IBM Deutschland Forschung und Entwicklung

2003 – das Jubiläumsjahr
50 Jahre Innovationen für den Weltmarkt


Das deutsche IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum blickte 2003 auf 50 Jahre Innovation in der Hard- und Software-Entwicklung zurück. Seit 1953 treibt die Böblinger Ideenschmiede in enger Zusammenarbeit mit anderen IBM Forschungs- und Entwicklungsstätten strategische Entwicklungen und Technologien der IBM Corporation voran.

Das Entwicklungszentrum in Böblingen ist eine der wenigen Entwicklungsstätten der IBM, bei der von Anfang an sowohl Hard- als auch Software für den Weltmarkt auf der Agenda standen. Die heute rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählende Tochtergesellschaft der IBM Deutschland nahm 1953 mit nur acht Mann ihre Arbeit auf. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sie sich zu einem strategischen Entwicklungs- und Dienstleistungszentrum für IBM am Standort Deutschland mit weltweiter Produktverantwortung.

Zu den Meilensteinen aus Böblingen, zählen beispielsweise 50 Jahre kontinuierlicher Chip- und Serverentwicklung: Von der ersten Rechnerfamilie S/360 bis hin zur Portierung des freien Betriebssystems Linux auf einen Großrechner - eine Revolution in den IT Zentren von Unternehmen und ein wichtiger Schritt für Linux auf seinem Weg zu einem anerkannten Betriebssystem.

Die Böblinger Software-Entwicklung konzentrierte sich in den ersten Jahrzehnten vor allem auf Betriebssysteme für die im Hause entwickelten Grossrechner. Seit den 90er Jahren übernimmt Böblingen auch die Verantwortung in der Entwicklung von so genannter Middleware - namentlich WebSphere mit seinen marktführenden Portallösungen sowie Next Generation Sprachtechnologien. Darüber hinaus arbeiten die Teams im Bereich DB2 Information Management an Data Management Lösungen und Suchtechnologien für das Auffinden von relevanten Informationen in heterogenen Unternehmensnetzwerken.

Zur Verbesserung der teilweise komplexen Unternehmensinfrastrukturen in vielen Industrien arbeiten Experten des Böblinger Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Optimierung solcher Strukturen durch den Einsatz von Tivoli Software Technologien.

Große Tradition hat in Böblingen auch die Unterstützung und Weiterentwicklung offener Standards - neben dem oben erwähnten Linux gehören dazu auch XML, Voice XML oder Web Services.