Beim Förderwettbewerb E-Energy des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) wurden zwei Projekte mit IBM Beteiligung ausgezeichnet. Die "Modellstadt Mannheim" will mit intelligenten Stromnetzen die Energieeffizienz verbessern. "MEREGIO" ist ein Forschungsvorhaben, um den CO2-Ausstoß in Ballungsräumen zu verringern.
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| Staatssekretärin Dagmar Wöhrl eröffnet die Preisverleihung |
Auf
der CeBIT vergab Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin des
Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, die Preise des
Technologiewettbewerbs "E-Energy". Mit diesem Wettbewerb, der ein
Volumen von 60 Millionen Euro hat, fördert das BMWi die effiziente
Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Elektrizität durch innovative
Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).
In
ihrer einleitenden Keynote brachte Dagmar Wöhrl zum Ausdruck, wie
wichtig "Green IT" ist: "Die IKT-Branche ist eine Wachstumsbranche. Wir
müssen Energie effizient nutzen, um in Zukunft keine Engpässe in der
Stromversorgung zu bekommen." Anschließend zeichnete sie sechs der
Modellprojekte aus, die es ins Finale des Wettbewerbs geschafft hatten.
Modellstadt
Mannheim – intelligente Stromnetze für die Metropolregion Rhein-Neckar
Das
Projekt "Modellstadt Mannheim" hat die Verbesserung der
Energieeffizienz und der Netzqualität in der Metropolregion
Rhein-Neckar zum Ziel. Kern ist eine offene Plattform, mit der Kunden
die Menge, den Preis und die Herkunft ihrer Energie nach eigenem
Ermessen wählen können. Diese Plattform unterstützt die Einspeisung von
erneuerbarem und dezentral produziertem Strom, wodurch verlustreiche
Transporte und der Aufbau von Energiespeichern vermieden werden. Ein
wichtiger Aspekt des Projektes ist ein "Energie-Butler", der es
Verbrauchern ermöglicht, den Energieverbrauch in Echtzeit zu überwachen
und so einen persönlichen Beitrag zu mehr Energieeffizienz zu leisten.
MEREGIO
– Aufbruch zu Minimum Emission Regions
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| Das erfolgreiche MEREGIO-Team |
Ziel
des Forschungsvorhabens MEREGIO (Minimum Emission Region) ist es, in
Ballungsräumen den CO2-Ausstoß zu verringern. Im Modellversuch wird das
Konzept in der Region Karlsruhe/Stuttgart erprobt. Zur Beurteilung der
Wirksamkeit der Maßnahmen wird eine "Minimum Emission"-Zertifizierung
für die Regionen entwickelt.
Bei beiden
Projekten handelt es sich um sogenannte Verbundvorhaben aus maximal
sechs Konsortialpartnern, in denen IBM Hardware und Software sowie
Services und flexible On Demand Business Lösungen anbietet.


