie eine per Tarifvertrag abgesicherte Pflegezeit von bis zu drei Jahren in Anspruch nehmen. Anstelle eines ruhenden Arbeitsverhältnisses ist auch eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit möglich. Nachdem wir schon seit Jahren die Elternzeit, weit über gesetzliche Standards hinaus, auf sechs Jahre erhöht haben, wurde mit der Pflegezeit ein weiteres Instrument zur optimalen Integration von Beruf und Privatleben geschaffen.

Bei der Kinderbetreuung haben wir neue Projekte ins Leben gerufen und engagieren uns für innovative Konzepte wie etwa famPLUS.de. Der famPLUS.de Familienservice ist eine von jungen Eltern gegründete Internetplattform und stellt einen Marktplatz für familienunterstützende Dienstleistungen dar. So werden über die seriöse Online-Plattform Betreuungspersonen wie beispielsweise Babysitter oder Tagesmütter an berufstätige Eltern vermittelt. Das vom europäischen Sozialfonds gesponsorte Projekt wird auch von IBM unterstützt.

Für unser Mitarbeiternetzwerk "Coaches for working mums and dads" wurde die IBM beim Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2008" mit einem Sonderpreis in der Kategorie "Wiedereinstieg" ausgezeichnet. Die Coaches sind erfahrene, engagierte IBM Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Beruf, Kinder und Privatleben auf vielfältige Art und Weise erfolgreich in Einklang bringen. Der persönliche Erfahrungsaustausch und ein individuelles Coaching sollen interessierte Eltern bei IBM vor, während und nach deren Elternzeit umfassend unterstützen und betreuen, damit auch sie familiäre Anforderungen und das Berufsleben erfolgreich vereinbaren können.

Zum Informations- und Erfahrungsaustausch rund um das Thema Teilzeit hat sich unser Mitarbeiternetzwerk "Part-time Community Germany" gegründet. Auf dieser Plattform werden nicht nur Ideen und Anregungen ausgetauscht, sondern beispielsweise Role Models identifiziert und gemeinsame Projekte angestoßen. Die Community steht allen IBM Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offen – Teilzeit-Arbeitenden oder solchen, die es evtl. werden möchten genauso wie ihren Führungskräften.

Wir helfen Ihnen gerne

Haben Sie Fragen zu Diversity bei IBM?

Interesse geweckt?

Sind Sie bereit für IBM?

Hier finden Sie Informationen für Ihre Bewerbung.