Einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes von IBM Österreich haben Energieeinsparungen geleistet. Denn bei der Erzeugung von 1kWh elektrischer Energie durch Steinkohle wird 1150g CO2 freigesetzt. IBM Österreich hat vom Jahr 1995 bis 2008 über 30 Prozent an Energie eingespart.
Das IBM Österreich Hauptsitz im zweiten Wiener Gemeindebezirk hat 13 Stockwerke für ungefähr 1.400 MitarbeiterInnen. Es wird zu 84 Prozent mit Ökostrom betrieben. Insgesamt konnte der Stromverbrauch vom Jahr 2006 bis zum Jahr 2008 um 285.000 kWh gesenkt werden. Das entspricht einer Stromeinsparung von 5 Prozent.
Eine wichtige Maßnahme zur Energiereduktion war die Einführung des Desk Sharing Konzeptes im IBM Österreich Hauptsitz im Jahr 2001. Im Zuge des Redesigns des Hauses wurden Telearbeitsplätze, also die Möglichkeit der MitarbeiterInnen zur Arbeit von zu Hause aus, eingeführt, Die vorhandene Bürofläche wird so optimal genutzt und Fahrten der MitarbeiterInnen ins Büro werden reduziert. Ungefähr 80 Prozent der 1.800 IBM Österreich MitarbeiterInnen nehmen diese Möglichkeit zeitweise in Anspruch.
Die Optimierung der Temperaturregelung und die Kühlung des Gebäudes durch Außenluft waren weitere wichtige Maßnahmen, die zur Energiereduktion beigetragen haben.
Die Erde besitzt etwa 1,4 Mrd. km³ freies, also verfügbares Wasser. Trotz dieser riesigen Menge bleibt das Wasser ein kostbares Gut, weil 97 % Salzwasser ist und damit nur eingeschränkt nutzbar. Nur 3 % ist Trinkwasser.
IBM Österreich versteht daher auch den Umgang mit Wasser als einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und entwickelt nicht nur in Irland eine Anlage zur Wasserentsalzung und Reinigung, sondern trägt auch in Österreich zum Erhalt der Wasserressourcen bei. Von 2006 bis 2008 hat IBM Österreich 17 Prozent and Wasserverbrauch eingespart. Die Senkung des IBM Wasserverbrauchs in diesem Zeitraum entspricht dem jährlichen Wasserverbrauch von 100 4-Personen Haushalten.
Maßnahmen, mit denen wir zur Senkung des Wasserverbrauchs beigetragen haben, waren eine neue Wasseraufbereitungsanlage. Das Wasser, dass im Sommer für dieBedampfung der Kühltürme und im Winter für die Luftbefeuchtung verwendet wird, wird nun mit Hilfe einer neuen Wasseraufbereitungsanlage verdickt und kann somit öfter wiederverwendet werden. Dadurch werden ca. 200m3 Wasser monatlich gespart.
