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THINK! 03/2009

New Intelligence hilft Anwendern in Unternehmen, sich in den Datenströmen zurechtzufinden.

Trusted Information vermittelt verlässliche und vollständige Informationen und stützt damit die strategische und operative Unternehmensführung.

New Intelligence
Von Daten zu Informationen

Der umfassende Ansatz bietet Unternehmen Mittel und Wege, aus der Datenflut relevante Informationen zu extrahieren und sie für ­verlässliche strategische Entscheidungen zu nutzen.

Die Datenflut wächst unaufhaltsam. Dazu tragen nicht nur Menschen am Computer bei, sondern in zunehmendem Masse die mobile Kommunikation, Geräte mit Sensoren, RFID-Tags, GPS-Navigations­instrumente, Smart Meters (intelligente Zähler) und dergleichen. 2010 werden schätzungsweise 988 Exabytes an digitalem Wissen existieren, was gemäss IDC annähernd der doppelten Grösse des gesamten heutigen Internets entspricht. Innert sieben Jahren wird sich diese Menge verdoppeln, bis 2023 verachtfachen und zu 75 Prozent aus neuen Daten und Informationen bestehen. 80 Prozent des Datenwachstums geht auf das Konto unstrukturierter Informationen, die sich nicht direkt auswerten lassen. Dazu gehören Video-, Bild- und ­Tondaten, aber auch die rund 200 Milliarden E-Mails, die jeden Tag verschickt werden.

Als Folge davon drohen Unternehmen in der Datenflut förmlich zu ertrinken. Es gelingt nicht mehr, vertrauenswürdige und relevante, sogenannte Trusted Informationen zu extrahieren. Darunter versteht man Informationen, die erstens signifikant sind, in der richtigen Form vorliegen und für die ein grundlegendes Verständnis besteht. Zweitens erlauben diese Informationen einen Einblick in den Geschäftsgang in Echtzeit und sind an jedem benötigten Ort verfügbar. Drittens sind sie korrekt und vollständig und erst damit für die strategische und operative Unternehmensführung nutzbar. Zusammenhängende Informationen sind abgeglichen und erlauben so eine einzige, ganzheitliche Sicht auf dieselben. Und viertens sind diese Informationen akkurat – komplexe, sich womöglich widersprechende Daten sind bereinigt und werden validiert zur Verfügung gestellt.

Erst mit solchen Trusted Informationen erhält der Benutzer Einblick mit der von ihm gewünschten Sichtweise. So interessiert sich beispielsweise der Produktionsleiter bei den Quartalszahlen für detaillierte Angaben zu Absatz, Marge und Produktionskosten, während der CEO die Informationen vielleicht für Analysen aufgeschlüsselt nach Absatzmärkten benötigt.

Doch die Realität sieht anders aus: Die meisten Unternehmen beherrschen die Menge an Daten und ihre Unstrukturiertheit nicht. Daten werden nicht effektiv erfasst, aufbereitet, analysiert und verfügbar gemacht. Als Folge nutzen Geschäftseinheiten die gewonnenen Informationen nur suboptimal für Planung und Reporting: In einer von IBM durchgeführten Befragung geben 85 Prozent der CIOs an, dass ihr Informations-Management zur Zeit ungenügend ist. 70 Prozent der Entscheidungsträger erhalten keine richtigen Vorhersagen zu künftigen Marktmöglichkeiten und -problemen. Die Manager gehen davon aus, dass mangelnde Entscheidungsgrundlagen die Unternehmensleistung beeinträchtigen. Und 59 Prozent der Entscheidungsträger haben keinen Zugang zu wichtigen Informationen entlang der eigenen Wertschöpfungskette. Die wachsende Datenflut und ein verändertes wirtschaftliches Umfeld verlangen in der Konsequenz nach neuen Wegen im Umgang mit Daten, ihrer Aufbereitung zu gesicherten Informationen sowie ihrer Verteilung.

  • twisty-trigger Datenflut wird immer grösser

    Dank moderner Informatik- und Kommunikationstechnologien lässt sich heute praktisch jeder Winkel der Erde in kürzester Zeit erreichen. Und die Globalisierung hat zu weltumspannendem Handel und länderübergreifenden Konzernen geführt. Auch KMU agieren überregional und global. Doch diese Umstände allein garantieren noch kein nachhaltiges Wachstum. Um weiter erfolgreich bestehen zu können, müssen Unternehmen also umdenken, die zunehmende Digitalisierung nutzen und nach neuen, intelligenten Lösungen zur Datenhandhabung suchen. Heutige Technologien ermöglichen es, praktisch alles – Waren und Güter, den Verkehr, das Wetter, die Kommunikation, Patientendaten usw. – zu überwachen und die gewonnen Daten zu speichern und auszuwerten. Bereits nächstes Jahr werden Unternehmen auf die Daten von rund 30 Milliarden RFID-Tags zurückgreifen können, werden eine Milliarde Kamera-Handys Bilder und Navigationsdaten liefern und zwei Milliarden Menschen über das Internet kommunizieren. Etwa eine Billion Geräte bilden dann ein „Internet der Dinge“, und mit der Hilfe von Satelliten- und Wetterdaten können neue Erkenntnisse über die Wetterentwicklung gewonnen werden, was beispielsweise der Landwirtschaft, dem Flugverkehr oder der Schifffahrt zugute kommt.

    All diese unterschiedlichen Datenquellen liefern das Rohmaterial, auf dessen Basis Unternehmen schnell und präzise auf Veränderungen reagieren und künftige Ereignisse besser vorhersagen können. Heute sind die nötigen Technologien vorhanden, um dieses Potenzial zu nutzen und Informationen zu extrahieren, die relevant, korrekt und rechtzeitig verfügbar sind. Im Rahmen der Smarter Planet Initiative adressiert IBM mit New Intelligence diese Aspekte mit einem Bündel von Lösungen und neuen Beratungsdienstleistungen. New Intelligence steht dabei für eines der vier Themen, mit denen IBM intelligente Lösungen für eine nachhaltige Zukunft anstrebt: Dynamic Infrastructure behandelt die zunehmende Konvergenz von Unternehmens- und IT-Infrastruktur und liefert Ausgangsdaten sowie Messergebnisse, die mittels New Intelligence in Entscheidungsgrundlagen gegossen werden können. Das wiederum kann zu einem energiesparenden Handeln führen, wie es Green & Beyond anpeilt. Smart Work schliesslich verändert dank moderner Kommunikationstechnologien und -geräte die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten.


  • twisty-trigger Von Daten zu Informationen: die Formel

    New Intelligence unterstützt Unternehmen beim Aufbau einer lückenlosen Informationskette. Dazu gehören die drei Kernelemente Information Agenda (IA), Business Analytics and Optimization (BAO) und Information Infrastructure Solutions (IIS). Sie sind gewissermassen die Formel, aus der sich New Intelligence als zukunftsweisende Form der Nutzung von Informationen ergibt.

    Die Information Agenda bildet die Basis. Es handelt sich hier um eine bewährte, effektive Methode zur Schaffung, Bereitstellung und Nutzung vertrauenswürdiger Informationen. Dieser Ansatz integriert Informationsstrategie, Informations-Governance, die Unternehmensinfrastruktur und eine Roadmap zur Implementierung. Die Information Agenda umfasst auch die Tools und Technologien, um Daten- und Content-Silos nutzbar zu machen und zu zuverlässigen integrierten Informationsquellen auszubauen. Dazu gehören unter anderem Instrumente zur Datenhaltung (Master Data und Metadata Management) sowie zur Datenbewirtschaftung (Information Integration, Enterprise Content Management oder Dynamic Warehousing).

    IBM Business Analytics and Optimization hingegen fokussiert auf die Stärken von IBM im Bereich Analysemethoden und -verfahren. Sie vereint die Fähigkeiten der IBM Forschungsteams zur Lösung aussergewöhnlich umfangreicher und komplexer Probleme mit den Branchenkenntnissen und dem Know-how der Consulting Teams. Das Leistungsspektrum gliedert sich in Lösungen für Business Intelligence und Performance Management sowie Advanced Analytics. Erstere stellt Software und Services für Planung, Budgetierung, Performance Monitoring und Reporting bereit und schafft dank herausragender Überwachungs- und Analysefähigkeiten (Dashboards, Scorecards) besser abgestützte Grundlagen für Entscheide. Advanced Analytics steht für die Anwendung komplexer mathematischer Modelle, Deep Computing, Simulation und weiterer Optimierungsfunktionen. Darunter fallen etwa forensische Analysen und weitere Funktionen zur Beantwortung anspruchsvoller Problemstellungen, zum Beispiel zur Lieferkette, zum Risikomanagement oder für Marketingzwecke. Die Ergebnisse können Risiken vermeiden oder zumindest reduzieren, operative Resultate mit grösserer Gewissheit voraussagen, genauere Prognosen über künftige Entwicklungen liefern oder gar zur grundlegenden Umgestaltung von Geschäftsprozessen führen.

    Dieses Leistungsspektrum wird ergänzt durch Planungen zum Informations-Management sowie zur Optimierung der Informationsprozesse und stellt damit die Einhaltung von Richtlinien (Compliance, Governance) sicher.

    Damit die Datenflut überhaupt bewältigt werden kann, ist eine IT-Infrastruktur nötig, die gleichermassen leistungsfähig, effizient und sicher arbeitet. Information Infrastructure Solutions integrieren Server, Datenspeicher, Software und Netzwerkkomponenten. Dieses Infrastrukturpaket stellt sicher, dass benötigte Informationen jederzeit und an jedem gewünschten Ort verfügbar sind und die Datenhaltung rechtlichen Anforderungen entspricht. Gleichzeitig sorgen Information Infrastructure Solutions dafür, dass die Vorgaben zur Aufbewahrung und Archivierung sowie die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Mit New Intelligence, dieser einmaligen Kombination aus Technologie, Forschung und Beratung, unterstützt IBM Unternehmen dabei, Informationsstrategie und -management durchgängig zu planen, zu implementieren, den Betrieb effizient und sicher zu gestalten und so wieder die Kontrolle über essentielle Daten zu erlangen. Die Umwandlung von Daten zu Trusted Informationen sowie die Nutzung derselben im Sinne von New Intelligence geben Unternehmen neue Fähigkeiten zur Optimierung von Geschäftsprozessen, der Zusammenarbeit und der Einführung von Neuerungen am Markt.

    Zukunftsorientierte Unternehmen können aufgrund der gewonnenen Informationen die gesamte Wertschöpfungskette verbessern, weil sie jederzeit optimal informiert sind. Dies erlaubt die Verbesserung der gesamten Prozesskette im Betrieb, führt dadurch zu einer verbesserten Wettbewerbsposition des Unternehmens und wirkt sich zudem positiv auf die Innovationsfähigkeit des Betriebs aus. Entscheidungsträger können strategische Planungen aufgrund von fundierteren Prognosen durchführen und somit agieren, anstelle im Nachhinein auf Ereignisse reagieren zu müssen. Damit trägt New Intelligence dazu bei, dass Unternehmen effizienter und profitabler arbeiten. Einige Firmen haben diesen Weg bereits erfolgreich beschritten, wie die folgenden Beispiele zeigen.

    New Intelligence gibt Unternehmen neue Fähigkeiten zur Optimierung von Geschäftsprozessen, der Zusammenarbeit und der Einführung von Neuerungen am Markt.


  • twisty-trigger Die Datenflut zum Vorteil genutzt

    Die deutsche Impire AG liefert Fernsehstationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Echtzeitanalysen während Fussballspielen. So lässt sich beispielsweise eine strittige Offside-Situation mittels dreidimensionaler Computergrafiken aus allen Blickwinkeln klären. Und bei der Auswechslung eines Spielers kommen Fernsehzuschauer in den Genuss wichtiger statistischer Informationen über Laufpensum und Torschüsse und können sich dadurch selbst ein Bild über die Leistung des Spielers machen.

    Für diese Auswertung berücksichtigt Impire Informationen aus Hunderten von Quellen wie etwa Kameras am Spielfeldrand oder sogenannten Scouts, welche alle statistischen Informationen eines Spielers, wie gelbe und rote Karten, Torschüsse und Laufpensum aufnehmen. Leistungsfähige Datenmanagement- und Analysewerkzeuge ermöglichen in der Folge die Echtzeitauswertung der gesammelten Daten. Die Qualität der Resultate hat dazu beigetragen, dass Impire den Umsatz um 15 Prozent steigern konnte und in Österreich und der Schweiz 40 Prozent Marktanteil dazugewann.

    Von jederzeit verfügbaren Trusted Informationen profitieren beispielsweise DHL-Kunden, die temperaturempfindliche Waren versenden. Der weltweit tätige Expresskurier musste in den USA für den Medikamententransport die Einhaltung der geeigneten Temperatur garantieren. Mit Hilfe von RFID-Tags, die mit Temperaturfühlern bestückt sind, überwacht DHL die Transport-Container permanent. Dadurch weiss das Transportunternehmen stets, ob die Temperatur noch innerhalb der Toleranz liegt oder ob sofortige Massnahmen erforderlich sind. Diese Informationen stehen auch den Kunden zur Verfügung, die damit die Zuverlässigkeit des Transports jederzeit überprüfen können. Mit dieser transparenten Informationspolitik konnte DHL das Vertrauen der Kunden steigern und damit auch deren Loyalität. Dieses Verfahren führt zu deutlich weniger Beanstandungen und Regulierung von Schadensfällen; der dadurch reduzierte Aufwand erhöht damit sowohl die Effizienz als auch die Profitabilität von DHL.

    Die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) betreibt im sogenannten Blue-Brain-Projekt Hirnforschung. Auf Basis von Forschungsdaten simuliert ein IBM Blue Gene Supercomputer Abläufe im menschlichen Hirn auf molekularer Ebene. Hierbei müssen Hunderttausende von Parametern berücksichtigt werden. Das führt dazu, dass innert kurzer Zeit enorme Datenmengen verarbeitet und ausgewertet werden müssen. Mit dieser Hirnsimulation gewinnt die Hochschule wertvolle Erkenntnisse darüber, wie das menschliche Zentralorgan beim Denken, Lernen und Speichern funktioniert. Diese Erkenntnisse können dann in der Medizin verwendet werden, um psychische Störungen wie Depressionen oder Schizophrenie besser zu verstehen und vielleicht eines Tages zu heilen.


  • twisty-trigger Intelligente Lösungen für eine smarte Zukunft

    Die unaufhaltsame Datenflut mit immer mehr Informationen aus immer neuen Quellen verlangt von Unternehmen also ein Umdenken, wollen sie deren Komplexität Herr werden. Sie müssen die Informationsverarbeitung auf ein neues Niveau anheben und aus der Analyse der Daten einen operativen wie strategischen Nutzen ziehen. Dann erweist sich die Datenflut als echte Chance für nachhaltiges Wachstum. New Intelligence bietet die Lösungen, mit denen Unternehmen den Schritt in eine neue, smartere Zukunft machen.


„Die Strategie bestimmt die Kennzahlen“

Professor Dr. Wilfried Lux hat als Leiter des Kompetenzzentrums für Finanzen und Controlling an der FHS St. Gallen die Entwicklung der St. Galler Management Scorecard massgeblich geprägt.


Controlling und Performance
Management sind die Schwerpunkte
der Lehr- und Forschungstätigkeit
von Professor Dr. Wilfried Lux.

Wie erkennen Unternehmen überhaupt, welche Informationen strategisch von Bedeutung sind?

Das hängt von der Unternehmensstrategie ab. Sie legt fest, welche Kennzahlen wirklich strategisch relevant sind. Idealerweise handelt es sich dabei um fünf bis zehn strategische Ziele, die schrittweise in Kennzahlen und Massnahmen übersetzt werden und somit die Basis für die Umsetzung der Strategie bilden. Es ist gut möglich, dass es sich dabei um andere Kennzahlen handelt als diejenigen, auf die sich das Unternehmen bisher abgestützt hat. Man muss klar unterscheiden zwischen strategischen Kennzahlen, Kennzahlen zur Unternehmensführung und operativen Messgrössen. Nur die strategischen Kennzahlen drücken die strategisch relevanten Informationen aus.

Die Aufgabe der IT ist es dann, diese Informationen zu liefern. Die Informatik muss deshalb heute ein gewisses Verständnis für das strategische und operative Geschäft mitbringen, um ein gleichberechtigter Gesprächspartner für das Business zu sein.

Und wie hängen diese Kennzahlen mit der Strategie zusammen?

Wenn die Strategie einmal festgelegt ist, kann die Geschäftsleitung konkrete Ziele definieren, wie zum Beispiel „Steigerung der Rentabilität um zehn Prozent pro Jahr.“ Daraus leiten sich dann die anzustrebenden Kennzahlen ab, wie etwa der Return on Investment (ROI). Um den gewünschten Zielwert der Kennzahl zu erreichen, braucht es die entsprechenden Massnahmen. Unerlässlich ist dabei die Zuteilung von Verantwortung. Nur wenn eine ganz bestimmte Person im Unternehmen für eine Massnahme, respektive die Erreichung des Zielwertes einer Kennzahl verantwortlich ist, kann das Ziel auch erreicht werden. Um die Nachhaltigkeit sicherzustellen, ist es notwendig, dem Regelkreis der Führung (Planen, Umsetzen, Prüfen, Gegenmassnahmen) beziehungsweise dem Deming-Kreislauf (Plan, Do, Check, Act) zu folgen.

Die St. Galler Management Scorecard (SGMS) ist ja eine Methode für die Umsetzung einer Strategie. Welchen Mehrwert bietet dieser Ansatz gegenüber anderen Vorgehensweisen?

Die SGMS basiert auf Untersuchungen der Kennzahlen realer Unternehmen. Eingeflossen sind die Daten finanziell erfolgreicher Firmen. Der Ansatz basiert auf Best Practices und ist empirisch abgesichert. Diese so entwickelten Referenzmodelle oder Templates dienen als Grundlage für die Umsetzung der eigenen Strategie. Auf diese Weise lässt sich eine Balanced Scorecard innert etwa drei bis vier Tagen einführen, während andere Scorecard-basierte Strategiemethoden üblicherweise etwa 20 Tage beanspruchen. Deshalb erweist sich die SGMS als sehr effizient und auch als kostengünstiger als das übliche Vorgehen. Im Unterschied zur klassischen Balanced Scorecard bietet die SGMS eine fünfte Perspektive, nämlich die externen Faktoren, d.h. gesellschaftliche, technologische, wirtschaftliche und ökologische Einflüsse. Dadurch steht die Unternehmensstrategie nicht im luftleeren Raum, sondern kann auch Chancen und Risiken berücksichtigen, die sich aus der äusseren Situation ergeben.

Natürlich benötigt auch die SGMS ein geeignetes Informatik-Tool, mit dem sich die Methode abbilden lässt. Unsere Referenzimplementation basiert auf IBM Cognos, weil diese Software die Anforderungen optimal unterstützt.

Die St. Galler Management Scorecard

Forschungsergebnisse der FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, zeigen, dass es insbesondere in KMU bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie hapert. Eine Ursache dafür sind fehlende oder qualitativ unzureichende Informationen, die für die Unternehmensführung benötigt werden. Mit der St. Galler Management Scorecard (SGMS) hat die Fachhochschule unter der Leitung von Professor Dr. Wilfried Lux ein Verfahren entwickelt, das KMU über diese Schwierigkeiten hinweghilft.

Forschungsergebnisse der FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, zeigen, dass es insbesondere in KMU bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie hapert. Eine Ursache dafür sind fehlende oder qualitativ unzureichende Informationen, die für die Unternehmensführung benötigt werden. Mit der St. Galler Management Scorecard (SGMS) hat die Fachhochschule unter der Leitung von Professor Dr. Wilfried Lux ein Verfahren entwickelt, das KMU über diese Schwierigkeiten hinweghilft.