Energiemanagement als Schlüssel zum ökologischen und ökonomischen Erfolg

In den Unternehmensgrundsätzen - Corporate Policy 139 hat sich IBM u.a. zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie in allen Geschäftsfeldern verpflichtet. Dazu gehören Energieeinsparungen sowie die Verbesserung der Energieeffizienz - Energieeinsatz pro Anwendungsleistung - in allen Bereichen - Produktion, Betriebsstätten, interne Prozesse und Produkte. Erneuerbare Energien sollen, wenn praktikabel, Vorrang vor Nicht-Erneuerbaren Energien haben.

Die Auswirkungen des Energieeinsatzes in der Produktion und im Betrieb von elektronischen Geräten, z.B. Computern, sind ein Hauptfaktor für die Umweltbelastung durch Informationstechnologien. Deshalb gilt es, die Geräte energieeffizient einzusetzten und Energiesparmögichkeiten zu nutzen.

1974 wurde erstmals ein Energiemanagement Programm eingeführt, um die Ziele des Unternehmensgrundsatzes 139 umzusetzen. 2003 wurden mit dem Energiemanagementsystem der IBM ca. 36 Millionen Dollar eingespart.

Gesamt-Effizienz, Umwelt und Kosten - Energie Effizientr Produkte - Optimale Arbeitsumgebung - Nutzer Admin VerhaltenGesamt-Effizienz, Umwelt und Kosten - Energie Effizientr Produkte - Optimale Arbeitsumgebung - Nutzer Admin Verhalten

Kosteneffizienz ist ein Ziel jedes Unternehmens. Die Integration von Umweltaspekten z.B. mit einem Umweltmanagementsystem kann dazu beitragen, die Gesamt-Effizienz des Untenehmens zu verbessern. Die Integration in die Geschäftsprozesse ist der Schlüssel für den Erfolg. Getrennte Energiesparprojekte, rechnen sich oft nicht. Werden jedoch in der Investitionsplanung - z.B. Neubau von Bürogebäuden, Renovierung von Klimaanlagen, Auslegung von Rechenzentren - Massnahmen zur Energieeinsparungen integriert, können sich die Mehrkosten oft schon nach wenigen Jahren amortisieren. Die Umsetzung dieser Massnahmen unter Berücksichtigung des Return-On-Investment (z.B. kleinergleich 3 Jahre) hilft sowohl die Energiesparziele im Umweltmanagement als auch Kostenziele der Massnahmen zu erreichen. Dies ist das "Geheimnis" für den Erfolg der IBM Energie-Effizienz-Programme wie des Klimaschutzprogramms.

Klimaschutz

Reduktion von CO2 Emissionen durch Energie-Effizienz-Projekte

Die globale Erwärmung der Atmosphäre durch CO2 Emissionen fossiler Brennstoffe (Öl, Kohle, Gas) zur Energiegewinnung gilt als Hauptursache für die Klimaveränderung.
Das Kyoto Protokoll hat das Ziel, die Emissionen der sechs wichtigsten Treibhausgase um ca. 5,2% bis zum Jahr 2008 - 2012 unter das Niveau von 1990 zurückzuführen.

Power Management

Das Verhalten der User und IT Administratoren entscheidet

Die Umsetzung von Energiesparprojekten und die Entwicklung energieeffizienter Produkte leisten grosse Beiträge zur Energieeinsparung. Entscheidend ist jedoch auch das Verhalten der Menschen. Viele denken, dass umweltbewusstes Handeln ca. 50% der heute eingesetzten Resoucen einsparen kann, ohne den Komfort nenneswert zu beeinflussen. Das Power Management stellt Energiesparfunktionen für Computer, Monitore und Drucker zur Verfügung und arbeitet z.B. unter Windows 2000/XP und zunehmend auch unter Linux sehr zuverlässig. Die Anwender und IT Administratoren entscheiden jedoch, ob ein Energiesparmodus z.B. der Standby Modus des Energy Star kompatiblen Computers und Monitors, aktiviert und eingesetzt wird.

IBM Energie Spar Aktion

IBM führt in den grossen Betriebsstätten (DE, CH, AT) Informationsveranstaltungen durch, um die Mitarbeiter über ihre Möglichkeiten zum Energiesparen aufzuklären, die Anwendung der Power Management Funktionen zu erklären und umweltgerechtes Handeln zu fördern.

Als Mittel werden eingesetzt:

Mit diesen Programmen will IBM ihre Umweltanstregungen auf die Ebene der Mitarbeitenden projizieren und auch auf diesem Weg einen Beitrag zu einem bewussteren Umgang mit Umweltanliegen leisten.