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Smarter Cities

Fünf Innovationen, die unsere Städte
in den nächsten fünf Jahren verändern werden


Fünf Trends in fünf Jahren

IBM sagt voraus, dass diese fünf Innovationen unsere Städte in den nächsten fünf bis zehn Jahren intelligenter machen werden. Sehen Sie sich das Video an. IBM hat, basierend auf seinem fundierten Wirtschaftswissen und technischen Know-how sowie seiner innovativen Arbeit für Kunden, fünf Prognosen dazu veröffentlicht, wie unsere Städte in den nächsten fünf bis zehn Jahren intelligenter werden.

Bis zum Januar 2015 wird die Bevölkerung in den Städten weltweit um 300 Millionen Menschen wachsen – das entspricht ungefähr der Anzahl an Einwohnern, die heute in den gesamten Vereinigten Staaten leben.

Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben bei den IBM Veranstaltungen zum Thema Smarter Cities in Berlin (DE) und New York (US) darüber diskutiert, dass eine Stadt ein „System aus Systemen“ ist, das Innovationen hervorbringen kann – und ausserdem eine Quelle enormer Mengen an Daten, deren Analyse weitere Innovationen möglich macht. Um den Herausforderungen dieser bislang beispiellosen Urbanisierung unseres Planeten zu begegnen, müssen unsere Städte intelligenter werden – vor allem die Systeme, die von den Bewohnern der Städte genutzt, missbraucht und beeinflusst werden, ob Gesundheit, öffentliche Sicherheit, Wasserversorgung, Verkehr oder Energie.


Städte werden ein stärkeres Immunsystem haben

Mit ihrer hohen Bevölkerungsdichte werden Städte auch weiterhin Brutstätten ansteckender Krankheiten bleiben. Doch in Zukunft werden die Gesundheitsbehörden genau wissen, wann, wo und wie sich Krankheiten verbreiten – und sogar, welche Stadtviertel als nächste betroffen sein werden. Wissenschaftler werden der Stadtverwaltung, Krankenhäusern, Schulen und Arbeitgebern die nötigen Instrumente für eine bessere Erkennung, Verfolgung, Vorbereitung auf und Vermeidung von Infektionen mit Krankheiten wie der Schweinegrippe oder der saisonalen Influenza zur Verfügung stellen. Zudem wird ein „Gesundheitsinternet“ entstehen, in dem anonyme medizinische Daten aus elektronischen Patientenakten auf sichere Weise ausgetauscht werden können, um die Ausbreitung von Krankheiten zu stoppen und die Gesundheit der Einwohner zu verbessern.

IBM arbeitet bereits mit Organisationen weltweit zusammen, z. B. mit der Global Health and Security Initiative der Nuclear Threat Initiative (NIT) und dem Middle East Consortium on Infectious Disease Surveillance (MECIDS), um Methoden für den Austausch von Gesundheitsdaten und für die Analyse des Ausbruchs ansteckender Krankheiten zu standardisieren.


Die Gebäude in Städten werden wie lebendige Organismen Bedingungen erkennen und darauf reagieren

Während die Bevölkerung der Städte im Rekordtempo wächst, müssen die Gebäude in diesen Städten intelligent gebaut werden. Heute werden viele Systeme eines Gebäudes – z. B. Heizung, Wasser, Abwasser und Stromversorgung – unabhängig voneinander verwaltet. In Zukunft wird die Technologie, die Gebäude verwaltet, wie ein lebendiger Organismus funktionieren, der Bedingungen schnell erkennen und entsprechend reagieren kann, um die Bewohner zu schützen, Ressourcen zu sparen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Tausende von Sensoren innerhalb der Gebäude werden die unterschiedlichsten Bedingungen wie Bewegungen, Temperatur, Feuchtigkeit, Gebäudebelegung oder Lichtverhältnisse überwachen. Das Gebäude wird nicht nur mit der Natur koexistieren – es wird sie sich zunutze machen.

Dieses System eröffnet völlig neue Möglichkeiten: Reparaturen können vorbeugend durchgeführt werden. Rettungskräfte können im Notfall schnell mit den nötigen Ressourcen eingreifen. Verbraucher und Unternehmen können ihren Energieverbrauch und CO2-Ausstoss in Echtzeit überwachen und mit geeigneten Massnahmen reduzieren. Einige Gebäude zeigen bereits Anzeichen von Intelligenz: Sie senken den Energieverbrauch, steigern die Effizienz und bieten den Bewohnern mehr Komfort und Sicherheit.

Das Dragon Hotel in Hangzhou in China hat IBM mit der Erstellung eines innovativen, vernetzten und intelligenten Systems für das Hotelmanagement beauftragt. Im Rahmen dieses Projekts, das Teil der Umstellung auf ein „smartes Hotel“ ist, wird IBM die wichtigsten Systeme des Hotels integrieren.


Autos und Busse werden ohne Benzin fahren

Zum ersten Mal wird das „E“ auf der Tankanzeige nicht mehr für „empty“, sondern für „enough“ stehen. Autos und Busse werden zunehmend ohne fossile Treibstoffe fahren. Fahrzeuge können schon bald mit neuer Batterietechnologie betrieben werden, die tage- oder monatelang nicht aufgeladen werden muss (abhängig davon, wie oft Sie fahren). IBM Forscher und Partner arbeiten an der Entwicklung neuer Batterien, mit denen Elektrofahrzeuge 500 bis 800 km statt bisher 80 bis 160 km mit nur einer Batterieladung fahren können. Und dank intelligenter Stromnetze in den Städten können Autos künftig an öffentlichen Orten aufgeladen werden und erneuerbare Energien wie Windkraft nutzen, wodurch sie nicht mehr auf Strom aus Kohlekraftwerken angewiesen sind. Damit lässt sich die Belastung durch Lärm und Abgase verringern.

IBM und das dänische Forschungskonsortium EDISON entwickeln eine intelligente Infrastruktur, um die Einführung von Elektrofahrzeugen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, im grossen Stil zu ermöglichen.


Intelligentere Systeme werden den Durst der Städte stillen und Energie sparen

Jeder fünfte Mensch hat heute keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, und die Kommunen verlieren eine alarmierende Menge an kostbarem Wasser – bis zu 50 Prozent – durch Lecks in der Infrastruktur. Hinzu kommt, dass sich der Bedarf der Menschen an Wasser in den nächsten 50 Jahren versechsfachen wird.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, werden die Städte intelligentere Wassersysteme installieren, um die Wasserverschwendung um bis zu 50 Prozent zu reduzieren. Sie werden ausserdem intelligente Abwassersysteme einrichten, die nicht nur die Verschmutzung von Flüssen und Seen verhindern, sondern auch das Wasser zu Trinkwasser aufbereiten können. Mithilfe fortschrittlicher Wasserreinigungstechnologien werden die Städte in der Lage sein, Wasser vor Ort zu recyceln und wiederzuverwenden und so den Energieverbrauch für den Transport von Wasser um bis zu 20 Prozent zu senken. Interaktive Messgeräte und Sensoren, die in Wasser- und Energieversorgungssysteme integriert werden, liefern präzise Informationen in Echtzeit über Ihren Wasserverbrauch, sodass Sie besser entscheiden können, wie und wann Sie diese kostbare Ressource nutzen.


Städte werden auf Krisen reagieren, noch bevor ein Notruf eingeht

Die Städte werden in der Lage sein, die Zahl von Verbrechen, Katastrophen und anderen Notfällen zu begrenzen und diese sogar ganz zu vermeiden. IBM unterstützt die Strafverfolgungsbehörden schon heute dabei, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit zu analysieren, sodass sie proaktive Massnahmen zur Verbrechensbekämpfung ergreifen können.

Die Feuerwehr der Stadt New York hat IBM mit der Erstellung eines hochmodernen Systems für die Erfassung und den Austausch von Daten in Echtzeit beauftragt, das Brände verhindern und die Rettungskräfte selbst schützen kann. IBM entwickelt zudem intelligente Dämme, um Städte vor verheerenden Überschwemmungen zu schützen.