Liebe Leserinnen, liebe Leser
Die Finanzkrise hat unsere Welt verändert. Effizienz, Risikomanagement, Sicherheit, Integrität und Transparenz werden zu glaubwürdigen Grundsätzen einer Unternehmensstrategie. Die Krise hat uns gezeigt, dass wir global stark vernetzt und deshalb verletztlich sind. Wichtige Veränderungen können nur in Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik realisiert werden. Wir müssen neue Potenziale erkennen, gemeinsam Lösungen entwickeln und Verantwortung für deren Umsetzung übernehmen.
IBM nimmt diese Verantwortung ernst und will dazu beitragen, gemeinsam mit den Kunden globale Probleme zu lösen. Anfang Jahr hat IBM Chairman und CEO Samuel J. Palmisano mit US-Präsident Barack Obama Massnahmen zur Belebung der amerikanischen Wirtschaft diskutiert. Investitionen von rund USD 30 Milliarden in digitale Infrastrukturen könnten in den USA in einem Jahr gegen eine Million neue Arbeitsplätze schaffen. Aber auch in der Energieversorgung, im öffentlichen Verkehr, im Gesundheitswesen oder in der Bildung könnten nachhaltige Effizienzsteigerungen erzielt werden.
Effiziente Systeme und Prozesse sind aber auch wichtige Erfolgsfaktoren für Unternehmen: Kosten werden reduziert, Geschäftsprozesse optimiert und deren Sicherheit sowie Zuverlässigkeit garantiert. Mit dynamischen Infrastrukturen helfen wir unseren Kunden ihre Ressourcen besser auszulasten, Qualität und Effizienz zu steigern sowie Kosten und Risiken zu minmieren. Unternehmen aller Grössen und Branchen können so ihre Wertschöpfung steigern. Dynamische Infrastrukturen bieten aber auch neue Möglichkeiten: Beispielsweise können aus der täglich wachsenden Datenmenge benötigte Informationen besser herausgefiltert und weiterverarbeitet werden. In dieser Ausgabe des Think! zeigen wir Ihnen, wie dynamische Infrastrukturen konkret eingesetzt werden.
Die IBM „Smarter Banking“-Lösung stellt den Kunden in den Mittelpunkt und ermöglicht einfaches Risikomanagement sowie die bedarfsgerechte Skalierung des Geschäfts. Wir haben dieses Modell bereits mit mehreren, global tätigen Finanzinstituten erfolgreich umgesetzt.
Andere Investitionen in mehr Dynamik haben zwei weitere Schweizer Unternehmen gemeinsam mit uns angepackt. So gelang es Schindler, dem zweitgrössten Aufzughersteller der Welt, mit Lean Management im Bereich Electronics die Produktivität, die Kosteneffizienz und die Motivation der Mitarbeiter zu steigern. Und in einer Art „Operation am offenen Herzen“ hat Max Bersinger, der grösste Schweizer Grosshändler für Spielwaren, seine gesamte IT-Infrastruktur nahtlos abgelöst und mit neuen Komponenten verstärkt.
Im „CEO Talk“ verrät Ruedi Noser, VR-Präsident der gleichnamigen, weltweit tätigen Firmengruppe und Nationalrat, was er über die Schweizer Software-Industrie als „Innovationsschrittmacher“ denkt. Er ist der Meinung, dass es hierzulande rund 20 IT-Unternehmen mit Potenzial zu globaler Präsenz gibt, und dass die Schweiz im Bereich Informationstechnologie vom Nettoimporteur zum Nettoexporteur avancieren sollte.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.
Daniel Rüthemann
Country General Manager, IBM Schweiz AG
