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3 Fragen an...

   
       
  vom 11. April 2006   Ausgabe 4/2006
       
 

Diesen Monat zu Gast:
Reto Sigl, Chief Architect IBM Desktop & Collaboration

   
Reto Sigl, Chief Architect IBM Desktop & Collaboration    
       
  zum Thema: "Einsatz von IBM Workplace in der IT-Strategie der IBM"    
       
 
Herr Sigl, was wünschen sich die Mitarbeiter der IBM für ihren Arbeitsplatz?
 

Die Mitarbeiter der IBM wünschen sich einerseits die effizientesten und verlässlichsten Tools, um ihre Arbeit zu erledigen. Andererseits will niemand seine Zeit mit Hardware-, Software- oder Security-Updates oder in der Warteschlange des HelpDesks verschwenden. Ausserdem ist Flexibilität und Mobilität unseren Mitarbeitern wichtig, denn in einer immer globalisierteren Welt müssen sie überall und jederzeit arbeiten können.

Wir hören auf unsere Mitarbeiter in der jährlichen IT-Umfrage sowie im Ideen-Pool “ThinkPlace” und erproben unsere Produkte gemeinsam mit ihnen in Pilotprogrammen, um zu spüren, wohin sich der Markt bewegt und wie wir uns anpassen müssen, verlassen wir uns ausserdem auf unsere Spezialisten. Oftmals passt sich der Markt sogar der IBM an, mit Konzepten und Mitarbeiter-Ideen, die wir zuerst intern erproben, und sich schliesslich mit Dienstleistungen und Produkten extern vermarkten lassen! Ich denke (und danke!) an Beispiele wie das kommende Lotus Sametime, welches gänzlich überarbeitet und mit vielen Ideen unserer Mitarbeitern bereichert wurde.

 
Wie sieht IBM den Workplace?

Die IBM versucht immer weiter zu standardisieren und zu globalisieren. Ausserdem respektiert sie die verschiedenen Kulturen. Um auf diese Ansprüche und Entwicklungen reagieren zu können, segmentiert IBM sehr stark, und ist dabei, den Desktop in eine Plattform-offene und Web-zentrierte Form umzuwandeln. Dies erlaubt es, unabhängig vom Eingabe-Gerät oder dem Betriebssystem auf interne Resourcen wie E-Mail oder Intranet zugreifen zu können. Wo keine oder bedingte Netzwerk-Verbindung besteht, können Applikationen auch weiterhin von der lokalen Festplatte aus gestartet werden.


Auch wird IBM ihren Mitarbeitern auf dem Level der Benutzeroberfläche verstärkt die Möglichkeit bieten, sich eine individuelle Oberfläche zu schaffen, die den Arbeitsprozess des Mitarbeiters bestmöglich unterstützt. Durch die Arbeit mit der servergesteuerten Umgebung über das Web, lassen sich die Kosten stark senken, da wir keine Updates oder Desktop Management mehr durchführen müssen.

 
IBM Workplace - was ist das genau?
 

IBM Workplace ist nicht nur eine Applikation, es ist eine Produktefamilie, welche sich aus verschiedenen Applikationen zusammensetzt. Für uns ist IBM Workplace aus heutiger Sicht die fortgeschrittenste Lösung, um unser oben beschriebenes Desktop Konzept realisieren zu können. Alle IBM Workplace Produkte basieren auf offenen Standards, lassen sich auf jeglichen Betriebssystemen einsetzen und sich auf die Bedürfnisse jedes Mitarbeiters oder jeder Business Unit hin segmentieren. Im kommenden Jahr werden wir uns intensiv mit der nächsten Notes Version mit dem Codenamen “Hannover” beschäftigen, welche auch zur IBM Workplace Familie gehören wird. Mit dem IBM On Demand Workplace (ODW) betrachten wir die komplette Arbeitsplatzumgebung, welche zur Effizienzsteigerung innerhalb unseres eigenen Unternehmens und bei unseren Kunden führt.



 

   
     
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